Fort III im Inneren Grüngürtel

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Köln
Kreis(e): Köln
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Fort III des Inneren Kölner Grüngürtels auf einer historischen Karte (Preußische Uraufnahme von 1845)

    Fort III des Inneren Kölner Grüngürtels auf einer historischen Karte (Preußische Uraufnahme von 1845)

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  • Standorte von militärischen Bauten und Anlagen in Köln in den Jahren 1815-1918 (2010)

    Standorte von militärischen Bauten und Anlagen in Köln in den Jahren 1815-1918 (2010)

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  • Römische, mittelalterliche und preußische Festungswerke Kölns übertragen auf eine aktuelle Karte (2014). Darüber hinaus sind die schussfreien Zonen (Rayons) eingetragen.

    Römische, mittelalterliche und preußische Festungswerke Kölns übertragen auf eine aktuelle Karte (2014). Darüber hinaus sind die schussfreien Zonen (Rayons) eingetragen.

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  • Forts des Inneren Kölner Grüngürtels auf der Preußischen Uraufnahme von 1845

    Forts des Inneren Kölner Grüngürtels auf der Preußischen Uraufnahme von 1845

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  • Kartenausschnitt der Preußischen Uraufnahme von 1845 mit den Forts I, II und III und den Bezirk "Am todten Juden" im heutigen Inneren Kölner Grüngürtel.

    Kartenausschnitt der Preußischen Uraufnahme von 1845 mit den Forts I, II und III und den Bezirk "Am todten Juden" im heutigen Inneren Kölner Grüngürtel.

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Fort III war Teil des inneren Festungsringes, der in neupreußischer Manier etwa 500 Meter vor der bestehenden Mauer errichtet wurde. Mit dem Bau der ersten Forts wurde ab 1816 begonnen. Die Forts mit den ungeraden Nummern – also auch Fort III – wurden aus Kostengründen erst in einer zweiten Bauphase erbaut, die von 1841 bis 1847 dauerte. Die Arbeiten an Fort III begannen 1843.

Fort III bot Unterkunft für 178 Soldaten. Es befand sich an der heutigen Adresse „Bonner Wall“. In seiner Grundform entsprach es den Forts der zweiten Baureihe Nummer V, VII, IX und XI, die feindwärts mit Graben und Umwallung weniger spitz zuliefen, als die Bauten der ersten Baureihe. Fort III wurde nicht wie die meisten anderen Forts direkt in die neue Stadtumwallung von 1882 integriert. Stattdessen blieb es wenige Meter hinter der Mauer und wurde zu dieser Zeit als Festungsgefängnis eingerichtet. Zu diesem Zweck wurden an das Reduit Zellenblöcke angebaut (Koelner-Festungsbauten.de, 2013). Der Abbruch von Fort III erfolgte in den 1960er Jahren. Heute sind keine Spuren mehr im Gelände sichtbar.

(Christoph Boddenberg, LVR-Fachbereich Umwelt, 2013, mit freundlicher Unterstützung von Fortis Colonia e.V.)

Internet
koelner-festungsbauten.de: Festungsstadt Köln (Abgerufen am 13.11.2013)

Literatur

Meynen, Henriette / Fortis Colonia e.V. (Hrsg.) (2010)
Festungsstadt Köln. Das Bollwerk im Westen. (Schriftenreihe von Fortis Colonia e.V., Band 1.) Köln.
Meynen, Henriette / Fortis Colonia e.V. (Hrsg.) (2010)
Katalog der Festungsbauten mit Nachfolgenutzungen. (Festungsstadt Köln - Das Bollwerk im Westen.) S. 494-503. Köln.
Zeese, Reinhard (2006)
1900 Jahre befestigtes Köln. Stadtentwicklung von den Ubiern bis zu den Preußen; Eine Übersicht über die Stadtentwicklung für jedermann; PowerPoint-Präsentation mit zahlreichen Luftbildern, Fotos, historischen Karten und Ansichten, Aquarellen und Oelbildern, animierten Folien und einfacher Navigation. Brühl.

Fort III im Inneren Grüngürtel

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn 1843, Ende 1960 bis 1969
Koordinate WGS84
50° 55′ 5,77″ N, 6° 57′ 3,51″ O / 50.91827°, 6.95098°
Koordinate UTM
32U 355974.63 5642735.56
Koordinate Gauss/Krüger
2566916.4 5642985.15

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„Fort III im Inneren Grüngürtel”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-78941-20131106-4 (Abgerufen: 12. November 2018)
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