Evangelische Kirche in Herchen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Windeck
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Die evangelische Kirche in Windeck-Herchen, Ansicht von Südosten (2014)

    Die evangelische Kirche in Windeck-Herchen, Ansicht von Südosten (2014)

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  • Großformatige Christusdarstellung über dem nördlichen Haupteingang der evangelischen Kirche in Windeck-Herchen (2014).

    Großformatige Christusdarstellung über dem nördlichen Haupteingang der evangelischen Kirche in Windeck-Herchen (2014).

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  • Der nördliche Haupteingang der evangelischen Kirche in Windeck-Herchen (2014).

    Der nördliche Haupteingang der evangelischen Kirche in Windeck-Herchen (2014).

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  • Hauptschiff und Turm der evangelischen Kirche in Windeck-Herchen, Ansicht von Osten (2014)

    Hauptschiff und Turm der evangelischen Kirche in Windeck-Herchen, Ansicht von Osten (2014)

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  • Der Turm der evangelischen Kirche in Windeck-Herchen, Ansicht von Nordosten (2014)

    Der Turm der evangelischen Kirche in Windeck-Herchen, Ansicht von Nordosten (2014)

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  • Das Hauptschiff der evangelischen Kirche in Windeck-Herchen, Ansicht von Osten (2014)

    Das Hauptschiff der evangelischen Kirche in Windeck-Herchen, Ansicht von Osten (2014)

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Im Zuge der Reformation wurde der zur Grafschaft Berg im Amt Blankenberg gehörende Ort Herchen lutherisch und die vormals katholische Pfarrkirche St. Peter im Jahr 1578 evangelisch. Die wenigen im Ort verbliebenen Katholiken nutzten seinerzeit zunächst die alte Kirche des Herchener Klosters, bevor St. Peter ab dem 17. Jahrhundert bis 1876 als Simultankirche beider Konfessionen diente. Als Beginn des Simultaneums, d.h. die Gewähr der freien Ausübung beider Konfessionen, wird für Herchen das Jahr 1672 genannt (HbHistSt NRW 2006).

Erst nach einem offenbar länger andauernden Streit um die Beteiligung an den Kosten verzichtete die evangelische Gemeinde in Herchen auf die Nutzung der Kirche St. Peter und begann 1876 mit dem Bau einer eigenen Kirche.
Diese wurde 1878/79 als einschiffige neugotische Hallenkirche fertiggestellt. Der vorgesetzte quadratische Turm mit seinem hohen verschiefertem Helmdach wurde im Jahr 1885 vollendet.
Der Hauptchor der Kirche liegt im Süden und der Haupteingang im nördlichen Turm. Über der neugotischen Portalrahmung aus Buntsandstein befindet sich eine großformatige Christusdarstellung aus Metall.

Das Objekt „Ev. Kirche, Siegtalstraße 33“ in Windeck-Herchen ist ein eingetragenes Baudenkmal (LVR- Amt für Denkmalpflege, Nr. 21222).

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2014)

Internet:
www.bvv-herchen.de: Bürger- und Verschönerungsverein Herchen an der Sieg e.V. (abgerufen 22.04.2014)
de.wikipedia.org: St. Peter (Herchen) (abgerufen 22.04.2014)

Literatur

Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. S. 1104, Stuttgart.

Evangelische Kirche in Herchen

Schlagwörter
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1876 bis 1885
Koordinate WGS84
50° 46′ 49,46″ N, 7° 30′ 36,79″ O / 50.78041°, 7.51022°
Koordinate UTM
32U 394972.35 5626463.69
Koordinate Gauss/Krüger
3395005.19 5628274.28

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„Evangelische Kirche in Herchen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-90931-20140422-3 (Abgerufen: 23. Februar 2018)
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