Brückenmühle Weilburg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Weilburg
Kreis(e): Limburg-Weilburg
Bundesland: Hessen
  • Blick von Norden auf die Steinerne Brücke in Weilburg (2017)

    Blick von Norden auf die Steinerne Brücke in Weilburg (2017)

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  • Brückenmühle und zugehöriges Wehr in Weilburg (2017)

    Brückenmühle und zugehöriges Wehr in Weilburg (2017)

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    Brückenmühle Weilburg (2017)

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  • Brückenmühle Weilburg (2017)

    Brückenmühle Weilburg (2017)

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  • Café in einem Teil der Brückenmühle Weilburg (2017)

    Café in einem Teil der Brückenmühle Weilburg (2017)

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  • Brückenmühle in Weilburg und zugehöriger Mühlgraben (2017)

    Brückenmühle in Weilburg und zugehöriger Mühlgraben (2017)

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  • Brückenmühle in Weilburg und zugehöriger Mühlgraben (2017)

    Brückenmühle in Weilburg und zugehöriger Mühlgraben (2017)

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  • Mühlengraben der Brückenmühle in Weilburg (2017)

    Mühlengraben der Brückenmühle in Weilburg (2017)

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  • Rückseite der Brückenmühle Weilburg (2017)

    Rückseite der Brückenmühle Weilburg (2017)

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  • Abfluss des Mühlengrabens der Brückenmühle Weilburg in die Lahn (2017)

    Abfluss des Mühlengrabens der Brückenmühle Weilburg in die Lahn (2017)

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Die Brückenmühle in Weilburg war in der Vergangenheit eine der beiden wichtigsten Mühlen Weilburgs, neben der Kirchhofsmühle. Sie wurde im Jahre 1294 erstmals urkundlich erwähnt, als König Adolf sie gegen einen Hof zu Geilnau tauschte. Die Bannmühle diente stets dem Mahlen von Getreide. Das Bannrecht ging mit der Zeit verloren, vermutlich Mitte des 18. Jahrhunderts, ebenso wie dasjenige der Kirchhofsmühle.
1605 besaß die Brückenmühle drei große Mühlräder und vor dem 18. Jahrhundert soll ein Pumpwerk Wasser in einen Hochbehälter im Turm der Sankt-Martinskirche befördert haben. Erst nach 1700 ist solch eine Einrichtung nachgewiesen.

Im 19. Jahrhundert war die Mühle mit vier Mühlrädern ausgestattet. Ab 1912 diente die Mühle neben ihrer Mahlfunktion auch als Wasserkraftwerk. Im Zuge dessen wurden die Turbinen getauscht. In den 1920er Jahren unterstützten Dieselaggregate die Stromproduktion, vermutlich vor allem während Hochwassern. Der Mahlbetrieb wurde 1973 eingestellt. Bis heute produziert die Mühle für die Stadt Weilburg Strom.

Das heutige, dreigeschossige Haupt- und Betriebsgebäude der Mühle stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der verputzte Fachwerkbau besitzt ein gaubenbesetztes Satteldach mit schrägem Traufgesims.

(Jörn Schultheiß, hessenARCHÄOLOGIE, 2017)

Internetquellen
denkxweb.denkmalpflege-hessen.de: DenkXweb - Brückenmühle Weilburg (abgerufen am 03.04.2017)
elkage.de: Schiffstunnel (abgerufen am 03.04.2017)
weilburg-lahn.info: Mühlen in Weilburg (abgerufen am 03.04.2017)

Brückenmühle Weilburg

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Niedergasse 1
Ort
35781 Weilburg
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Kulturdenkmal gem. § 9 DSchG Hessen
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 1294
Koordinate WGS84
50° 29′ 11,59″ N, 8° 15′ 42,97″ O / 50.48655°, 8.26194°
Koordinate UTM
32U 447641.16 5592990.39
Koordinate Gauss/Krüger
3447694.92 5594788.17

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Empfohlene Zitierweise
„Brückenmühle Weilburg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-266595 (Abgerufen: 15. November 2018)
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