Loopetalbrücke

Bundesautobahn A 4 über dem Loopetal

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Engelskirchen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Historische Aufnahme aus den frühen 1970er Jahren mit Blick auf die Fertigstellung der Fahrbahn über den Pfeilern der Loopetalbrücke.

    Historische Aufnahme aus den frühen 1970er Jahren mit Blick auf die Fertigstellung der Fahrbahn über den Pfeilern der Loopetalbrücke.

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  • Undatierte historische Aufnahme (um 1970) mit Blick auf die Fertigstellung der Pfeiler der Talbrücke Schelmerath.

    Undatierte historische Aufnahme (um 1970) mit Blick auf die Fertigstellung der Pfeiler der Talbrücke Schelmerath.

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  • Bauernhaus der Familie Lüdenbach in Engelskirchen-Loope

    Bauernhaus der Familie Lüdenbach in Engelskirchen-Loope

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  • Artikel zum Bau der Autobahn Köln-Olpe in der Bergischen Landeszeitung

    Artikel zum Bau der Autobahn Köln-Olpe in der Bergischen Landeszeitung

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  • Zeitungsartikel zur Eröffnung der Bundesautobahn A4 (1975).

    Zeitungsartikel zur Eröffnung der Bundesautobahn A4 (1975).

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In den Jahren nach 1950 stieg das Verkehrsaufkommen wie vielerorts auch im Bergischen sprunghaft an. Die Belastung wurde für die Anlieger im Aggertal an den langgestreckten Ortsdurchfahrten ebenso unerträglich wie für die Verkehrsteilnehmer in den endlosen Staus.
Entlastung brachte der Bau der Bundesautobahn A 4, ausgehend von Köln nach Osten, vorbei an den Dörfern des Bergischen und Oberbergischen Landes ins Sauerland. Der Bau der insgesamt 62,5 Kilometer langen Strecke von Köln-Merheim bis zur Anschlussstelle an die Sauerlandautobahn A 45 bei Olpe wurde in mehrere Teilabschnitte unterteilt. Nach vierjähriger Planung war der Baubeginn 1965 und die letzte Teilstrecke wurde 1976 fertig gestellt. In dieser Zeit mussten 28 Brückenbauwerke, darunter acht Talbrücken erstellt werden.

Der Autobahn Teilabschnitt auf der Strecke Engelskirchen-Overath tangiert die Loope. Das neue Gesicht, das Loope durch den Autobahnbau erhielt, wird in erster Linie geprägt durch das gigantische Brückenbauwerk hoch über dem Loopetal. Dafür musste der Bauernhof der Familie Alois Lüdenbach sowie die Anwesen zweier weiterer Familien dem Bau der Talbrücke Schelmerath weichen. Ein weiterer Eingriff in die Landschaft, den der Bau nach sich zog, war die Erschließung neuer Wohnbaugebiete. Die schnellere Verbindung mit der um die Hälfte verkürzten Fahrtzeit lockte Berufspendler ihren Wohnsitz von der Stadt aufs Land zu verlegen. Dadurch wurde Loope zum größten Ortsteil der Gemeinde Engelskirchen.

(Bürger- und Verschönerungsverein Loope e. V. in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Oberberg, 2015. Erstellt im Rahmen des Projektes „Hecke, Hohlweg, Heimat – Kulturlandschaftsvermittlung analog und digital“. Ein Projekt im Rahmen des LVR-Netzwerks Landschaftliche Kulturpflege.)

Literatur

Bürger- und Verschönerungsverein Loope e. V. (Hrsg.) (2012)
Loope. Ein Heimatbuch. Loope.

Loopetalbrücke

Schlagwörter
Ort
Engelskirchen - Loope
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1965 bis 1976
Koordinate WGS84
50° 58′ 27,14″ N, 7° 22′ 25,29″ O / 50.97421°, 7.37369°
Koordinate UTM
32U 385822.44 5648215.45
Koordinate Gauss/Krüger
2596524.79 5649676.03

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„Loopetalbrücke”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-245951 (Abgerufen: 18. August 2018)
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