St. Bernhard-Kapelle in Borler

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Gemeinde(n): Borler
Kreis(e): Vulkaneifel
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Innenbereich mit Altar der St.-Bernardskapelle im Ortskern von Borler bei Kelberg (2006).

    Innenbereich mit Altar der St.-Bernardskapelle im Ortskern von Borler bei Kelberg (2006).

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    Ortsgemeinde Borler
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  • Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zur St. Bernhard-Kapelle und zu den bei ihr stehenden Bäumen (Station 24)

    Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zur St. Bernhard-Kapelle und zu den bei ihr stehenden Bäumen (Station 24)

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  • Die St.-Bernardskapelle mit dem Naturdenkmal Kastanie im Ortskern von Borler bei Kelberg (2007).

    Die St.-Bernardskapelle mit dem Naturdenkmal Kastanie im Ortskern von Borler bei Kelberg (2007).

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Die dem heiligen St. Bernhard und den 14 Nothelfern geweihte Kapelle in Borler ist Ausdruck tief verwurzelter Volksfrömmigkeit. Errichtet wurde sie 1752-1753. Wahrscheinlich hatte sie einen Vorgäbgerbau, denn um 1730 müsste die Kastanie vor der Kapelle gepflanzt worden sein, deren Stamm heute inzwischen einen Umfang von über 2,85 m erreicht hat. Die Kapelle steht seit dem 20.11.1992 unter Denkmalschutz.
Der Heilige Bernhard von Clairvaux (Namenstag: 20. August) wird als Patron der Imker und Helfer bei Kinderkrankheiten, Unwettern und Tierseuchen verehrt (Geschichtsstraße der Verbandsgemeinde Kelberg, Abschnitt 2, Station 24).

An der Kapelle befindet sich noch ein Gedenkstein von 1913, der an die Völkerschlacht von 1813 bei Leipzig erinnert.

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2013)

Literatur

Burggraaff, Peter (2009)
Die Geschichtsstraße Kelberg als vermittelndes interkommunales Projekt. In: Vermittlung von Kulturlandschaften. Initiative zur Förderung des Kulturlandschaftsbewusstseins (hrsg. vom Bund Heimat und Umwelt in Deutschland), S. 73-83. Bonn.
Burggraaff, Peter / Kleefeld, Klaus-Dieter / Bundesamt für Naturschutz und Bund Heimat und Umwelt (Hrsg.) (2010)
Landschaft erzählen – die Geschichtsstraße in Kelberg (Eifel) als Fallbeispiel für die Erläuterung von Natur- und Kulturerbe. In: Wege zu Natur und Kulturlandschaft (hrsg. vom Bund Heimat und Umwelt in Deutschland), S. 56-71. Bonn.
Reuter, Hubert / Ortsgemeinde Borler (Hrsg.) (2009)
Borler im Wandel der Zeit. S. 51-53, Daun.

St. Bernhard-Kapelle in Borler

Schlagwörter
Ort
Borler
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 1752 bis 1753
Koordinate WGS84
50° 18′ 45,78″ N, 6° 49′ 42,13″ O / 50.31272°, 6.82837°
Koordinate UTM
32U 345384.17 5575656.12
Koordinate Gauss/Krüger
2559048.06 5575520.79

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„St. Bernhard-Kapelle in Borler”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-61970-20130306-8 (Abgerufen: 16. November 2018)
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