Verseidag – Zentrale Betriebsstätte in Krefeld

Vereinigte Seidenwebereien Aktiengesellschaft, Mies van der Rohe Businesspark Krefeld

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege
Gemeinde(n): Krefeld
Kreis(e): Krefeld
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 51° 20′ 37,4″ N: 6° 32′ 50,09″ O 51,34372°N: 6,54725°O
Koordinate UTM 32.329.177,57 m: 5.690.905,30 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.538.174,27 m: 5.690.028,09 m
  • Verseidag -  HE-Gebäude mit Shedhalle und Uhrenturm (2020)

    Verseidag - HE-Gebäude mit Shedhalle und Uhrenturm (2020)

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  • Verseidag Innenkonstruktion der Shedhalle (2020)

    Verseidag Innenkonstruktion der Shedhalle (2020)

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    Verseidag Kesselhaus (2020)

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  • Verseidag Treppenhaus des HE-Gebäudes (2020)

    Verseidag Treppenhaus des HE-Gebäudes (2020)

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Geschichte der Verseidag (Vereinigte Seidenwebereien Aktiengesellschaft)
Anlagenstruktur

Geschichte der Verseidag (Vereinigte Seidenwebereien Aktiengesellschaft)
1920 gelang es in der Textilstadt Krefeld, durch den Zusammenschluss dreier niederrheinischer familiengeführter Seidenwebereien in der Geschäftsform einer Aktiengesellschaft die Ressourcen in der wirtschaftlich sehr angespannten Zeit nach dem Ersten Weltkrieg effektiv zu bündeln (vgl. besonders van de Kerkhof 2019, S. 372-382). Initiatoren der Vereinigte Seidenwebereien Aktiengesellschaft - kurz Verseidag - sollen die Textilfabrikanten Hermann Lange (1874-1942) und Dr. Josef Esters (1884-1966) gewesen sein, hinzu traten als Gründer Emilie Oetker (1853-1931) und ihre Söhne Rudolf (1874-1930) und Paul Oetker (1876-1927). Der Hauptsitz der national und international agierenden Verseidag war bis 1943 in der Krefelder Gartenstraße 52. Hier stand zunächst das Verwaltungsgebäude der Seidenweberei Deuß & Oetker (1905 errichtet), die als größter Kapitelgeber zu den Gründern der Verseidag zählte. Den an der neuen Gesellschaft beteiligten Unternehmen entsprechend wurden diverse Produktionsstandorte unterhalten (siehe auch Objekt Verseidag Konzern).

Ab Mitte der 1920er Jahre baute die Verseidag ihr Produktionsspektrum weiter aus, indem neben der Weberei und ihrer Vorbereitung aufgrund der beständig erweiterten Kunstseidenproduktion der Zweig der Textilausrüstung ein wichtiges Segment wurde (Lange 2019, S. 64). Für die Einrichtung eines Zentralbetriebes zur Veredlung und Ausrüstung sah man das neu erworbene Gelände an der Girmesgath vor. Auf dem bereits durch Färbereien industriell erschlossenen Gelände im Nordwesten Krefelds, das logistisch günstig an der die Stadt umrundenden Bahnschleife lag, sollten neue Produktionsgebäude entstehen. Später zogen auch Verwaltungs- und Marketingabteilungen ein. Eine städtebauliche Planung des knapp drei Hektar großen Geländes entwarf die Bauabteilung der Verseidag, wie ein Lageplan von 1930 bezeugt (Hanenberg/ Lohmann 2017, Abb. 5 sowie S. 168-170). Die Wahl des Architekten für den ersten Bauabschnitt fiel auf Ludwig Mies van der Rohe, zu dem bereits intensive Kontakte bestanden – nicht zuletzt durch den Bau der Privatwohnhäuser der Industriellen Lange und Esters in der Wilhelmshofallee zwischen 1927 und 1929 und Messeprojekte für den Verein deutscher Seidenwebereien. Während die beiden Villen niederrheinische Traditionen aufgreifend ziegelsichtige Fassaden erhielten, brachen die Industriegebäude mit dieser und vermittelten demonstrativ ein modernes Ambiente.

