Moltkestein am Werder-Berg bei Edenkoben

Moltke-Denkmal

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Landeskunde
Gemeinde(n): Edenkoben
Kreis(e): Südliche Weinstraße
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 49° 17′ 23,72″ N: 8° 05′ 47,83″ O / 49,28992°N: 8,09662°O
Koordinate UTM 32.434.309,16 m: 5.460.078,34 m
Koordinate Gauss/Krüger 3.434.358,35 m: 5.461.823,38 m
  • Moltkestein am Werder-Berg bei Edenkoben (2020)

    Moltkestein am Werder-Berg bei Edenkoben (2020)

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    Dreyer, Matthias C.S.
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  • Moltkestein am Werder-Berg bei Edenkoben (2020)

    Moltkestein am Werder-Berg bei Edenkoben (2020)

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    Moltkestein am Werder-Berg bei Edenkoben (2020)

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  • Bismarck-Platz am Werder-Berg bei Edenkoben (2020)

    Bismarck-Platz am Werder-Berg bei Edenkoben (2020)

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    Moltkestein am Werder-Berg bei Edenkoben (2020)

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Der Moltkestein steht an der Zufahrtsstraße zum Werder-Berg bei Edenkoben. Er erinnert an Helmuth Karl Bernhard von Moltke (seit 1870 Graf von Moltke) (1800-1891). Der auch Schweiger genannte Soldat war preußischer Generalfeldmarschall.

Der Stein ist ein großer Sandsteinfindling. Er trägt in einer Plakette am rechten unteren Rand die Inschrift:

DEM GROSSEN FÜHRER /
ZU KAMPF UND SIEG /
DURCH SIEG /
ZUM FRIEDEN /
1902

Der rote Sandsteinfindling ist mit einem mittig aufsteigenden Eichenzweig und einem kreuzenden Lorbeerzweig verziert. Der Lorbeer gilt als Symbol des Ruhmes, Sieges und des Friedens. Der Eichenzweig steht als Zeichen für die Ewigkeit und gilt seit dem 18. Jahrhundert als „typischer deutscher Wappenbaum“.

Links davon ist in Sütterlinschrift eingetragen:

Alle Zeit /
treu bereit /
für des Reiches /
Herrlichkeit ! /
Gr. Moltke


Die Bildhauerarbeiten erfolgten durch Johann Kleinschmidt aus Edenkoben. In den Stein war eine Metallplatte eingelassen (gusseisernes Medaillon mit einem Bild von Moltke). Diese war von dem „Hüttenbesitzer Freiherr von Gienanth aus Hochstein“ (Hartkopf 2008, S. 11) gestiftet worden. „Die Tafel wurde vermutlich 1918 entwendet“ (Hartkopf 2008, S. 11).

Mit dem Denkmal war der Wunsch verbunden, neben den politischen Erfolg (Bismarckstein), auch den militärischen Erfolg des Krieges von 1870/71 zu würdigen. „Wie Einer den Anderen braucht, so gehören auch beider Denkmäler zusammen.“ (Hartkopf 2008, S. 11).

Im nachrichtlichen Verzeichnis der Kulturdenkmäler im Kreis Südliche Weinstraße findet sich der Eintrag: „Moltke-Denkmal unterhalb Sieges- und Friedensdenkmal zweiggeschmückter Felsblock, Ritztechnik, bez. 1902“ (GDKE 2019).


(Matthias C.S. Dreyer, Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler), 2020)

Literatur

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (2019)
Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler - Kreis Südliche Weinstraße. S. 30, Mainz. Online verfügbar: Nachrichtliches Verzeichnis GDKE SÜW, abgerufen am 22.08.2019
Herbert Hartkopf (2008)
Edenkoben: das Sieges- und Friedensdenkmal und die Denkmäler auf dem Werderberg. 9, 10, Edenkoben.

Moltkestein am Werder-Berg bei Edenkoben

Schlagwörter
Ort
67489 Edenkoben
Fachsicht(en)
Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1902

Empfohlene Zitierweise

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„Moltkestein am Werder-Berg bei Edenkoben”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-319977 (Abgerufen: 24. Oktober 2020)
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