Jüdischer Friedhof am Kreuzweg in Linn

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Krefeld
Kreis(e): Krefeld
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Grabmale auf dem jüdischen Friedhof am Kreuzweg in Krefeld-Linn (2014).

    Grabmale auf dem jüdischen Friedhof am Kreuzweg in Krefeld-Linn (2014).

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  • Grabmale auf dem jüdischen Friedhof am Kreuzweg in Krefeld-Linn (2014).

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  • Eingangstor zum jüdischen Friedhof am Kreuzweg in Krefeld-Linn (2014).

    Eingangstor zum jüdischen Friedhof am Kreuzweg in Krefeld-Linn (2014).

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  • Grabmale auf dem jüdischen Friedhof am Kreuzweg in Krefeld-Linn (2014).

    Grabmale auf dem jüdischen Friedhof am Kreuzweg in Krefeld-Linn (2014).

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  • Grabmale auf dem jüdischen Friedhof am Kreuzweg in Krefeld-Linn (2014).

    Grabmale auf dem jüdischen Friedhof am Kreuzweg in Krefeld-Linn (2014).

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Die jüdische Gemeinde in Linn seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Juden lebten in Linn seit dem 18. Jahrhundert. Ab 1858 war Linn-Bockum eine Filialgemeinde von Krefeld.
Gemeindegröße um 1815: 28 (1806) / 39 (1816) / 6 (1817), um 1880: 24 (1885) / 35 (1895), 1932: 15 (1933), 2006: –.
Bethaus / Synagoge: Das Bethaus in Linn wurde auch von den Juden in Latum, Fischeln und Bockum besucht. 1864/65 wurde ein Neubau errichtet, den ein wohlhabender nichtjüdischer Fabrikant aus Linn finanzierte. 1938 wurde das Gebäude durch Brandstiftung zerstört (vorstehende Angaben nach Reuter 2007).

Friedhof: Der Friedhof am Kreuzweg wurde seit 1751 bis 1936 belegt. Hier wurden auch die Juden aus Uerdingen, Osterath, Bockum und Hohenbudberg beerdigt. 64 Grabsteine aus der Zeit von 1792 bis 1936 sind erhalten und 64 Inschriften aus den Jahren 1792 bis 1936 sind in der epigraphischen Datenbank epidat des Essener Steinheim-Instituts dokumentiert.

Der von Hecken umstandene Friedhof ist nicht weiter ausgeschildert, es finden sich vor Ort auch keine weiteren Informationen zu ihm. Der Begräbnisplatz ist durch ein Tor verschlossen und nicht frei zugänglich. Der baumbestandene Friedhof befindet sich in einem sehr gepflegten Zustand (Begehung am 22.10.2014).

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2014)

Internet
www.uni-heidelberg.de, Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland (abgerufen 23.06.2011)
www.steinheim-institut.de: epidat, Krefeld-Linn (abgerufen 13.03.2014)

Literatur

Brocke, Michael (1999)
Feuer an Dein Heiligtum gelegt. Zerstörte Synagogen 1938 (Beilage: Die Synagogen der jüdischen Gemeinden Nordrhein-Westfalen). (Gedenkbuch der Synagogen Deutschland 1.) S. 317, Bochum.
Pracht-Jörns, Elfi (2000)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil II: Regierungsbezirk Düsseldorf. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.2.) S. 162-163, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) Bonn.
Rotthoff, Guido (1978)
Linn. (Rheinischer Städteatlas, Lieferung IV, Nr. 23.) S. 5, Bonn.

Jüdischer Friedhof am Kreuzweg in Linn

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Kreuzweg
Ort
47809 Krefeld - Linn
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1751
Koordinate WGS84
51° 20′ 10,28″ N, 6° 37′ 57,23″ O / 51.33619°, 6.63256°
Koordinate UTM
32U 335091.6 5689872.25
Koordinate Gauss/Krüger
2544126.01 5689237.68

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„Jüdischer Friedhof am Kreuzweg in Linn”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12467-20110623-20 (Abgerufen: 15. Dezember 2017)
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