Alte Synagoge in Barmen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Wuppertal
Kreis(e): Wuppertal
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
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Die jüdische Gemeinde Barmen seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Juden konnten sich erst unter napoleonischer Herrschaft in Barmen niederlassen. Die Synagogengemeinde Barmen entstand 1894 als Abspaltung der Elberfelder Gemeinde.
Gemeindegröße um 1815: 16 (1818) / 10 (1812), um 1880: 312 (1885), 1932: Ca. 730, 2006: Siehe jetzt unter Elberfeld, dort 2293.
Bethaus / Synagoge: Zunächst besuchten die Barmer Juden die Gottesdienste in Elberfeld oder Schwelm, zeitweise auch in Wichlinghausen; erst ab 1886 fanden Gottesdienste in Barmen statt. 1897 konnte die neu erbaute Synagoge eingeweiht werden, die 1938 durch Brandstiftung zerstört wurde (vorstehende Angaben alle nach Reuter 2007).

„Die Barmer Synagoge folgte dem so genannten maurischen Stil, also einem von islamischen Architekturelementen geprägten Historismus wie bei der Neuen Synagoge Berlins, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an Synagogenbauten weit verbreitet war. Das Gebäude war außen mit weißen und roten Sandsteinen verblendet, die in waagrechten Streifen verliefen, gliedernde Architekturelemente waren aus dunklem Granit. Vor dem eigentlichen Versammlungsraum befand sich ein gut 21 Meter breiter Vorbau.“ (de.wikipedia.org)

Standort der Synagoge war die damalige Scheurenstraße, die heutige Straße „Zur Scheuren“. Das Gebäude ist über die Karten der preußischen Neuaufnahme (1891-1912) nicht genauer zu lokalisieren und daher hier nur mit einer symbolischen Geometrie eingezeichnet.

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2014)

Internet
de.wikipedia.org: Alte Synagoge (Barmen) (abgerufen 15.12.2014)

Literatur

Pracht-Jörns, Elfi (2000)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil II: Regierungsbezirk Düsseldorf. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.2.) S. 297-300, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 26-27, Bonn.

Alte Synagoge in Barmen

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Zur Scheuren
Ort
42103 Wuppertal - Barmen
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1897, Ende 1938
Koordinate WGS84
51° 16′ 32,28″ N, 7° 12′ 7,26″ O / 51.27563°, 7.20202°
Koordinate UTM
32U 374589.75 5682012.5
Koordinate Gauss/Krüger
2583919.72 5682997.68

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„Alte Synagoge in Barmen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-110084-20141215-2 (Abgerufen: 22. Mai 2018)
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