Synagoge in der Sinziger Rheinstraße

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Sinzig
Kreis(e): Ahrweiler
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Gedenkstätte am ehemaligen Standort der Synagoge in Sinzig (2015)

    Gedenkstätte am ehemaligen Standort der Synagoge in Sinzig (2015)

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  • Gedenkstein für die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung am ehemaligen Standort der Synagoge in Sinzig (2015)

    Gedenkstein für die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung am ehemaligen Standort der Synagoge in Sinzig (2015)

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  • Gedenkstätte am ehemaligen Standort der Synagoge in Sinzig (2015)

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  • Inschriftentafel mit den Namen der Angehörigen der jüdischen Gemeinde in Sinzig 1938 am ehemaligen Standort der Synagoge (2015).

    Inschriftentafel mit den Namen der Angehörigen der jüdischen Gemeinde in Sinzig 1938 am ehemaligen Standort der Synagoge (2015).

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  • Gedenkstein für die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung am ehemaligen Standort der Synagoge in Sinzig (2015)

    Gedenkstein für die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung am ehemaligen Standort der Synagoge in Sinzig (2015)

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Die jüdische Gemeinde Sinzig seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Schon im Mittelalter lebten Juden in Sinzig. 1782 wurden fünf jüdische Familien gezählt, bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stieg ihre Zahl langsam an. Um 1859 Bildung des Synagogenverbands Sinzig, 1866 Zusammenschluss mit der jüdischen Gemeinde Remagen. 1875 gehörten zum Synagogenbezirk Sinzig die neun Spezialgemeinden Sinzig, Westum, Löhndorf, Bodendorf, Remagen, Oberwinter, Niederbreisig, Brohl und Oberbreisig.
Gemeindegröße um 1815: 27 (1808) / 27 (1817), um 1880: 53 (1885), 1932: 41 (1925) / 39 (1924/25) / 19 (1939: Sinzig und Bodendorf), 2006: –.
Bethaus / Synagoge: 1808 und 1828 ist ein Betsaal dokumentiert; in der Mitte des 19. Jahrhunderts existierten zwei Betstuben; 1867 wurde die Einweihung einer neuen Synagoge gefeiert; diese wurde bis 1938 genutzt und im Novemberpogrom verwüstet; um 1970 abgerissen.
Friedhof: Zwei Friedhöfe sind bekannt, der neuere wurde 1873 angelegt (Angaben vorab nach Reuter 2007).

Ab 1856 war die Synagoge in einem Gebäudeteil der sog. Martelsburg, die heute nicht mehr existiert, eingerichtet. Daher wurde sie 1938 nicht gebrandschatz, sondern „geschändet und zerstört“. „Seit dem systematischen Holocaust der Nazis gibt es keine jüdische Gemeinde mehr in Sinzig“ (Stadt Sinzig).

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2015)

Quelle
Informationstafel der Stadt Sinzig am ehemaligen Standort der Synagoge

Literatur

Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 82, Bonn.

Synagoge in der Sinziger Rheinstraße

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Rheinstraße
Ort
53489 Sinzig
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1856 bis 1867, Ende 1938 bis 1970
Koordinate WGS84
50° 32′ 29,82″ N, 7° 14′ 59,51″ O / 50.54162°, 7.24986°
Koordinate UTM
32U 375991.22 5600315.32
Koordinate Gauss/Krüger
2588641.54 5601400.91

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„Synagoge in der Sinziger Rheinstraße”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-115169-20150215-2 (Abgerufen: 24. April 2018)
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