Schmetterlingsgarten Sayn

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Museen
Gemeinde(n): Bendorf
Kreis(e): Mayen-Koblenz
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Planskizze des Sayner Schlossparks mit Schloss, Burg und Umgebung (um 2010).

    Planskizze des Sayner Schlossparks mit Schloss, Burg und Umgebung (um 2010).

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    Schloss Sayn
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Im Schlosspark von Sayn können Besucher den Flug von farbenprächtigen Schmetterlingen und zwitschernden Vögeln sowie freilaufende Zwergwachtelfamilien beobachten. In den Terrarien befinden sich ein blauer Laubfrosch sowie allerlei Insekten, wie zum Beispiel Laubheuschrecken oder das „Wandelnde Blatt“.
Im Jahr 1987 eröffnete Gabriela Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn (*1950) den Schmetterlingsgarten in Sayn.
Dieser wurde in zwei Glaspavillons untergebracht, sodass zwischen Bananenstauden und Hibiskusblüten farbenprächtige Schmetterlinge über den Köpfen der Besucher schweben. Die Falterarten stammen ursprünglich aus Afrika, aus Südamerika und Asien. Der Atlas-Spinner findet sich beispielsweise in China, der blaue Morpho in Brasilien. Neben tropischen Pflanzen kreuzen Zwergwachtelfamilien, Schildkröten und bunte Finken den Weg des Besuchers. Man kann sich auf einer Bank niederlassen und dem Plätschern des Wasserfalls lauschen oder sich die Reptilien, Amphibien und Insekten in den Terrarien anschauen.

Der Schmetterlingsgarten ist meist von März bis November geöffnet und bietet zu besonderen Anlässen auch Themenführungen an, zum Beispiel mit Märchenerzählungen oder Ausstellungen moderner Kunst.

(Karolina Paus, Universität Koblenz-Landau, 2015)

Quelle
Gespräche und freundliche Hinweise von Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn.

Internet
www.sayn.de/garten-der-schmetterlinge: Schmetterlingsgarten (abgerufen 22.03.2015)
www.sayn.de/kulturpark-sayn: Kulturpark Sayn (abgerufen 21.03.2015)
www.sayn.de/schloss-sayn: Schloss Sayn (abgerufen 22.03.2015)

Literatur

Engelhardt, Heiderose (2006)
Schloss und Burg Sayn. (DKV-Kunstführer Nr. 637.) München.

Schmetterlingsgarten Sayn

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Museen
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1987
Koordinate WGS84
50° 26′ 21,3″ N, 7° 34′ 33,6″ O / 50.43925°, 7.576°
Koordinate UTM
32U 398880.95 5588439.17
Koordinate Gauss/Krüger
3398915.58 5590234.78

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„Schmetterlingsgarten Sayn”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-117858-20150311-9 (Abgerufen: 27. Mai 2018)
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