Jüdischer Friedhof Ruppichteroth

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Ruppichteroth
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Blick über die Friedhofsmauer des jüdischen Friedhofs in der Herchener Straße in Ruppichteroth (2014)

    Blick über die Friedhofsmauer des jüdischen Friedhofs in der Herchener Straße in Ruppichteroth (2014)

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  • Gedenktafel an die 1933-1945 ermorderten jüdischen Bürger in Ruppichteroth (am Eingang zum jüdischen Friedhof in der Herchener Straße, 2014)

    Gedenktafel an die 1933-1945 ermorderten jüdischen Bürger in Ruppichteroth (am Eingang zum jüdischen Friedhof in der Herchener Straße, 2014)

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  • Die Gedenktafel an die 1933-1945 ermorderten jüdischen Mitbürger am Eingang zum jüdischen Friedhof in der Herchener Straße in Ruppichteroth (2014)

    Die Gedenktafel an die 1933-1945 ermorderten jüdischen Mitbürger am Eingang zum jüdischen Friedhof in der Herchener Straße in Ruppichteroth (2014)

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  • Friedhofsmauer und Eingang des jüdischen Friedhofs in der Herchener Straße in Ruppichteroth (2014)

    Friedhofsmauer und Eingang des jüdischen Friedhofs in der Herchener Straße in Ruppichteroth (2014)

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  • Das verschlossene Eingangsportal am jüdischen Friedhof in Ruppichteroth (2014)

    Das verschlossene Eingangsportal am jüdischen Friedhof in Ruppichteroth (2014)

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  • Blick auf den jüdischen Friedhof in der Herchener Straße in Ruppichteroth (2014)

    Blick auf den jüdischen Friedhof in der Herchener Straße in Ruppichteroth (2014)

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Der Friedhof in der Herchener Straße wurde um 1928 angelegt und bis 1935 belegt, nur zwei Grabsteine sind erhalten (Reuter 2007).

„Vor Einrichtung ihres eigenen Friedhofs nutzten die Juden in Ruppichteroth den Friedhof in Nümbrecht. Pracht vermutet, dass sich hier etwa 11 Grabstätten befinden, wenngleich nur 2 Steine vorhanden sind.“ (uni-heidelberg.de)

Der unmittelbar an der südlichen Ortseinfahrt links der L 312 vor der Einfahrt in die Otto-Willach-Straße liegende Begräbnisplatz ist vor Ort nicht weiter ausgewiesen. Der mit Bäumen bestandene Judenfriedhof ist von einer Mauer und von Hecken umgeben. Das Eingangsportal ist verschlossen, so dass das offensichtlich gepflegte Gelände nicht zugänglich ist. Die Grabstätten und Grabsteine sind von außen nicht einzusehen.
Eine metallene Gedenktafel links des Eingangsportals trägt unter einem Davidstern und eingerahmt von hebräischen Schriftzeichen die Inschrift:
„Gedenke Deiner durch Gewaltherrschaft von 1933 bis 1945 ermordeten jüdischen Mitbürger.
November 1999 – 5760, Bürgerverein und Gemeinde Ruppichteroth“

(das Jahr 5760 im jüdischen Kalender entspricht ungefähr unserem Jahr 1999, Begehung am 21.04.2014).

Das Objekt „jüdische Friedhofsanlage, Herchener Str.“ ist ein eingetragenes Baudenkmal (Denkmalliste Ruppichteroth, laufende Nr. 35).

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2014)

Internet
www.uni-heidelberg.de, Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Ruppichteroth (abgerufen 04.07.2011)
www.ruppichteroth.de: Baudenkmäler in der Gemeinde Ruppichteroth (PDF-Datei, 91 kB, abgerufen 04.07.2011)

Literatur

Pracht, Elfi (1997)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.1.) S. 457-458 u. 545-548, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 78, Bonn.

Jüdischer Friedhof Ruppichteroth

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Herchener Straße
Ort
Ruppichteroth
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1928
Koordinate WGS84
50° 50′ 29,86″ N, 7° 29′ 16,11″ O / 50.84163°, 7.48781°
Koordinate UTM
32U 393531.85 5633302.95
Koordinate Gauss/Krüger
2604836.95 5635083.76

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„Jüdischer Friedhof Ruppichteroth”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12935-20110704-2 (Abgerufen: 14. Dezember 2017)
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