Weiler Dürhagen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Hückeswagen
Kreis(e): Oberbergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Blick auf Dürhagen aus südlicher Richtung (2008)

    Blick auf Dürhagen aus südlicher Richtung (2008)

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  • Fachwerkhaus in Dürhagen (2008)

    Fachwerkhaus in Dürhagen (2008)

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  • Weiler Dürhagen (2007)

    Weiler Dürhagen (2007)

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  • Fachwerkhaus in Dürhagen (2007)

    Fachwerkhaus in Dürhagen (2007)

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  • Wald bei Dürhagen (2008)

    Wald bei Dürhagen (2008)

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Die Ersterwähnung erfolgte 1481 als „Durhagen“. Für das Jahr 1715 ist Dürhagen als Einzelhof in der Topographia Ducatus Montani eingetragen. 1829 war Dürhagen vermutlich ein Einzelhof in überwiegend bewaldetem Gelände, aber mit Zugang zu Acker- und Grünland. Im Westen lag das Gartenland, im Norden wahrscheinlich eine Obstwiese.

Heute ist Dürhagen ein verwinkelter Weiler nahe der Wuppertalsperre. Der Ort wurde bereits im 19. Jahrhundert baulich stark verdichtet. Aus dieser Zeit stammt ein großer Teil der heutigen Wohnhäuser und bedingt den hohen Anteil historischer Bausubstanz. Haus Nr. 5 hat zwei alte Linden als Hausbäume. Das unter Denkmalschutz stehende zweigeschossige, rundum verschieferte Fachwerkgebäude Nr. 8 wurde 1830 von der Fabrikantenfamilie Lausberg als Kontor und Wohngebäude in Kräwinkklerbrücke errichtet. Im Zuge des Aufstaus der Wuppertalsperre wurde es abgerissen und zwischen 1987 und 1990 in Dürhagen wieder aufgebaut. Es steht auf dem ehemaligen ortsnahen Gartenland.
Im späten 19. Jahrhundert und dem 20. Jahrhundert hat sich der Ort mit zwei Siedlerstellen Richtung Voßhagen ausgedehnt. Die Geschlossenheit des historischen Ortskernes ist sehr gut ablesbar, das historische Wegenetz in großen Teilen erhalten. Das Ortsbild ist geprägt durch einen markanten Baum- und Gartenbestand sowie die begrenzenden Hecken. Besonders erwähnenswert sind vier große Eschen. Der ehemalige Löschteich von Dürhagen befindet sich im Süden des Ortes. Das Alter ist unbekannt. Nach mündlicher Mitteilung von Anwohnern ist keine Verlegung bekannt. Die Wald-Offenland-Verteilung im direkten Umfeld ist in den letzten 200 Jahren größtenteils stabil geblieben. Zahlreiche Pferdekoppeln schließen sich an den Ort an.
Laut einer Hebeliste von 1881 gehörte Dürhagen zur Herdingsfelder Honschaft.

(LVR-Fachbereich Umwelt, 2007)

Quelle
Denkmalliste der Stadt Hückeswagen, laufende Nr. 150

Literatur

Pampus, Klaus / Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.) (1998)
Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. (Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Sonderband.) S. 150, Gummersbach.
Ploennies, Erich Philipp (1988)
Topographia Ducatus Montani (1715). In: Bergische Forschungen Band XX (hrsg. und bearb. von Burkhard Dietz), Neustadt/Aisch.
Roß, Fredi K. (2004)
Die Honschaften in Hückeswagen. In: Leiw Heukeshoven 43, S. 27-37. o. O.

Weiler Dürhagen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Archivauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1481
Koordinate WGS84
51° 10′ 30,64″ N, 7° 18′ 42,93″ O / 51.17518°, 7.31193°
Koordinate UTM
32U 381998.75 5670659.97
Koordinate Gauss/Krüger
2591788.4 5671953.69

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„Weiler Dürhagen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/A-BL-20070923-0007 (Abgerufen: 12. Dezember 2017)
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