Universität mit Siedlungsbauten in Querenburg (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Ruhr 328)

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Gemeinde(n): Bochum, Witten
Kreis(e): Bochum, Ennepe-Ruhr-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Luftaufnahme der Ruhr-Universität Bochum, RUB (2014).

    Luftaufnahme der Ruhr-Universität Bochum, RUB (2014).

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  • Das N-Gebäude der Ruhr-Universität Bochum (2008).

    Das N-Gebäude der Ruhr-Universität Bochum (2008).

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Die Universität mit Siedlungsbauten in Querenburg und ihr Umfeld sind hier beschrieben als bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich (KLB) wie im Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr. Die wertbestimmenden Merkmale der historischen Kulturlandschaft werden für die Maßstabsebene der Regionalplanung kurz zusammengefasst und charakterisiert.

Kompakte, architektonische Figur aus zwei Reihen parallel gestellter, weitgehend identischer Baukuben. An der querenden Erschließungsstraße gestaffelte Sonderbauten aus Stahlbeton. Städtebaulicher Gesamtentwurf Hentrich, Petschnigg & Partner mit Villenquartier, Siedlung für die Bediensteten. Der Ruhruniversität angegliederter, multifunktionaler Baukomplex aus Betonfertigteilen und Kalksandstein. 1972–75 von Fritz Eller, Erich Moser, Robert Walter & Partner als eines der ersten ökumenischen Kirchenforen in Deutschland errichtet. Gesamtentwurf mit umfassendem Grünkonzept der Planer Georg Penker aus Neuss. Sichtbeziehungen sind Bestandteile des städtebaulichen Entwurfskonzepts: Bildung sollte „sichtbar“ sein. Botanischer Garten als terrassierter Übergang von den universitären Zweckbauten zum Naherholungsgebiet Ruhrtal. Die Anlage entstand ab 1968 mit verschiedenen Bauabschnitten. Moderner Ansatz geobotanischer und gartengestalterischer Geländeeinteilung. Als fremder Impuls gestalteter chinesischer Garten von 1990 mit typischen, in China gefertigten Materialien.

Haus Heven, mehrteiliger, zweigeschossiger Baukörper aus Bruchstein in Kombination mit Fachwerk und mit Ziegeln gedeckten Walmdächern in Solitärlage.

Zahlreiche bergbauliche Relikte, Siedlung der Eisenzeit, und Höfe des 10.–13. Jahrhunderts, aufgelassener Steinbruch Klosterbusch, Lesefundstellen der Jungsteinzeit und der Eisenzeit.

Kulturlandschaftliches und denkmalpflegerisches Ziel im Rahmen der Regionalplanung ist eine erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung, insbesondere
  • Bewahren und Sichern von Strukturen und tradierten Nutzungen, von Ansichten und Sichträumen von historischen Bereichen
  • Bewahren und Sichern von Elementen, Strukturen, Nutzungen sowie Ansichten und Sichträumen von historischen Objekten
  • Bewahren des Kulturlandschaftsgefüges
  • Sichern linearer Strukturen
  • Sichern kulturgeschichtlich bedeutsamer Böden
  • Bewahren und Sichern archäologischer und paläontologischer Bodendenkmäler in ihrem Kontext
Aus: Landschaftsverband Rheinland / Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr, 2014

Internet
Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr (Abgerufen: 04.04.2016)

Literatur

Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2014)
Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Ruhr. Erhaltende Kulturlandschaftsentwicklung. S. 213, Köln, Münster.

Universität mit Siedlungsbauten in Querenburg (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Ruhr 328)

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Denkmalpflege, Landeskunde, Raumplanung
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:25.000 (kleiner als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Archivauswertung, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 2012
Koordinate WGS84
51° 26′ 58,36″ N, 7° 16′ 1,94″ O / 51.44954°, 7.26721°
Koordinate UTM
32U 379593.39 5701241.91
Koordinate Gauss/Krüger
2588133.97 5702421.43

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„Universität mit Siedlungsbauten in Querenburg (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Ruhr 328)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-90032-20140406-382 (Abgerufen: 24. Juni 2018)
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