Abzweigend von der Straße Girmesgath führt eine zentrale Erschließungsachse zu kubischen Bauten unterschiedlicher Größe, die sich mit ihren hellen Putzflächen von den backsteinernen Fabrikanlagen herkömmlicher Art absetzen. In frühen Planungsstadien wurde noch von ziegelsichtigen Fassaden ausgegangen (siehe Lange 2017, S. 158 und Hanenberg/ Lohmann 2017, S. 176-177). In den durch schwarz gefasste Stahl-Sprossenfenster weit geöffneten Fassaden fehlt jedes hierarchisierende Moment, so dass die Haupteingänge kaum als solche hervorstechen und auch die Nutzung des Gebäudes sich von außen nicht klar zu erkennen gibt. Nicht nur aus architektonischer Sicht ist diese Öffnung der Fassade bemerkenswert. Mit der Gewährung von reichlich Luft und Belüftung trat die Architektur darüber hinaus in den Dienst des mit der Moderne unlösbar verknüpften Gedankens einer substanziellen Verbesserung der Lebens- und Produktionsverhältniss. Neben frühen europäischen Entwicklungen konnte sich Mies van der Rohe mit diesem Konzept auf Vorbilder der in den USA schon vor den Ersten Weltkrieg üblichen ‚daylight-factories‘ beziehen. Nur bei der Shedhalle im Südwesten bediente sich Mies des klassischen Repertoires des Industriebaus. Sie sollte das einzige Produktionsgebäude dieser Art im Oeuvre Mies van der Rohes bleiben.
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Anlagenstruktur
1930 wurde mit dem Bau der Anlage begonnen. Die Emigration Mies van der Rohes 1938 und der bald darauf folgende Kriegsbeginn setzten den Bauaktivitäten des Seiden-Konzerns ein Ende. Neben dem Engagement externer Architekten unterhielt die Verseidag eine eigene Bauabteilung, deren Leitung Erich Holthoff – ein Schüler Mies van der Rohes am Dessauer Bauhaus – 1934 übernahm.
Das in Nordwest-Südost-Richtung postierte, später sog. HE-Gebäude (Abteilung Herrenfutterstoffe), war das erste Gebäude, für das Mies van der Rohe ab 1930 die Planung aufnahm (Hanenberg/ Lohmann 2017, S. 166 und S. 173). Der ursprünglich zweigeschossig konzipierte Baukörper weist als konstruktives Tragwerk ein Stahlskelett auf, das eine hell verputzte Bimsausfachung erhielt. Für den niedrigen Sockel wurde ein dunkelrot gebrannter Bockhorner Klinker gewählt. In der Horizontalen übernehmen im Erdgeschoss niedrige Brüstungsfelder und im Aufgehenden die Geschossböden die Gliederung der Fassaden. Schmale Wandstützen und Fensterpfosten bilden das vertikale Gerüst. Bereits 1935 stockte Mies van der Rohe das Gebäude um zwei weitere, die schon bestehende Höhe duplizierende Geschosse auf. Der kubischen Gestaltgebung entsprechend schließt die Fassade mit einer unprofilierten Traufzone ab. Dass das Flachdach eingetieft ist, lässt sich nur an der Position der Wasserfangbecken ablesen, die deutlich unterhalb der Trauflinie sitzen. Die Regenfallrohre sind als plastische Komponente in die Fassadengestaltung integriert, indem sie die neun Fensterachsen nach dem Schema 1:2:3:2:1 gliedern. Den querrechteckigen Stahl-Sprossenfenstern, die außen grau-schwarz und innen weiß gefasst waren (Hanenberg/ Lohmann 2017, S. 174), kam eine besondere gestaltgebende Aufgabe zu. Mies wählte für deren Herstellung die britische Firma Fenestra-Crittall aus, die einen Sitz in Düsseldorf unterhielt und die den Architekten aufgrund der sowohl ästhetisch als auch funktional ansprechenden Profile bei gleichzeitig moderaten Kosten überzeugte (Daniel Lohmann, S. 100-114). Nur noch fünf der originalen Fenster haben sich im nordwestlichen Bereich des Erdgeschosses einschließlich ihrer markanten Beschläge wie den Schubstangenverriegelungen und Feststellern erhalten. Die übrigen Fenster wurden in den 1970er Jahren durch solche mit deutlich breiteren Profilen ersetzt.

