Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees

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Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Bodenbach
Kreis(e): Vulkaneifel
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 50° 18′ 29,93″ N: 6° 50′ 18,96″ O 50,30831°N: 6,8386°O
Koordinate UTM 32.346.098,35 m: 5.575.145,45 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.559.782,33 m: 5.575.039,23 m
  • Die aufgrund ihres hohen Eisengehalts rötlich gefärbten Ablagerungen des Mineralwassers der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2011).

    Die aufgrund ihres hohen Eisengehalts rötlich gefärbten Ablagerungen des Mineralwassers der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2011).

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    Günter Rätz
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  • Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zum Bodenbacher Drees (Station 29)

    Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zum Bodenbacher Drees (Station 29)

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    Burggraaff, Peter; Richter Melanie / Verbandsgemeinde Kelberg
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    Burggraaff, Peter; Richter Melanie
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  • Der umgestaltete Brunnenbereich der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2007).

    Der umgestaltete Brunnenbereich der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2007).

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  • Das gestaltete Umfeld des renovierten Mineralbrunnens der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2011).

    Das gestaltete Umfeld des renovierten Mineralbrunnens der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2011).

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    Peter Burggraaff
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  • Der renovierte Mineralbrunnen der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2014).

    Der renovierte Mineralbrunnen der Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees (2014).

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Der Bodenbacher Drees im Tal des Bongarder Baches gehört zu den vielen Kohlensäurequellen in der Region. Die Umfassung ist aus einem einzigen Steinblock aus vulkanischem Tuffstein gehauen.

Wann und durch wen er eingefasst wurde, ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass schon die Römer solche Heilquellen nutzten. Frisch getrunken ist das kohlensäurehaltige Wasser ein vorzügliches Mittel zur Verdauungsregulierung. Auch die Einheimischen wissen ihren „Drees“ zu schätzen. Das Wasser wird regelmäßig vom Gesundheitsamt des Kreises Vulkaneifel überprüft. Seit 1996 schützt ein Ring aus Basaltsäulen die tiefer gelegte Quelle vor einem Zuschwemmen bei Hochwasser. Mehr zur Geologie und vulkanischen Vergangenheit der Umgebung sowie zur mineralischen Zusammensetzung des Quellwassers ist der 1997 aufgestellten Geoinformationstafel zu entnehmen.

Nach der Umstellung der Geschichtsstraße 2020 auf thematische Rundwanderwege gehört die zugehörige Infotafel zu den Rundwanderwegen „Frieden, Wald und Kapelle“ und „Die alten Römer und kultigen Kelten“ (Geschichtsstraße der Verbandsgemeinde Kelberg, Abschnitt 2, Station 29).

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2014, 2021)

Literatur

Burggraaff, Peter (2009)
Die Geschichtsstraße Kelberg als vermittelndes interkommunales Projekt. In: Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (Hrsg.): Vermittlung von Kulturlandschaften. Initiative zur Förderung des Kulturlandschaftsbewusstseins, S. 73-83. Bonn.
Burggraaff, Peter; Kleefeld, Klaus-Dieter / Bundesamt für Naturschutz und Bund Heimat und Umwelt (Hrsg.) (2010)
Landschaft erzählen. Die Geschichtsstraße in Kelberg (Eifel) als Fallbeispiel für die Erläuterung von Natur- und Kulturerbe. In: Bund Heimat und Umwelt in Deutschland) (Hrsg.): Wege zu Natur und Kulturlandschaft, S. 56-71. Bonn.
Mertes, Erich; Bauer, Peter (2006)
Chronik Bodenbach. S. 432, Prüm.

Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees

Schlagwörter
Ort
53539 Bodenbach
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 0 bis 1996, Ende 0 bis 0

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„Kohlensäurequelle Bodenbacher Drees”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-64401-20130418-2 (Abgerufen: 3. März 2024)
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