Hof Kocherscheidt

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Denkmalpflege
Gemeinde(n): Wülfrath
Kreis(e): Mettmann
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Hof Kocherscheidt in Wülfrath (1978)

    Hof Kocherscheidt in Wülfrath (1978)

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    Sturm, Frances / Landschaftsverband Rheinland
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  • Zwei Fachwerkhäuser, Kocherscheidt 20 und 21, Wülfrath, Denkmallistenblatt

    Zwei Fachwerkhäuser, Kocherscheidt 20 und 21, Wülfrath, Denkmallistenblatt

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  • Hof Kocherscheidt in Wülfrath (1978)

    Hof Kocherscheidt in Wülfrath (1978)

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Der Hof Kocherscheidt lag unmittelbar an der alten Handelsstraße „strata coloniensis“ (Kölnische Landstraße). Bereits 1047 wurde er urkundlich als ein der Abtei Werden zinspflichtiger Klosterhof erwähnt. Damit zählt der Hof zu den ältesten Einzelhöfen, die im Niederbergischen erhalten blieben. Heute existieren jedoch nur noch Nachfolgebauten: ein direkt an der Straße gelegenes ehemalige Gesindehaus und der dahinter liegende ehemalige „Herrenhof“. Während das zweigeschossige, breit gelagerte Hauptgebäude aus dem 18. Jahrhundert stammt, wird das kleinere, ebenfalls zweigeschossige Gebäude anhand einer Inschrift auf 1822 datiert. Beide Gebäude wurden in Fachwerkbauweise errichtet. Das kleinere Gebäude ist an der Rückseite und an einer Giebelseite im typisch Bergischen Stil verschiefert.
Heute werden beide Gebäude als Wohnhäuser genutzt.
Im Jahre 1837 erwarb Wilhelm Kocherscheidt die Genehmigung zum Betreiben eines Kalkbrennofens in seinem Bruch. Im Jahre 1898 gingen Bruch und Ofen in Besitz von August Thyssen über, der in den Folgejahren die Kalkgewinnung für die Hochöfen im benachbarten Ruhrgebiet industrialisierte. Somit kann der Hof Kocherscheidt als Keimzelle der rheinischen Kalkindustrie betrachtet werden.

Das Objekt „Hof Kocherscheidt“ ist ein eingetragenes Baudenkmal (LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Datenbank-Nummer 67709 / Denkmalliste der Stadt Wülfrath, laufende Nummer A 090, Eintragungstext vom 07.11.2995 siehe PDF-Datei in der Mediengalerie).

(Sandra Schmid und Axel C. Welp, LVR-Abteilung Landschaftliche Kulturpflege, 2016)

Internet
www.wuelfrath.net: Stadt Wülfrath - Bau- und Bodendenkmäler in Wülfrath (abgerufen: 28.09.2016)
www.wuelfrath.net: Stadt Wülfrath - auf den Spuren alter und neuer Wege (PDF-Dokument, 1 MB, abgerufen: 02.12.16)

Hof Kocherscheidt

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Kocherscheidt 20
Ort
42489 Wülfrath - Schlupkothen
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Denkmalpflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Übernahme aus externer Fachdatenbank, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1822
Koordinate WGS84
51° 17′ 42,63″ N, 7° 03′ 47,56″ O / 51.29517°, 7.06321°
Koordinate UTM
32U 364966.08 5684431.62
Koordinate Gauss/Krüger
2574202.69 5685022.11

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„Hof Kocherscheidt”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/BODEON-67709-15092016-254874 (Abgerufen: 24. Mai 2018)
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