Burg Berge

erster Standort der Zisterzienserabtei Altenberg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Odenthal
Kreis(e): Rheinisch-Bergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Zisterzienserabtei Altenberg, Kupferstich von Johann Jakob Sartor (1707)

    Zisterzienserabtei Altenberg, Kupferstich von Johann Jakob Sartor (1707)

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    Sartor, Johann Jakob / gemeinfrei
    Fotograf/Urheber:
    Sartor, Johann Jakob
    Medientyp:
    Bild
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  • Stammtafel der Grafen und Herzöge von Berg und von der Mark (aus: Ulrike Holdt, Die Entwicklung des Territoriums Berg, Geschichtlicher Atlas der Rheinlande V.16, Bonn 2008, S. 9 / PDF-Datei, 46 kB).

    Stammtafel der Grafen und Herzöge von Berg und von der Mark (aus: Ulrike Holdt, Die Entwicklung des Territoriums Berg, Geschichtlicher Atlas der Rheinlande V.16, Bonn 2008, S. 9 / PDF-Datei, 46 kB).

    Copyright-Hinweis:
    Holdt, Ulrike / Knöchel, Franz-Josef / Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde
    Fotograf/Urheber:
    Ulrike Holdt; Franz-Josef Knöchel
    Medientyp:
    Dokument
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Die Burg Berge mit wenigen sichtbaren Resten der baulichen Anlagen liegt im Süden der Klosterlandschaft Altenberg und bildet den historischen Ursprung der später einflussreichen Zisterzienserabtei. Die Burg war ab etwa 1060 der erste Stammsitz der Herren von Berg. Sie verließen ihn 1133, als sie nach Schloss Burg an der Wupper übersiedelten. An ihrem alten Standort stifteten sie im selben Jahr ein Zisterzienserkloster und statteten es mit der Burg und umliegenden Ländereien aus ihrem Besitz aus.

Es ist archäologisch belegt, dass man zunächst mit dem Bau einer Klosteranlage bei der Burg begann, die Bautätigkeit jedoch innerhalb kurzer Zeit nach Norden in das Dhünntal verlegte. An dem neuen Standort wurde bereits 1145 die erste Kirche geweiht.
Die Tatsache, dass bereits in den 40er Jahren des 12. Jahrhunderts mit dem Aufbau eigener Filiationen begonnen wurde, zeigt, wie groß die Anziehungskraft des Klosters Altenberg in diesen ersten Jahren war.

(Beate Lange, LVR-Fachbereich Umwelt, 2008/2009)

Internet
Burg Berge (abgerufen 28.07.2017)

Literatur

Holdt, Ulrike (2008)
Die Entwicklung des Territoriums Berg. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, V.16.) S. 11, Bonn.
Kistemann, Eva (2002)
Fachgutachten „Einfluss der Zisterzienser auf die Kulturlandschaft in und um Altenberg. Historische Entwicklung und aktueller Bestand", Band I. Bergisch Gladbach.

Burg Berge

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
Keine Angabe
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1060 bis 1133, Ende 1140 bis 1150
Koordinate WGS84
51° 03′ 4,57″ N, 7° 07′ 43,98″ O / 51.05127°, 7.12888°
Koordinate UTM
32U 368854.05 5657191.96
Koordinate Gauss/Krüger
2579199.83 5657956.98

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„Burg Berge”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/T-BL-20081214-0005 (Abgerufen: 17. November 2018)
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