Limeswachtturm Wp 3/43 „Auf der Weststeite der Emsbachschlucht“ östlich von Glashütten

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Glashütten (Hessen)
Kreis(e): Hochtaunuskreis
Bundesland: Hessen
Koordinate WGS84 50° 13′ 24,6″ N: 8° 25′ 18,18″ O / 50,2235°N: 8,42172°O
Koordinate UTM 32.458.748,69 m: 5.563.641,03 m
Koordinate Gauss/Krüger 3.458.807,06 m: 5.565.427,22 m
  • Limeswachtturm Wp 3/43 "Auf der Weststeite der Emsbachschlucht" östlich von Glashütten (2018)

    Limeswachtturm Wp 3/43 "Auf der Weststeite der Emsbachschlucht" östlich von Glashütten (2018)

    Copyright-Hinweis:
    Szédeli, Hans / hessenARCHÄOLOGIE
    Fotograf/Urheber:
    Hans Szédeli
    Medientyp:
    Bild
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  • Limeswachtturm Wp 3/43 "Auf der Weststeite der Emsbachschlucht" östlich von Glashütten (2018)

    Limeswachtturm Wp 3/43 "Auf der Weststeite der Emsbachschlucht" östlich von Glashütten (2018)

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Der auf der Westseite des Emsbachtales auf einem kleinen Vorsprung errichtete Wachtposten verfügte durch die natürlichen Steilabfälle an der Ost-, West- und Nordseite über einen ausgezeichneten Schutz. Der Wachtposten wurde 1853 zum ersten Mal aufgenommene und war auch bei den Untersuchungen der Reichslimeskommission 1897 noch deutlich sichtbar.

Die Wachtturmstelle
Der verhältnismäßig kleine, fast quadratische Turm mit Seitenlängen von 4,3 bis 4,4 Meter war massiv aus Stein errichtet worden. Das 1897 freigelegte restliche Mauerwerk war nach den Arbeiten der Reichslimeskommission zunehmend verfallen bzw. durch Wurzelwerk geschädigt worden. Inzwischen wurde daher die noch erhaltene archäologische Substanz zur Konservierung mit Erde überdeckt. Die Turmstelle ist daher heute im Gelände als Hügel sichtbar.

Anfahrt
Die Turmstelle erreicht man vom Parkplatz am Einstiegsportal des Limeserlebnispfades Hochtaunus. Dieser befindet sich an der B 8 am nördlichen Ortsausgang, wo man aus Glashütten kommend nach rechts Richtung Friedhof abbiegt und sich nach 50 m schräg links zum Limeserlebnispfad hält. Von dort folgt man zu Fuß dem geteerten und später geschotterten Weg mit der Ausschilderung des Limeserlebnispfades Hochtaunus. Auf diesem Weg läuft man Richtung Osten ca. einen Kilometer, dann befindet sich die Turmstelle als aufgeschütteter Hügel auf der linken Seite.

(Thomas Becker und Margot Klee, hessenARCHÄOLOGIE / Carsten Wenzel, Rosbach v.d.H., 2018)

Internet
de.wikipedia.org: Kleinkastell Maisel (abgerufen 20.02.2019)

Literatur

Baatz, Dietwulf (1993)
Der römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau. S. 364. Berlin.
Fabricius, Ernst (1936)
Die Limesanlagen im Taunus von der Aar bis zum Köpperner Tal bei der Saalburg. In: Der obergermanisch-raetische Limes des Römerreiches, Abt. A, Bd. II, S. 97-98 Taf. 7.3a+b, Berlin/Leipzig.
Hochtaunuskreis (Hrsg.) (2007)
Limesführer. Der Limes im Hochtaunus- und Wetteraukreis. S. 14-15, Bad Homburg v.d.H.

Limeswachtturm Wp 3/43 „Auf der Weststeite der Emsbachschlucht“ östlich von Glashütten

Schlagwörter
Ort
61479 Glashütten
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Kulturdenkmal gem. § 2 DSchG Hessen
Fachsicht(en)
Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung, Archäologische Grabung
Historischer Zeitraum
Beginn 150, Ende nach 260

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„Limeswachtturm Wp 3/43 „Auf der Weststeite der Emsbachschlucht“ östlich von Glashütten”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-284548 (Abgerufen: 23. September 2021)
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