Drei Hohlwege südwestlich und westlich Randerath

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Heinsberg
Kreis(e): Heinsberg
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Es handelt sich hier um tief eingeschnittene Hohlwege mit relativ steilem Anstieg in die Ackerflur der Börde. An beiden Seiten stehen Feldgehölze (Bäume und Sträucher). Die Hohlwege sind bereits auf der Tranchotkarte (Anmerkung Redaktion: 1806) eingetragen. Eine genaue Datierung ist nicht möglich, aber sehr wahrscheinlich stammen sie aus dem Spätmittelalter. Heute sind die Wirtschaftswege geteert. Die Wege werden für Transport und Verkehr genutzt, sie befinden sich inmitten landwirtschaftlicher Flächen.

Dieser eigenständige Wegetyp weist eine Standortkontinuität seit dem 19. Jahrhundert auf. Er ist strukturell, trotz modernen Belags (geteert), von sehr großer kulturhistorischer Bedeutung.

(Burggraaff/Kleefeld: Kartierung zur Datenerfassung im Kreis Heinsberg 2001 im Auftrag des LVR-Fachbereich Umwelt)

Drei Hohlwege südwestlich und westlich Randerath

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn 1301 bis 1806
Koordinate WGS84
51° 00′ 53,98″ N, 6° 10′ 11,43″ O / 51.015°, 6.16984°
Koordinate UTM
32U 301489.68 5655304.82
Koordinate Gauss/Krüger
2511962.5 5653328.27

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„Drei Hohlwege südwestlich und westlich Randerath”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-KKL-20081017-0005 (Abgerufen: 17. November 2018)
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