Kloster Steinfeld (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Köln 280)

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung, Archäologie
Gemeinde(n): Kall, Nettersheim
Kreis(e): Euskirchen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Das ehemalige Abteigebäude Steinfeld mit Abteihof (2013).

    Das ehemalige Abteigebäude Steinfeld mit Abteihof (2013).

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  • Kloster Steinfeld in Kall (2016)

    Kloster Steinfeld in Kall (2016)

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  • Kloster Steinfeld bei Kall (2016)

    Kloster Steinfeld bei Kall (2016)

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Kloster Steinfeld und sein Umfeld sind hier beschrieben als bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich (KLB) wie im Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Köln. Die wertbestimmenden Merkmale der historischen Kulturlandschaft werden für die Maßstabsebene der Regionalplanung kurz zusammengefasst und charakterisiert.

Komplexer Landschaftsbereich um das Kloster: ehemalige Prämonstratenser-Abtei, gegründet zwischen 1069 und 1073; bedeutende Gründung im Rheinland neben Kloster Knechtsteden. Abtei- und Pfarrkirche SS. Maria und Potentinus, Mitte 12. Jahrhundert, nach Brand 1873 durch Architekt H. Wiethase restauriert, Vierungsturm erneuert und Westwerk umgestaltet. Großzügige, um drei Höfe gruppierte Klosteranlage des 16.-18. Jahrhunderts, Hermann-Josef-Brunnen; Kriegsgräberstätte; Benediktinerinnen-Abtei Mariä Heimsuchung. – Landmarke auf Bergkuppe. Südwestlich am Gillesbach Hallenthaler Mühle, oberschlächtige Wassermühle von 1689, ehemalige Klostermühle der Abtei Steinfeld; Forsthaus Steinfeld, umgeben von persistenten land- und forstwirtschaftlichen Flächen, Obstwiese, Allee. – Bunkeranlage, ehemaliger Ausweichsitz für die Landesregierung Nordrhein-Westfalen (1962-65).

Im Nordosten angrenzend am Gillesbach mittelalterlicher / neuzeitlicher Schmelzplatz, genannt „Steinfelderhütte“ (Bodendenkmal).

Kulturlandschaftliches und denkmalpflegerisches Ziel im Rahmen der Regionalplanung ist eine erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung, insbesondere
  • Bewahren und Sichern der Elemente, Strukturen und Sichträume von Adelssitzen und Hofanlagen
  • Bewahren des Kulturlandschaftsgefüges
  • Wahren als landschaftliche Dominante

Aus: Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.): Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Köln. Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung, Köln 2016.

Internet
Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Köln (abgerufen am 01.10.2016)

Literatur

Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2016)
Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Köln. Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung. S. 214, Köln.

Kloster Steinfeld (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Köln 280)

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung, Archäologie
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 2016
Koordinate WGS84
50° 30′ 1,42″ N, 6° 33′ 58,12″ O / 50.5004°, 6.56615°
Koordinate UTM
32U 327399.74 5597098.91
Koordinate Gauss/Krüger
2540211.28 5596222.42

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„Kloster Steinfeld (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Köln 280)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-252234 (Abgerufen: 27. Mai 2018)
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