Naturdenkmal „Zigeunerfichte“ am Gimborner Dreieck

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Gemeinde(n): Marienheide
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Naturdenkmal "Zigeunerfichte" am Gimborner Dreieck (2016)

    Naturdenkmal "Zigeunerfichte" am Gimborner Dreieck (2016)

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    Spiegelberg, Jan / Biologische Station Rhein-Berg
    Fotograf/Urheber:
    Jan Spiegelberg
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  • Naturdenkmal "Zigeunerfichte" am Gimborner Dreieck in Marienheide (2016)

    Naturdenkmal "Zigeunerfichte" am Gimborner Dreieck in Marienheide (2016)

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  • Als Naturdenkmal geschützte "Zigeunerfichte" an der Schlossstraße am Gimborner Dreieck in Marienheide (2016)

    Als Naturdenkmal geschützte "Zigeunerfichte" an der Schlossstraße am Gimborner Dreieck in Marienheide (2016)

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Am Gimborner Dreieck in Marienheide steht an einer Straßenböschung eine über 220 Jahre alte Fichte (Picea abies). Im Rahmen der Schutzverordnung („Ordnungsbehördliche Verordnung zum Schutz der Naturdenkmale im Oberbergischen Kreis in den Städten Radevormwald, Wipperfürth, Gummersbach und Wiehl sowie den Gemeinden Marienheide und Reichshof“) vom 19. August 2010 wurde der Baum (pauschal) aufgrund seiner „Seltenheit, Eigenart und Schönheit“ und „aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen“ als Naturdenkmal ausgewiesen.

Die Fichte ist 34 Meter hoch und hat einen Stammdurchmesser von 134 cm. Der Kronendurchmesser beträgt über 10 Meter. Sie besitzt eine einseitig deutlich ausgeprägte Nebenkrone mit kandelaberartiger (harfenartige) Wuchsform. Solch starke Seitenäste im unteren Bereich, stellt für die Baumart eine Besonderheit dar. In der Region wird die Fichte im allgemeinen Sprachgebrauch als „Zigeunerfichte“ bezeichnet. Der Name soll von einer traditionellen Lagerstätte von fahrendem Volk kommen, die auf der Wiese zwischen Baum und Gimbach lag.
Der Schutz der „Zigeunerfichte“ lässt sich bis zum Jahr 1935, damals nach preußischem Feld- und Forstpolizeigesetz zurückverfolgen. In der Sonderbeilage Stück 28 des Amtsblattes der Regierung zu Köln vom 13. Juli 1935 ist sie unter der Nr. 31 bereits als „Fichte (genannt Zigeunerfichte)“ aufgeführt.

Wie alle Naturdenkmale wird die „Zigeunerfichte“ regelmäßig (2 x jährlich) von einer Fachfirma einer Baumkontrolle unterzogen. Dabei festgestellte erforderliche Maßnahmen werden vom Oberbergischen Kreis veranlasst.

(Biologische Station Rhein-Berg, erstellt im Rahmen des Projektes „KuLaCaching - Digitale Schatzsuche im Bergischen“. Ein Projekt im Rahmen des LVR-Netzwerks Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.altbaumfinder-nrw.de: „Zigeunerfichte Gimborner Dreieck“ (abgerufen 10.11.2016)
www.baumkunde.de: Gemeine Fichte (Picea abies) (abgerufen 10.11.2016)

Naturdenkmal „Zigeunerfichte“ am Gimborner Dreieck

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Leppestraße
Ort
51709 Marienheide
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1800
Koordinate WGS84
51° 03′ 13,99″ N, 7° 28′ 15,88″ O / 51.05389°, 7.47108°
Koordinate UTM
32U 392843.09 5656929.39
Koordinate Gauss/Krüger
2603187.41 5658671.8

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„Naturdenkmal „Zigeunerfichte“ am Gimborner Dreieck”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-258394 (Abgerufen: 24. Mai 2018)
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