Der Haupteingang liegt wenig präsent in der südlichen Achse der Schmalseite und führt in ein klar strukturiertes Treppenhaus, das in Rot- und Grautönen gehalten ist. Die hart gebrannten Bockhorner Klinker der Umfassungswände korrespondieren mit den roten Bodenfliesen und das grau gefasste schlichte Metallgeländer mit der Treppe aus hellgrauem Kunststein. Ihre markante Oberflächenbearbeitung mit Scharrur und Flächung lässt Assoziationen an den Steinmetzbetrieb von Mies van der Rohes Vater aufkommen. Seitliche Aufkantungen an den Trittstufen sorgen für einen gezielten Ablauf des Putzwassers. Das Gebäude, das als Kontor, Lager, zu Ausstellungszwecken und zeitweise auch als Kantine genutzt wurde, war im Grundriss variabel teilbar. Trennwände konnten unter den Querbindern gesetzt werden und eine Stützenreihe, die die Geschosse zweischiffig untergliedert, bot sich als Raumteilung in Längsrichtung an. Die moderne Nutzung greift diese Möglichkeiten der Grundrissteilungen auf.

Südwestlich an das HE-Gebäudes anschließend konzipierte Mies zeitgleich die eingeschossige Shedhalle mit einem schmalen Verbindungsbau und zunächst vier Sheds. Durch ihren hellen Außenputz über einem schmalen Ziegelsockel und die weite Öffnung der Fassade mit Quersprossenfenstern gibt sich die Shedhalle als Teil des architektonischen Gesamtkonzeptes klar zu erkennen. Prinzipiell war eine Putzfassade für eine Produktionshalle ungewöhnlich. Obendrein verliehen, Quarzbeischläge dem Putz ein strahlendes Aussehen(Hanenberg/ Lohmann 2017, S. 174-175), das dem noblen Produkt Seide gerecht wird. An die bereits bestehende backsteinsichtigen Shedhalle im Norden der Anlage grenzend, standen sich der konventionelle Typ und seine moderne Interpretation unmittelbar gegenüber (van de Kerkhof 2019, S. 380). 1933 erfolgte in zwei Bauphasen eine Verlängerung mit weiteren zunächst vier und dann drei Sheds (Hanenberg/ Lohmann 2017, S. 170). An ihrer Nahtstelle wurden für die als Färberei genutzte Produktionshalle zwei Wassertanks errichtet. Das konstruktive Grundgerüst bilden Stützen und Binder aus Doppel-T-Trägern, die die Firma Hoesch lieferte. Auch für die Sheds wurden T-Profile - hier jedoch kleineren Querschnitts - verwendet. Neben den lichtdurchlässigen Shedflächen kamen für die geschlossenen Felder Bimsbeton-Hohldielen zum Einsatz. Stahl-Sprossenfenster der Firma Fenestra-Crittall belichten in ganzer Wandbreite die Werkshalle. Im Nordwesten sind die Fenster bodentief angelegt, und auf der Südwestseite nehmen gemauerte Brüstungsfelder zwischen den jochtrennenden Wandpfeilern die Stahlfenster auf, so dass die auch als Weberei genutzte Werkshalle über eine ausreichende Belichtung verfügte. Gleichzeitig erfüllten die Fenster auch den Bedarf an ausreichender Belüftung und entsprachen so den sozialreformatorischen Gedanken für Arbeitsplätze dieser Zeit. Von der Produktionshalle führen zwei unterirdische Gänge zum HE-Gebäude und zum benachbarten Komplex an der Industriestraße 56.

