Naturdenkmal Dicke Linde in Marienheide

Scharder Linde, Linde am Schöttlenberg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Gemeinde(n): Marienheide
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Naturdenkmal Dicke Linde in Marienheide (2016)

    Naturdenkmal Dicke Linde in Marienheide (2016)

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    Spiegelberg, Jan / Biologische Station Rhein-Berg
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  • Kreuzwegstation am Naturdenkmal "Dicke Linde" in Marienheide (2016)

    Kreuzwegstation am Naturdenkmal "Dicke Linde" in Marienheide (2016)

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  • Volltext-PDF-Datei "Lesebuch Landschaft – EinBlick in die Bergische Kulturlandschaft" (2015, 6,5 MB)

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    LVR-Netzwerk Landschaftliche Kulturpflege
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    Carina Harbich; Frank Herhaus; André Spans; Manuela Thomas
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Oberhalb von Marienheide, an der Straßenkreuzung Marienheiderstraße/Ecke Hauerbergstraße auf dem Scharder Kopf steht eine mächtige Sommer-Linde (Tilia platyphyllos), von den Ortsansässigen auch „Scharder Linde“ genannt. Ihr Alter wird auf mindestens 400 Jahre geschätzt. Die Unterschutzstellung des Baumes reicht bis zum Jahr 1935 zurück. Aktuell ist sie über den Landschaftsplan Nr. 1 Marienheide-Lieberhausen als Naturdenkmal „Einzelbaum Linde“ unter der Nr. ND3 geschützt.

Die Linde ist etwa 12 Meter hoch und besitzt einen starken Erdstamm, der sich in 5 Meter Höhe aufteilt. Sie hat einen Kronendurchmesser von 11 Metern und einen Umfang von 4,90 Meter. Linden sind im Vergleich zu anderen Laubbäumen ziemlich robust, obwohl Fäulnis im Stammkern üblich ist. Auch die Linde in Marienheide ist im Stamminnern hohl.

Vor dem Naturdenkmal finden Wanderer auf einer Bank eine Ruhemöglichkeit. Unter dessen Baumkrone steht eine der Kreuzwegstationen des Klosters Marienheide. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts gruben junge Männer einen Graben für das Fundament. Nach dem ersten Weltkrieg hißte man die französische Flagge in der Baumkrone, da der angrenzende Kreis Wipperfürth von französischen Soldaten besetzt war. Sie wurde in den folgenden Nächten immer wieder von jungen Marienheider Männern entfernt und durch eine deutsche Fahne ersetzt. Im Jahr 2004 wurde der Baum durch Bauarbeiten beschädigt, als Kabel an der naheliegenden Straße verlegt wurden. Dabei wurde eine armdicke Wurzel des Baumes gekappt.

Die Straße „Zur Dicken Linde“ in einem nahegelegenen Neubaugebiet wurde nach dem Naturdenkmal benannt.

(Biologische Station Rhein-Berg, erstellt im Rahmen des Projektes „KuLaCaching - Digitale Schatzsuche im Bergischen“. Ein Projekt im Rahmen des LVR-Netzwerks Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.rundschau-online.de: „An dicker Linde Wurzeln gekappt“ (Kölnische Rundschau vom 4.11.2004, abgerufen 07.10.2016)
www.baumkunde.de:: Sommer-Linde (Tilia platyphyllos) (abgerufen 07.10.2016)

Naturdenkmal Dicke Linde in Marienheide

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Marienheiderstraße
Ort
51709 Marienheide
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Naturschutz
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1620
Koordinate WGS84
51° 05′ 9,06″ N, 7° 31′ 10,68″ O / 51.08585°, 7.51963°
Koordinate UTM
32U 396317.4 5660413.98
Koordinate Gauss/Krüger
3396350.52 5662238

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„Naturdenkmal Dicke Linde in Marienheide”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-255217 (Abgerufen: 16. August 2018)
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