Steinbruch Wolfsschlade bei Lindlar

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Lindlar
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Am Ortsausgang von Lindlar an der Straße nach Horpe liegt linkerhand ein kleiner Kesselbruch von 45 x 45 Metern Ausdehnung. Die Erschließung des Bruchs, der nur eine Sohle besaß, erfolgte über einen kurzen Fahrweg von der Straße. Der anfallende Schutt wurde vor dem Bruch in der Talaue des Lennefer Bachs deponiert und bildet einen 150 Meter langen, flachen Deponiekörper auf der anderen Straßenseite. Bereits 1895 ist eine Gewinnungsstelle überliefert, die in den nachfolgenden Jahren nochmals vergrößert wurde. 1905 ist der Betrieb eingestellt, 1938 der Bruch bereits offengelassen. Aufgrund der geringen Größe ist eine eher lokale Bedeutung anzunehmen. Das gewonnene Material diente unter anderem dem Bau der 1845 fertiggestellten Landstraße Lindlar-Engelskirchen. 1930 wird der Betrieb von Bruno Börsch, Lindlar, erworben, der hier bis 1952 Grauwacke abbaut.

Datierung: vor 1845 bis ca. 1952
Betreiber: Bruno Börsch, Lindlar
Heutiger Zustand: Der Abbaukessel ist relativ offen, das Umfeld sowie die Halden sind bewaldet.

(Jörn Kling, ergänzt von Frederik Grundmeier, 2018)

Steinbruch Wolfsschlade bei Lindlar

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Wolfsschlade
Ort
51789 Lindlar
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1845, Ende 1952
Koordinate WGS84
51° 01′ 16,86″ N, 7° 23′ 37,03″ O / 51.02135°, 7.39362°
Koordinate UTM
32U 387335.78 5653427.05
Koordinate Gauss/Krüger
2597825.27 5654946.75

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„Steinbruch Wolfsschlade bei Lindlar”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-276857 (Abgerufen: 21. November 2018)
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