Für die übrigen Gebäude auf dem Gelände, die bis 1937 entstanden, zeichnete die hauseigene Bauabteilung die Pläne. Die Mies’schen Bauten setzten die stilistischen Vorgaben für die ebenfalls weiß verputzten Fassaden über niedrigem Klinker-Sockel, in der sich die großen Fensterflächen mit ihren dunklen, querrechteckigen Stahl-Sprossenfenstern kontrastreich absetzen. Das Einfügen der Erweiterungsbauten in eine dezidierte städtebauliche Figur ist nur bedingt erkennbar. Eher folgt die Platzierung der Bauten pragmatischen Entscheidungen. Vis-à-vis des HE-Gebäudes errichtete die Bauabteilung der Verseidag 1934 einen dreigeschossigen Trakt für die Warendurchsicht. Der schmale Trakt wurde der älteren Shedhalle angesetzt und erhielt im Südosten für das Treppenhaus einen leicht erhöhten Baukörper, dessen Planung von dem Architekten Adams stammte (Hanenberg/ Lohmann 2017, S. 171). Wegen der hier angebrachten, vom Werkseingang aus deutlich sichtbaren Uhr erhielt er den Namen Uhrenturm. Hiermit waren eine Frontbildung des Werkes gegen Süden und eine Art Vorhof zwischen den Gebäuden erzielt. Wie das Äußere orientierte sich auch der Innenausbau gestalterisch am HE-Gebäude. Die schwarzen Stahl-Sprossenfenster kontrastieren zu den dunkelrot gebrannten Klinkern der Flurwände. Das Geländer wurde wiederum aus Flachstahlprofilen mit einem geschwungenen Ansatz des Handlaufes am Treppenantritt konzipiert. Trotz deutlicher Parallelen lassen sich an der Wertigkeit der Materialien Gebäudehierarchien ablesen. So wurde die Treppe statt des hausteinmäßig bearbeitetem Kunststeins im HE-Gebäude aus Beton ohne Oberflächenveredlung gegossen.

Mit der Pförtnerei und der Schlichterei, zwei eingeschossigen Flachdachbauten, die 1935 südwestlich der Hauptzufahrt erstellt wurden und für die Erich Holthoff den Entwurf lieferte, war der Bau der Anlage auf dieser Seite der Girmesgath weitgehend abgeschlossen (Hanenberg/ Lohmann o.J., S. 6-9). Nach 1945 wurde in der Schlichterei die Werkskantine untergebracht, für die der Krefelder Künstler Fritz Huhnen ein großformatiges Wandgemälde mit lokalen Motiven anfertigte.
Gegenüberliegend, an der Industriestraße 56, liegen weitere Verwaltungs- und Produktionsgebäude, die heute von der Verseidag-Indutex – ein Produzent technischer Textilien - genutzt werden. Bereits 1934 hatte die Verseidag das Gelände der Krefelder Samtfabrik H. vom Bruck & Söhne übernommen und hier eine Kunstseiden-Zwirnerei und Krepperei untergebracht. 1938 entstand ein zweigeschossiger Flachdachbau. Die Planung lieferte die Bauabteilung der Verseidag, vermutlich unter Federführung von Erich Holthoff (Lange 2019, S. 70 und Abb. 44-45). Mit den typischen Gestaltmerkmalen – kubischer Baukörper, Öffnung der Fassade durch Stahl-Sprossenfenster, niedrige Fensterbrüstungen über Ziegelsockel, weißer Verputz der Mauerwerksfläche - gibt sich das Gebäude an der Ecke Industriestraße/ Girmesgath eindeutig als Teil der Gesamtanlage zu erkennen. Die Abteilung Ornata, die Betriebskrankenkasse und die Technische Abteilung gehörten zu den Nutzern des Gebäudes. Nach starkem Kriegsschaden erhielt es beim Wiederaufbau ein drittes Geschoss.

Als reiner Funktionsbau sticht das Kraftwerk - schräg gegenüber des Pförtnerhauses an der Hauptzufahrt gelegen – aus dem Gestaltkanon der Anlage heraus. Der mächtige ziegelsichtige Bau mit dem weithin sichtbaren Schornstein stammt von 1929-30 und weist bis in die 1960er Jahre diverse Ausbauphasen auf, die an den wechselnden Backsteinfarben und -verbänden deutlich abzulesen sind. Der Erweiterung von 1933 wird auch ein Mitwirken Mies van der Rohes zugesprochen (Hanenberg/ Lohmann 2017, S. 172).
2009 wurde die Produktion auf dem Gelände an der Girmesgath endgültig eingestellt. Bereits zuvor starteten intensive Bauuntersuchungen, die bis heute die Grundlagen für die umfangreiche Restaurierung und Sanierung der Gebäude liefern. Seit 2012 wird die ehemalige Produktionsstätte der Verseidag durch den Mies van der Rohe Businesspark gewerblich genutzt werden.

