Freibad des Schwimmvereins Rheinhausen am Kruppsee

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Duisburg
Kreis(e): Duisburg
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Strand des Freibads am Kruppsee in Duisburg (2016)

    Strand des Freibads am Kruppsee in Duisburg (2016)

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    Boldt, Kai-William / Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V.
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    Kai-William Boldt
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  • Liegewiese, Außengastronomie, Geländekante und Altbäume im Freibad Kruppsee in Duisburg (2016)

    Liegewiese, Außengastronomie, Geländekante und Altbäume im Freibad Kruppsee in Duisburg (2016)

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  • Freitreppe und Altbäume am Zugang zum Strand des Freibads am Kruppsee in Duisburg (2016)

    Freitreppe und Altbäume am Zugang zum Strand des Freibads am Kruppsee in Duisburg (2016)

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  • Gebäude des Freibads Kruppsee in Duisburg (2016)

    Gebäude des Freibads Kruppsee in Duisburg (2016)

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Der Kruppsee entstand durch Auskiesung während der Industrialisierung. Der entscheidende Akteur und Impulsgeber hierfür war Friedrich Alfred Krupp (1854-1902), als er in Rheinhausen in den 1890er Jahren ein mächtiges Hüttenwerk am Rheinufer errichten ließ (Hütten- und Bergwerke Rheinhausen). Das führte zwar zu einer Monostrukturierung, die später den Strukturwandel in hohem Mass belasten sollte, hatte zu dieser Zeit aber auch Vorteile für die Stadt. Die soziale, wenn auch nicht ganz uneigennützige Motivation Krupps korrelierte mit der Errichtung sozialer und auch von Freizeiteinrichtungen.
So kam es 1913 zur Gründung des Kruppschen Turn-, Spiel- und Schwimmverein (heute: Schwimmverein Rheinhausen 1913. e.V. ). Eine ursprüngliche Badeanstalt am Rheinufer wurde aufgelöst und ging 1914 in der neugestalteten Badeanstalt am heutigen Kruppsee auf. Damals war das Gelände als Friemersheimer Baggerloch bekannt.

Mehrmalige Neu- beziehungsweise Umbauten und Veränderungen des Standorts korrelieren mit der historischen Dynamik (Weltkriege) und den Auskiesungen für die industrielle Nutzung. Krupp war als Eigentümer des Grundstücks noch bis in die 1960er Jahre ein bestimmender Faktor der Entwicklung. In den Köpfen der Rheinhausener war ihre Stadt untrennbar mit Krupp und seinem Hüttenwerk verbunden.

Das Freibad am Kruppsee
Nach dem Archiv des örtlichen Schwimmvereins erfolgte in den 1970er Jahren nach langen Verhandlungen - wobei es unter anderem um die Konkurrenz zu einer Badeanstalt am Toeppersee ging - ein umfassender Ausbau des Freibads: mit dem Bau eines wettkampftauglichen 50-Meter-Beckens und einer Umgestaltung des Naturbadebereichs am See. Finanzielle Gründe führten dann aber zur Übernahme des Badeareals durch die Stadt Duisburg; erst 1987 erhielt der Schwimmverein Rheinhausen eine erneute Pacht.

Der Kruppsee umfasst aktuell ein Areal von ca. 13 Hektar. Neben den öffentlichen Badearealen gibt es Möglichkeiten für Angler, zudem ist die Umgebung in die Konzepte der Stadt Duisburg zum Landschafts- und Naturschutz implementiert.

(Kai-William Boldt, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V. / LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit, Abteilung Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.sv-rheinhausen.de: Schwimmverein Rheinhausen 1913 e.V., Vereinsgeschichte (abgerufen 30.08.2016)

Literatur

Boldt, Kai-William; Gelhar, Martina (2008)
Das Ruhrgebiet - Landschaft, Industrie, Kultur. Darmstadt.

Freibad des Schwimmvereins Rheinhausen am Kruppsee

Schlagwörter
Ort
Duisburg - Rheinhausen
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1913
Koordinate WGS84
51° 23′ 24,87″ N, 6° 42′ 10,57″ O / 51.39024°, 6.70294°
Koordinate UTM
32U 340181.25 5695726.61
Koordinate Gauss/Krüger
2548972.39 5695295.92

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„Freibad des Schwimmvereins Rheinhausen am Kruppsee”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-252595 (Abgerufen: 18. November 2018)
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