Standorte ehemaliger Weinberge in der Klosterlandschaft Maulbronn

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Maulbronn
Kreis(e): Enzkreis
Bundesland: Baden-Württemberg
  • Die südöstliche Seite des restaurierten Klosterweinberges Maulbronn, auf dem kein Wein mehr angebaut wird und dessen Flächen heute als Gärten und Obstgärten genutzt werden (2012)

    Die südöstliche Seite des restaurierten Klosterweinberges Maulbronn, auf dem kein Wein mehr angebaut wird und dessen Flächen heute als Gärten und Obstgärten genutzt werden (2012)

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Aufgrund des Kartenvergleichs der Karten von Kieser (1680/87), Spaeth (1761), der Flurkarte 1835, der Karten von Paulus (1890) und den nachfolgenden topographischen Karten ist belegt, dass Weinberge des ehemaligen Klosters Maulbronn ausgegeben worden sind.

Es handelt sich um einen Weinberg am Reutsee, der zwischen 1890 und 1950 aufgegeben wurde. Der Klosterweinberg wurde ebenfalls zwischen 1890 und 1950 aufgegeben. Der westliche Teil des Klosterweinberges ist seit einigen Jahren wiederum im Rahmen einer Förderung durch die Anpflanzung von Reben reaktiviert und die Weinbergmauern seit 2011 saniert. Der Weinberg südlich von Schmie ist zwischen 1835 und 1890 aufgegeben worden.

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2013)

Seit 1993 gehört das Kloster Maulbronn (Zisterzienserabtei) aufgrund seiner hervorragenden baulichen Erhaltung, der Klosterlandschaft und als Zentrum der Stadt Maulbronn als Kulturerbe zur Liste der UNESCO-Welterbe-Stätten in Deutschland.

Internet
www.unesco-welterbe.de: Welterbestätten (abgerufen: 28.10.2013)

Literatur

Burggraaff, Peter / Bund Heimat und Umwelt (Hrsg.) (2013)
Zisterzienserklöster als Gestalter der Kulturlandschaft: das Beispiel des Klosters und der heutigen Weltkulturerbestätte Maulbronn. In: Religion und Kulturlandschaft, S. 22-35. Bonn.
Burggraaff, Peter / Kleefeld, Klaus-Dieter (2009)
Kulturlandschaftsanalyse Klosterlandschaft Maulbronn als Beitrag zum Landschafts- und Flächennutzungsplan der VG Maulbronn-Sternenfels (Endbericht: 15.4.2009). (Gutachten im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege, Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 25 – Denkmalpflege, Regierungspräsidium Karlsruhe und der Stadt Maulbronn.) Köln u. Kelberg.
Burggraaff, Peter / Kleefeld, Klaus-Dieter / Zickermann, Stephan (2010)
Klosterlandschaft und UNESCO-Welterbe Maulbronn - von der Stätte zur umgebenden Kulturlandschaft. Methodische Ergebnisse eines Fachgutachtens. In: UVP-Report 1+2, S. 13-23. Hamm.
Hachenberger, Richard (2002)
Das Kloster Maulbronn und Maulbronner Wein. In: Deutsches Weinbau-Jahrbuch 53, S. 333-338. o. O.
Hachenberger, Richard (1990)
Die Eilfinger Weinberge des Klosters Maulbronn: hrsg. anlässlich des 1200jährigen Jubiläums des Eilfingerhof von der Stadt Maulbronn. 1. Aufl.. Maulbronn.
Legner, Patricia / Schmid, Alexander / Grob, Christin (Mitarb.) / Weber, Ariane (Mitarb.) / Planstatt Senner für Landschaftarchitektur (Hrsg.) (2012)
Landschaftsplanerische Gesamtperspektive Klosterlandschaft Maulbronn (Gutachten im Auftrag des Ministerium für Finanzen und Wirtschaft vertreten durch das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart). Stuttgart.

Standorte ehemaliger Weinberge in der Klosterlandschaft Maulbronn

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Denkmalpflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Archivauswertung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger, Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Ende 1680 bis 1950
Koordinate WGS84
49° 00′ 16,33″ N, 8° 49′ 40,68″ O / 49.00454°, 8.82797°
Koordinate UTM
32U 487418.1 5427974.41
Koordinate Gauss/Krüger
3487488.42 5429706.82

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„Standorte ehemaliger Weinberge in der Klosterlandschaft Maulbronn”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-77073-20131016-3 (Abgerufen: 21. August 2018)
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