Heinrichswoog am Legelbach

Heinrichsklause

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Landeskunde, Denkmalpflege, Architekturgeschichte
Gemeinde(n): Elmstein
Kreis(e): Bad Dürkheim
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 49° 22′ 53,69″ N: 7° 54′ 59,1″ O / 49,38158°N: 7,91642°O
Koordinate UTM 32.421.351,96 m: 5.470.440,19 m
Koordinate Gauss/Krüger 3.421.395,95 m: 5.472.189,28 m
  • Heinrichswoog am Legelbach (2018)

    Heinrichswoog am Legelbach (2018)

    Copyright-Hinweis:
    Dreyer, Matthias C.S.
    Fotograf/Urheber:
    Matthias C.S. Dreyer
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  • Mönch am Heinrichswoog am Legelbach (2018)

    Mönch am Heinrichswoog am Legelbach (2018)

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Der Heinrichswoog ist ein seitlicher Sammelwoog im Großbrunnental, einem Seitental des Legelbaches.

Der Standort des Wooges befindet sich rund 600 Meter südlich des Großen Wooges und gut 200 Meter nördlich des Ludwigswooges. Der Woog ist teilweise mit Wasser gefüllt. Die Längenausdehnung beträgt nur wenige Zehnermeter, so dass der Heinrichswoog vergleichsweise klein ist. Der vorhandene Mönch als Ablaufbauwerk ist vollständig erhalten. Die Ablauföffnung des Bauwerkes ist mit Holzbohlen versperrt. Die Öffnungsvorrichtung ist nicht vorhanden, so dass nicht von einem Originalbauwerk aus der Zeit der Holztrift ausgegangen werden kann.

Der Heinrichswoog war einst Teil der Holztrift am Legelbach. Erbaut wurde er von 1828 bis 1829. Die Holztrift im Pfälzerwald wurde bis ins späte 19. Jahrhundert betrieben. Der Legelbach besteht aus einem Hauptfließgewässer, das wahlweise als Legelbach oder Großer Legelbach bezeichnet wird, und aus dem einzigen nennenswerten Zufluss, dem Kleinen Legelbach. Der rund vier Kilometer lange Legelbach zählt zum Einzugsgebiet des Speyerbachs im mittleren Pfälzerwald. Die Länge des Kleinen Legelbachs beträgt rund einen Kilometer. Die Mündung des Legelbaches in den Speyerbach befindet sich rund 500 Meter westlich des Ortsrandes der Gemeinde Elmstein.

Funktion
Die Funktion des Heinrichswooges im System der Holztrift war die eines seitlichen Sammelwooges. Wesentliches Kennzeichen des Sammelwooges war der Aufstau von möglichst großen Mengen an Wasser. Der Sammelwoog hatte ausschließlich die Funktion des Wasserstaus und der Wasserabgabe während der Holztriftereignisse. Entsprechend musste das Auslaufbauwerk so dimensioniert werden.

(Matthias C.S. Dreyer, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, 2018)

Literatur

Albrecht, Karl-Heinz / Landkreis Pirmasens (Hrsg.) (1983)
Die südpfälzische Holztrift und ihr Ende vor 100 Jahren. (Heimatkalender für das Pirmasenser und Zweibrücker Land 1983.) S. 53-56. Rengsdorf (Westerwald).
Generaldirektion Kulturelles Erbe (Hrsg.) (2017)
Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Bad Dürkheim (Denkmalverzeichnis Kreis Bad Dürkheim, 26.09.2017). S. 33, Mainz. Online verfügbar: denkmalliste.gdke-rlp.de Bad Dürkheim, abgerufen am 26.09.2017
Koehler, G. (2010)
Konzept zur ökologischen Bewertung und Entwicklung der Wooge im Biosphärenreservat Pfälzerwald. (Reihe der Berichte des Fachgebietes Wasserbau und Wasserwirtschaft der TU Kaiserslautern (Bericht 20).) o. O.

Heinrichswoog am Legelbach

Schlagwörter
Ort
67471 Elmstein
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Geschütztes Kulturdenkmal gem. § 8 DSchG Rheinland-Pfalz
Fachsicht(en)
Landeskunde, Denkmalpflege, Architekturgeschichte
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Bauaufnahme, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger, Übernahme aus externer Fachdatenbank
Historischer Zeitraum
Beginn 1823 bis 1829, Ende 1906

Empfohlene Zitierweise

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„Heinrichswoog am Legelbach”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-290142 (Abgerufen: 4. Juni 2020)
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