Kalkofen an der Bilstermühle

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege
Gemeinde(n): Aachen
Kreis(e): Städteregion Aachen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 44′ 12,36″ N: 6° 10′ 48,71″ O 50,73677°N: 6,1802°O
Koordinate UTM 32.301.033,98 m: 5.624.345,07 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.512.764,88 m: 5.622.378,45 m
  • Südansicht auf den Kalkofen an der Bilstermühle

    Südansicht auf den Kalkofen an der Bilstermühle

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  • Westansicht Kalkofen an der Bilstermühle

    Westansicht Kalkofen an der Bilstermühle

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  • Nordansicht auf den Kalkofen an der Bilstermühle

    Nordansicht auf den Kalkofen an der Bilstermühle

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  • Steinbruch am Kalkofen an der Bilstermühle

    Steinbruch am Kalkofen an der Bilstermühle

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  • Draufsicht Kalkofen an der Bilstermühle

    Draufsicht Kalkofen an der Bilstermühle

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  • Kalkofen an der Bilstermühle (Erklärungstafel)

    Kalkofen an der Bilstermühle (Erklärungstafel)

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Der Kalkofen an der Bilstermühle liegt etwa 100 Meter östlich des Mühlenstandortes am Rand des Naturschutzgebietes Klauserwäldchen. Er ist nachweislich aus dem Jahr 1870 und war bis 1966 in Betrieb. Er gilt damit als einer der ältesten Kalköfen auf Aachener Stadtgebiet und gehört zum Typ des „Aachener Trichterofens“. Der verabeitete Kalkstein stammte dabei aus dem nahegelegenen Steinbruch Münsterküll, der bereits 1646 dokumentiert ist.

Die Reichabtei Kornelimünster war zunächst Eigentümer der Kalkofenanlage und des Steinbruchs - später dann die Kirchengemeinde bzw. die Propsteigemeinde Kornelimünster. Diese verpachtete die Anlagen an die Firma Lambert Hoven, die diese bis zu ihrer Stilllegung betrieb.
Im Jahr 1970 erfolgte die Verfüllung des Steinbruchs sowie das Zuschütten des Ofenschachts. In Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Eifelverein Kornelimünster wurde die Anlage anschließend maßgeblich vom Geologischen Institut der RWTH instand gesetzt und schließlich unter Denkmalmaschutz gestellt.

Kulturhistorische Bedeutung
Der Kalkofen an der Bilstermühle steht in Zusammenhang mit weiteren historischen Kalköfen im Raum Kornelimünster/Walheim, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zur Verarbeitung regionaler Kalksteinvorkommen gebaut wurden und heute Teil eines thematischen Wanderweges entlang der Inde sind. Diese Anlagen markieren die Region als bedeutenden Kalkerzeugungsraum jener Zeit.

Hinweis
Das Objekt „Kalkofen an der Bilstermühle“ ist ein eingetragenes Baudenkmal (Denkmalliste Stadt Aachen, Eintragung am 18.07.2019) und wertgebendes Merkmal des historischen Kulturlandschaftsbereiches „Kornelimünster, Indetal“ (Regionalplan Köln 166).

(Marius Röhr, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege, 2025)

Internet
www.euregio-im-bild.de: Euregio im Bild, Alter Kalkofen an der Bilstermühle (abgerufen am 28.11.2025)

Kalkofen an der Bilstermühle

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Bilstermühler Straße 1
Ort
52076 Aachen / Deutschland
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1870

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Marius Röhr (2025): „Kalkofen an der Bilstermühle”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-356713 (Abgerufen: 26. Januar 2026)
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