Rochuskapelle Ahrbrück

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Ahrbrück
Kreis(e): Ahrweiler
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Die 1637 erbaute Rochuskapelle in Ahrbrück (2008).

    Die 1637 erbaute Rochuskapelle in Ahrbrück (2008).

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  • Sankt Rochus-Heiligenfigur in der Rochuskapelle Seligenthal bei Siegburg (2016).

    Sankt Rochus-Heiligenfigur in der Rochuskapelle Seligenthal bei Siegburg (2016).

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  • Kolorierter Stich von Joseph Erasmus Belling aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts: eine Heiligenszene mit dem Märtyrer Sankt Sebastian (links) und dem Pestheiligen Sankt Rochus (rechts).

    Kolorierter Stich von Joseph Erasmus Belling aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts: eine Heiligenszene mit dem Märtyrer Sankt Sebastian (links) und dem Pestheiligen Sankt Rochus (rechts).

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Der einschiffige, verputzte Bruchsteinbau mit eingezogenem, in drei Seiten schließendem Chor, ist 9,50 Meter lang und 4,50 Meter breit. Auf dem spitzen Satteldach befindet sich vor dem Chor ein vierseitiger Dachreiter mit achtseitigem Helm. Der gerade Türsturz in der Giebelwand trägt die Jahreszahl 1637. Der Altar ist aus Tuffstein und stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In der Mitte ist die Himmelfahrt von Mariä dargestellt, flankiert von Figuren der Heiligen Rochus und Sebastian in den Nischen; als Wangen geflügelte Engelsköpfe auf Ohrmuscheln mit Knorpelwerk.

Ein späterer Altarvorsatz, Öl auf Leinen, mit den Bildnissen der Heiligen Rochus und Sebastian wurde instand gesetzt und trägt die Inschrift:
IOH. ADAMS AVS WEIDENBACH 30 IAHRE KUHIRT IN DENN HAT DIESES MACHEN LASSEN 1785.

Bei der Räumung des Kesselinger Tals für die Einrichtung eines Luftwaffenübungsplatztes vor dem Zweiten Weltkrieg blieb die Kapelle als eines von wenigen Gebäuden des ehemaligen Ortes Denn erhalten. Grund hierfür kann seine Nutzung als Munitionslager während des Krieges gewesen sein.
Seit der Neubesiedlung von Ahrbrück, die einige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges begann, bildet die kleine Kapelle wieder den Ortskern und hat in neuer Umgebung im Jahr 1987 das 350. Jubiläum gefeiert.

(Jan Hansen, Universität Koblenz-Landau, 2014)

Literatur

Hippler, Klaus (1987)
350 Jahre Rochuskapelle Ahrbrück. Ahrbrück.

Rochuskapelle Ahrbrück

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Rochusstraße
Ort
53506 Ahrbrück
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
Historischer Zeitraum
Beginn 1637
Koordinate WGS84
50° 28′ 54,99″ N, 6° 59′ 6,49″ O / 50.48194°, 6.98513°
Koordinate UTM
32U 357054.72 5594156.54
Koordinate Gauss/Krüger
2569964.62 5594480.22

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„Rochuskapelle Ahrbrück”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-71443-20130814-3 (Abgerufen: 19. November 2018)
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