Kulturlandschaft Ravensberger Land

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Bad Oeynhausen, Bad Salzuflen, Bielefeld, Borgholzhausen, Bünde, Enger, Halle (Westf.), Herford, Hiddenhausen, Hille, Hüllhorst, Kalletal, Kirchlengern, Lemgo, Leopoldshöhe, Löhne, Lübbecke, Melle, Minden (Nordrhein-Westfalen), Oerlinghausen, Porta Westfalica, Preußisch Oldendorf, Rinteln, Rödinghausen, Spenge, Steinhagen (Nordrhein-Westfalen), Vlotho, Werther (Westf.)
Kreis(e): Bielefeld, Gütersloh, Herford, Lippe, Minden-Lübbecke, Osnabrück, Schaumburg
Bundesland: Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen
  • Lage der Kulturlandschaft Ravensberger Land in Nordrhein-Westfalen

    Lage der Kulturlandschaft Ravensberger Land in Nordrhein-Westfalen

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  • Einzelhofbesiedlung bei Oeynhausen-Lohe, Kreis Minden-Lübbecke (2005)

    Einzelhofbesiedlung bei Oeynhausen-Lohe, Kreis Minden-Lübbecke (2005)

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  • Landschaft mit Einzelhöfen und kleinen Dörfern im Ravensberger Land

    Landschaft mit Einzelhöfen und kleinen Dörfern im Ravensberger Land

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  • Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Ravensberger Land" in Nordrhein-Westfalen

    Beschreibender Text zur Kulturlandschaft "Ravensberger Land" in Nordrhein-Westfalen

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  • Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

    Liste der Bedeutsamen Kulturlandschaftsbereiche auf der Ebene der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen (PDF-Datei 381 KB, 29 Seiten, 2007)

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  • Die Sparrenburg in Bielefeld

    Die Sparrenburg in Bielefeld

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Das Landschaftsbild zeigt eine hügelige, von zahlreichen Bachtälern durchzogene Agrarlandschaft auf fruchtbaren Lösslehmböden. Die Kastenform der als Grünland genutzten Täler (Sieken) ist anthropogenen Ursprungs. Die Kulturlandschaft deckt sich weitgehend mit der Fläche der ehemaligen Grafschaft Ravensberg. Die Ravensburg als Stammsitz hebt sich durch ihren identitätsstiftenden Charakter von den etwa 60 vorhandenen Adelssitzen ab. Schon in historischer Zeit setzte eine Zersiedlung der Landschaft ein.
Das mittelalterliche Streusiedlungsgebiet bestand aus weit gestreuten Drubbeln und Einzelhöfen mit zugehörigen Eschen. An den Hanglagen des Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges wurden Hagenhufensiedlungen angelegt. In der frühen Neuzeit wurde das Siedlungsbild durch die ärmlicheren Kötter- und Heuerlingshäuser ergänzt. Die Höfe der bäuerlichen Oberschicht zeichnen sich durch einen reichen, in Einzelfällen bis in das 16. Jahrhundert zurückreichenden Baubestand, die umgebenden Eichenkämpen und zugehörige Mühlen aus.
Eine wichtige historische Wegeachse führt vom Pass über den Teutoburger Wald bei Bielefeld zum Weserdurchbruch bei Porta Westfalica. An ihr liegen sowohl die Städte mittelalterlichen Ursprungs Bielefeld und Herford als auch Bad Oeynhausen, eine Kurstadt des 19. Jahrhunderts. Diese Achse ist heute ein weitgehend verstädtertes und durch die Industrialisierung geprägtes Siedlungsband.
An vorindustrielles Gewerbe knüpfte die Textilindustrie an, der der Maschinenbau folgte. Bünde wurde Zentrum der deutschen Zigarrenherstellung. Neben den eigentlichen Produktionsanlagen und Handelshäusern zeugen die ausgedehnten gründerzeitlichen Siedlungserweiterungen und Repräsentationsgebäude von dieser Phase.
Religiösen Ursprungs sind sowohl die mittelalterliche Stiftslandschaft Herford-Enger-Schildesche als auch auf die Erweckungsbewegung zurückgehende Orte wie die Anstalt Bethel.

Eine ausführliche Beschreibung der Kulturlandschaft findet sich in der Mediengalerie (PDF-Dokument).

Internet
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in NRW (Abgerufen: 09.10.2013)

Literatur

Landschaftsverband Westfalen-Lippe; Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.) (2007)
Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Grundlagen und Empfehlungen für die Landesplanung (Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen / Fachgutachten zum Kulturellen Erbe in der Landesplanung). 32, Münster, Köln.

Kulturlandschaft Ravensberger Land

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 2001
Koordinate WGS84
52° 12′ 19,89″ N, 8° 37′ 21,85″ O / 52.20552°, 8.62274°
Koordinate UTM
32U 474219.51 5783964.66
Koordinate Gauss/Krüger
3474281.98 5785838.49

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„Kulturlandschaft Ravensberger Land”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-EK-20080619-0003 (Abgerufen: 17. August 2017)
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