Rochuskapelle in Schmitzhöhe

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Lindlar
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Kolorierter Stich von Joseph Erasmus Belling aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts: eine Heiligenszene mit dem Märtyrer Sankt Sebastian (links) und dem Pestheiligen Sankt Rochus (rechts).

    Kolorierter Stich von Joseph Erasmus Belling aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts: eine Heiligenszene mit dem Märtyrer Sankt Sebastian (links) und dem Pestheiligen Sankt Rochus (rechts).

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    Joseph Erasmus Belling
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Der heilige Rochus von Montpellier wurde im Rheinland schon bald nach seinem Tod als Pestheiliger verehrt. Als das Bergische Land im 17. Jahrhundert besonders schwer von der Pest heimgesucht wurde, entstand in der Umgebung Lindlars vier Rochuskapellen: zu Kemmerich, Heiligenhaus, Loope und zu Sand bei Bergisch Gladbach. Zwei weitere Pestkapellen verdanken ebenfalls dieser Zeit ihr Entstehen: Die Sebastianuskirche in Schmitzhöhe und die Kapelle in Oberbreidenbach.

Die Kapelle in Schmitzhöhe ist den heiligen Sebastian und Rochus geweiht, sie wurde 1646 erbaut (HbHistSt NRW).

Die Rochus-Kapelle (Schmitzhöhe) ist ein eingetragenes Baudenkmal in Teil A der Denkmalliste der Gemeinde Lindlar, Denkmal-Nr. 104 (de.wikipedia.org).

(Lindlar Touristik der Gemeinde Lindlar, 2016)

Internet
www.lindlar.de: Untere Denkmalbehörde Lindlar (abgerufen 06.12.2016)
de.wikipedia.org: Liste der Baudenkmäler in Lindlar (abgerufen 06.12.2016)

Literatur

Bergdolt, Klaus (1994)
Der Schwarze Tod in Europa. Die große Pest und das Ende des Mittelalters (2. Auflage). München.
Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. S. 670-671, Stuttgart.

Rochuskapelle in Schmitzhöhe

Schlagwörter
Ort
51789 Lindlar - Schmitzhöhe
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1646
Koordinate WGS84
50° 59′ 13,4″ N, 7° 16′ 42,78″ O / 50.98706°, 7.27855°
Koordinate UTM
32U 379176.74 5649795.88
Koordinate Gauss/Krüger
2589818.06 5650985.23

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„Rochuskapelle in Schmitzhöhe”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-261967 (Abgerufen: 23. Mai 2018)
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