Hinweis
Das Objekt „Verseidag – Mies van der Rohe Businesspark“ in Krefeld ist ein eingetragenes Baudenkmal (Denkmalliste der Stadt Krefeld, laufende Nr. 840, Eintrag in die Denkmalliste am 30.07.1999).

(Sabine Lepsky, Forschung am Bau GbR, Köln / Institut. Industrie-Kultur-Geschichte-Landschaft / Köln, 2021)
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Internet
https://www.mies-van-der-rohe.com: Mies an der Rohe Businesspark Krefeld (abgerufen am 15.04.2021)
www.krefeld.de: Denkmalliste der Stadt Krefeld (Stand: 07.2021) (PDF-Dokument, 1 MB, abgerufen 16.12.2021)

Literatur

Blümm, Anke; Lange, Christiane (Hrsg.) (2019)
Bauhaus und Textilindustrie. Architektur, Design, Lehre. München.
Gropp, Birgit (2019)
Krefeld, Verseidag. Mies ist gut für das Image. In: Neues Bauen im Rheinland. Ein Führer zur Architektur der Klassischen Moderne, S. 222 - 223. Petersberg.
Hanenberg, Norbert; Lohmann, Daniel (2017)
Mies van der Rohes Verseidag. Neue Erkenntnisse zu Baugeschichte und Erhalt. In: Buschmann, Walter (Hrsg.): Industriekultur. Krefeld und der Niederrhein, S. 166 -177. Essen.
Hanenberg, Norbert; Lohmann, Daniel (o.J.)
Die Adresse der Verseidag. Das Pförtnerhaus von Erich Holthoff. In: Sonderpublikation zu Interface im Mies van der Rohe Business Park in Kooperation mit DETAIL, S. 4 - 9. o. O.
Hanenberg, Norbert; Lohmann, Daniel (Hrsg.) (2019)
Mies im Westen – Aachen, Krefeld, Essen, Architekturführer. Düsseldorf.
Kerkhof, Stefanie van de (2020)
100 Jahre Innovationen in Industrietextilien. Eine Unternehmensgeschichte der Verseidag, 1920-2020. Krefeld.
Kerkhof, Stefanie van de (2019)
Aufbruch zu neuen Märkten oder Dauerkrise?. Die Krefelder Seiden- und Samtindustrie in der Weimarer Republik. In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 222, S. 351-391. o. O.
Kerkhof, Stefanie van de (2019)
Deutsche Seide in Krieg und Krisen – Der Verein deutscher Seidenwebereien als ökonomischer Motor für künstlerische Innovationen. In: Bauhaus und Textilindustrie, S. 325 - 329. München.
Kerkhof, Stefanie van de (2017)
Pioniere vom Niederrhein. Wie Textilindustrie, Maschinenbau und Chemieindustrie die linksrheinische Wirtschaftsregion formten. In: Buschmann, Walter (Hrsg.): Industriekultur. Krefeld und der Niederrhein, S. 9-26. Essen.
Köhren-Jansen, Helmtrud (2001)
Die Instandsetzung der Bauten von Ludwig Mies van der Rohe. In: Denkmalpflege im Rheinland, (18.) S. 15 - 25. Krefeld.
Lange, Christiane (2019)
Bauhaus nützlich. Die Avantgarde im Auftrag der Seidenindustrie.. In: Bauhaus und Textilindustrie. Architektur, Design, Lehre, o. O.
Lange, Christiane (2017)
Ludwig Mies van der Rohe. Das Färberei- und HE-Gebäude, Krefeld, 1930-31 und 1935. In: Buschmann, Walter (Hrsg.): Industriekultur. Krefeld und der Niederrhein, S. 154-165. Essen.
Lange, Christiane (2011)
Ludwig Mies van der Rohe. Architektur für die Seidenindustrie. Berlin.
Lohmann, Daniel (2017)
Stahlfenster von Fenestra-Crittall in den Bauten der Verseidag Krefeld. Bedeutung und Erhalt.. In: Fenster im Baudenkmal: Wert – Pflege – Reparatur, o. O.

Verseidag – Zentrale Betriebsstätte in Krefeld

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Girmesgath 5
Ort
47803 Krefeld
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger

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Sabine Lepsky: „Verseidag – Zentrale Betriebsstätte in Krefeld”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-331597 (Abgerufen: 7. Februar 2023)
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