Eichenwald im Uedemerbruch mit Spechtvorkommen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Uedem
Kreis(e): Kleve (Nordrhein-Westfalen)
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Höhlenbaum in einem Wald im Uedemerbruch (2011).

    Höhlenbaum in einem Wald im Uedemerbruch (2011).

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  • Höhlenbaum in einem Wald im Uedemerbruch (2012).

    Höhlenbaum in einem Wald im Uedemerbruch (2012).

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  • Höhlenbaum in einem Wald im Uedemerbruch (2012).

    Höhlenbaum in einem Wald im Uedemerbruch (2012).

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  • Eine Rötelmaus im Uedemerbruch (2012).

    Eine Rötelmaus im Uedemerbruch (2012).

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  • Der Tagfalter Waldbrettspiel auf einer Brennnessel (2011).

    Der Tagfalter Waldbrettspiel auf einer Brennnessel (2011).

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  • Totholz in einem Wald im Uedemerbruch (2012).

    Totholz in einem Wald im Uedemerbruch (2012).

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  • Ein umgestürtzer Baum, der als Biotopbaum von Pilzen verschiedener Arten besiedelt wird (2010).

    Ein umgestürtzer Baum, der als Biotopbaum von Pilzen verschiedener Arten besiedelt wird (2010).

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  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella) bildet im Frühjahr eine dichte Krautschicht in einem Laubwald (2012)

    Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella) bildet im Frühjahr eine dichte Krautschicht in einem Laubwald (2012)

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Der ökologisch hochwertige Eichenwald im Uedemerbruch beherbergt ein Vorkommen von Bunt-, Mittel- und Kleinspechten.

Im Uedemerbruch gibt es etwa 100 Hektar Waldflächen (2012), davon ist der überwiegende Teil (87 Hektar) Laubwald. Diese Waldflächen liegen dort, wo sie auch schon vor Jahrhunderten lagen und in historische Karten eingezeichnet sind. Das heißt aber nicht, dass sie seitdem unverändert und besonders wertvoll sind: bei den meisten Waldflächen handelt es sich vielmehr um junge Aufforstungen, Hybridpappel-Forste und mittelalte Eichen- und Erlenwälder, die aus naturschutzfachlicher Sicht nur eine geringe bis mittlere Bedeutung besitzen.

Aus naturschutzfachlicher Sicht als hochwertig einzustufen sind hingegen die Bereiche der feuchtigkeitsbetonten Eichen-Hainbuchenwälder im Uedemerbruch. Dort sind die Bäume alt und haben viel Totholz. Sie sind Lebensraum für viele Insekten sowie für den Bunt-, Mittel- und Kleinspecht. Diese drei Spechtarten haben auffällig schwarz-weiß gefärbte Flügeldecken. Sie unterscheiden sich äußerlich in ihrer Größe und in der roten Färbung von Kopf und Nacken der Männchen. Sie unterscheiden sich aber auch ökologisch: Der Buntspecht ist der anpassungsfähigste und kommt daher am häufigsten vor, der Mittelspecht baut seine Höhlen eher in hartem Holz (Eichen), der Kleinspecht eher in weichem (Pappeln oder Weiden). Ist in alten Waldbeständen viel Totholz (siehe Bild in der Medienleiste) vorhanden, können die Spechte dort ihre Höhlen bauen und haben durch die vielen Insekten das Futter direkt „vor der Tür“.

Die wertvollen, strukturell auch von Säumen, Gewässern und z.B. Windwurfflächen angereicherten Wälder bilden eigene Lebensgemeinschaften mit sehr hoher Artenvielfalt. Beispiele sind das Wald-Brettspiel oder die Rötelmaus (siehe Bild in der Medienleiste). Stürzen alte Bäume um, werden sie zu ganz eigenen Biotopen und werden nach und nach von unterschiedlichen Pilzen sowie vielen Tieren zersetzt (siehe Bild in der Medienleiste).

(Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V., 2013)

Eichenwald im Uedemerbruch mit Spechtvorkommen

Schlagwörter
Ort
47589 Uedem - Uedemerbruch
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
Keine Angabe
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung
Koordinate WGS84
51° 39′ 45,41″ N, 6° 18′ 57,17″ O / 51.66261°, 6.31588°
Koordinate UTM
32U 314367.25 5726925.92
Koordinate Gauss/Krüger
2521899.82 5725411.83

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„Eichenwald im Uedemerbruch mit Spechtvorkommen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-65028-20130509-3 (Abgerufen: 12. November 2018)
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