Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Bodenbach
Kreis(e): Vulkaneifel
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Die aufgrund ihres hohen Eisengehalts rötlich gefärbten Ablagerungen des Mineralwassers der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2011).

    Die aufgrund ihres hohen Eisengehalts rötlich gefärbten Ablagerungen des Mineralwassers der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2011).

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  • Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zum Bodenbacher Drees (Station 29)

    Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zum Bodenbacher Drees (Station 29)

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  • Der umgestaltete Brunnenbereich der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2007).

    Der umgestaltete Brunnenbereich der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2007).

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  • Das gestaltete Umfeld des renovierten Mineralbrunnens der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2011).

    Das gestaltete Umfeld des renovierten Mineralbrunnens der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2011).

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  • Der renovierte Mineralbrunnen der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2014).

    Der renovierte Mineralbrunnen der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2014).

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Der Bodenbacher Drees im Tal des Bongarder Baches gehört zu den vielen Kohlensäurequellen in der Region. Die Umfassung ist aus einem einzigen Steinblock aus vulkanischem Tuffstein gehauen.

Wann und durch wen er eingefasst wurde, ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass schon die Römer solche Heilquellen nutzten. Frisch getrunken ist das kohlensäurehaltige Wasser ein vorzügliches Mittel zur Verdauungsregulierung. Auch die Einheimischen wissen ihren „Drees“ zu schätzen. Das Wasser wird regelmäßig vom Gesundheitsamt des Kreises Vulkaneifel überprüft. Seit 1996 schützt ein Ring aus Basaltsäulen die tiefer gelegte Quelle vor einem Zuschwemmen bei Hochwasser. Mehr zur Geologie und vulkanischen Vergangenheit der Umgebung sowie zur mineralischen Zusammensetzung des Quellwassers ist der 1997 aufgestellten Geoinformationstafel zu entnehmen (Station 29, Abschnitt II der Geschichtsstraße).

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2013)

Literatur

Burggraaff, Peter (2009)
Die Geschichtsstraße Kelberg als vermittelndes interkommunales Projekt. In: Vermittlung von Kulturlandschaften. Initiative zur Förderung des Kulturlandschaftsbewusstseins (hrsg. vom Bund Heimat und Umwelt in Deutschland), S. 73-83. Bonn.
Burggraaff, Peter / Kleefeld, Klaus-Dieter / Bundesamt für Naturschutz und Bund Heimat und Umwelt (Hrsg.) (2010)
Landschaft erzählen – die Geschichtsstraße in Kelberg (Eifel) als Fallbeispiel für die Erläuterung von Natur- und Kulturerbe. In: Wege zu Natur und Kulturlandschaft (hrsg. vom Bund Heimat und Umwelt in Deutschland), S. 56-71. Bonn.
Mertes, Erich / Bauer, Peter (2006)
Chronik Bodenbach. S. 432, Prüm.

Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1996
Koordinate WGS84
50° 18′ 29,93″ N, 6° 50′ 18,96″ O / 50.30831°, 6.8386°
Koordinate UTM
32U 346098.35 5575145.45
Koordinate Gauss/Krüger
2559782.33 5575039.23

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„Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-64401-20130418-2 (Abgerufen: 21. August 2018)
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