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Billigheimer Grablege (ca. 1962)
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Billigheimer Grablege (ca. 1962)
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Seitenansicht der Grablege (ca. 1962)
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Mauerwerk (ca. 1962)
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Bei Renovierungsarbeiten wurde in der Nordostecke des Seitenschiffes ein unterirdischer Raum entdeckt. 10 Stufen führen hart an der Nordwand der Kirche nach unten. (ca. 1962)
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Der Raum war überwölbt mit einer tonnenförmigen Decke. (ca. 1962)
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Es handelt sich hier wohl um eine Gruft oder Grablege mit Zugang zu einer weiteren Grablege unter der abgerissenen Kapelle. 10 Stufen führen hart an der Nordwand der Kirche nach unten. (ca. 1962)
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Der Schnitt zeigt die Seitenansicht der Grablege. (ca. 1962)
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Die Mauern der Grablege wurden aus verschieden farbigen Sandsteinquadern errichtet. (ca. 1962)
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Bei Renovierungsarbeiten wurde in der Nordostecke des Seitenschiffes ein unterirdischer Raum entdeckt. 10 Stufen führen hart an der Nordwand der Kirche nach unten. Es handelt sich hier wohl um eine Gruft oder Grablege mit Zugang zu einer weiteren Grablege unter der abgerissenen Kapelle.
Der Raum war überwölbt mit einer tonnenförmigen Decke. Leider ist davon der größte Teil bei Umbauten zerstört worden. Der Boden besteht aus sandigem Lehm. Die Mauern wurden aus verschieden farbigen Sandsteinquadern errichtet. An der Ostwand ist eine Mauervorlage mit Balkenlöchern zu erkennen, die vor die Westwand des Turms gesetzt wurde. In der Mitte der Nordwand ist ein zugemauerter Türeingang mit Sandsteingewände, Türanschlag und Schwellenstein zu erkennen. Es handelt sich hier wohl um eine Gruft oder Grablege mit Zugang zu einer weiteren Grablege unter der abgerissenen Kapelle.
Als im Juni 1986 ein neuer Heizungskeller in die Sakristei eingebaut wurde, stieß man beim Aushub in ungefähr 1,60 m Tiefe, hart an der südlichen Chorwand gelegen, auf eine Grabkiste aus vier senkrecht stehenden Platten. Als Abdeckung diente eine bereits früher zerbrochene, trapezförmige leicht gewölbte Sandsteinplatte mit einer Länge von 2 m, einer Breite am Kopfende von 0,84 m und am Fußende von 0,48 m. Steinplattenbestattungen datieren auf die Zeitspanne von 800 bis 1200 n. Chr. Geburt! Im Inneren des Steinsarges befand sich das vollständige Skelett eines erwachsenen Mannes, der hier auf dem Rücken mit ausgestreckten Armen und Beinen bestattet worden war. Unter dem Skelett war eine dünne Schicht aus grau-bräunlichem lehmigen, festen Sand: womöglich die Überreste eines Brettes, auf dem der Tote lag. Grabbeigaben wurden keine gefunden.
Grabplatten und Deckel wurden von Architekt Otto Thürwächter geborgen und im Biblischen Garten draußen wieder aufgebaut. In die südliche Chorwand ist ein größerer Rotsand-stein mit einem Kreuzrippenansatz eingemauert. Das deutet zusammen mit den Resten einer dem Sakristei-Fundament vorgelagerten Mauer auf eine frühere Sakristei hin. Die heutige Sakristei entstand zusammen mit dem Kirchenschiff erst anfangs des 16. Jahrhundert. Älter als diese Mauerreste und erst recht älter als die jetzige Sakristei sind die Skelett-funde unter dem jetzigen Sakristei-Fundament. Hier lagen sieben Bestattungen, teilweise direkt unter den Fundamenten (Siehe Skizze). Sie gehören wohl zum Friedhof der romanischen Vorgängerkirche. Wahrscheinlich aber sind sie sogar noch älter.
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