Steinbrüche und Steinkuhlen bei Milspe

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Radevormwald
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Unmittelbar an Milspe schließt sich auf einem bewaldeten Hang ein Areal an, auf dem sich Steinbrüche, Steinkuhlen und Halden befinden. Die anthropogenen Hohlformen sind seit der Preußischen Neuaufnahme (1892) dokumentiert und weisen Böschungshöhen zwischen vier und fünf Metern auf.

In siedlungsnahen Steinbrüchen wurden Bruchsteine als Baumaterial unter anderem für Gebäude, Mauern und Wege gewonnen. Sie sind Zeugnisse der Zeiten, in denen der Mensch das benötigte Baumaterial den natürlichen Ressourcen seines Lebensumfeldes entnahm. Steinbrüche sind noch heute im Gelände durch halbkreisförmige oder ovale Einschnitte in Böschungen ablesbar, teilweise wurden sie jedoch auch (mit Abfällen) verfüllt. Da sie eine hohe Vielfalt an Lebensräumen, die von stark sonnenexponierten, trockenen Flächen bis hin zu Feuchtbereichen und Tümpeln reichen, aufweisen, sind sie als wertvolle Biotope für verschiedene, auch gefährdete Pflanzen- und Tierarten zu bezeichnen.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2008)

Steinbrüche und Steinkuhlen bei Milspe

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Karten, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1892
Koordinate WGS84
51° 13′ 53,02″ N, 7° 22′ 31,45″ O / 51.2314°, 7.3754°
Koordinate UTM
32U 386573.84 5676811.42
Koordinate Gauss/Krüger
2596110.12 5678288.87

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„Steinbrüche und Steinkuhlen bei Milspe”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20080225-0017 (Abgerufen: 13. Dezember 2017)
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