Schümelkreuz am Geisberg

Pestkreuz in der Gemarkung Mannebach

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Mannebach (VG Kelberg)
Kreis(e): Vulkaneifel
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Kolorierter Stich von Joseph Erasmus Belling aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts: eine Heiligenszene mit dem Märtyrer Sankt Sebastian (links) und dem Pestheiligen Sankt Rochus (rechts).

    Kolorierter Stich von Joseph Erasmus Belling aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts: eine Heiligenszene mit dem Märtyrer Sankt Sebastian (links) und dem Pestheiligen Sankt Rochus (rechts).

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    wellcomeimages.org / CC-BY-4.0
    Fotograf/Urheber:
    Joseph Erasmus Belling
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Das hölzerne Gedenkkreuz am Geisberg (Schümel) in der Gemarkung Mannebach wurde am 22. August 1946 errichtet und am 9. September 1946 feierlich unter großer Beteiligung der Einwohner von Mannebach und umliegenden Dörfern der Pfarrei Retterath eingesegnet. Das relativ große Kreuz hat eine originale Höhe von 17,5 Meter und eine Breite von 8 Meter und ist somit auch als sakrale Landmarke weit sichtbar. Dies war absichtlich so gewollt. Für die Erstellung dieses Kreuzes wurde eine ca. 75 Jahre alte Lärche gefällt.
Die Intention der Errichtung des Schümelkreuzes war zur Errinnerung „an den Sieg des Christentums über verhängnisvollen Irrwege der Vergangenen Jahre“ (die nationalsozialistische Diktatur), zur Errinnerung an die Gefallenen der Pfarrei Retterath, an das Kriegsende und als Mahnung (siehe Info-Tafel am Kreuz).

1978 wurde das Kreuz durch einen Brand, der durch das Abflämmen der Grasnarbe verursacht wurde, schwer beschädigt und am 2. Mai 1980 durch das heutige Kreuz, das etwas kleiner ist als das alte Kreuz, ersetzt.

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2014)

Literatur

Hermann, Nikolaus / Mertes, Erich (1990)
Kleine Chronik von Mannebach. In: Landkreis Daun Vulkaneifel, Heimatjahrbuch 1991, S. 227 ff.. Daun.

Schümelkreuz am Geisberg

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 1639
Koordinate WGS84
50° 17′ 15,49″ N, 6° 58′ 42,41″ O / 50.28764°, 6.97845°
Koordinate UTM
32U 355992.97 5572566.88
Koordinate Gauss/Krüger
2569774.53 5572860.99

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„Schümelkreuz am Geisberg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-105238-20141010-2 (Abgerufen: 25. Februar 2018)
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