Sankt Bernhard-Kapelle in Borler

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Gemeinde(n): Borler
Kreis(e): Vulkaneifel
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Koordinate WGS84 50° 18′ 45,78″ N: 6° 49′ 42,13″ O / 50,31272°N: 6,82837°O
Koordinate UTM 32.345.384,17 m: 5.575.656,12 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.559.048,06 m: 5.575.520,79 m
  • Innenbereich mit Altar der St.-Bernardskapelle im Ortskern von Borler bei Kelberg (2006).

    Innenbereich mit Altar der St.-Bernardskapelle im Ortskern von Borler bei Kelberg (2006).

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    Ortsgemeinde Borler
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    Ortsgemeinde Borler
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  • Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zur St. Bernhard-Kapelle und zu den bei ihr stehenden Bäumen (Station 24)

    Schautafel der Geschichtsstraße Kelberg zur St. Bernhard-Kapelle und zu den bei ihr stehenden Bäumen (Station 24)

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    Burggraaff, Peter / Richter, Melanie / Verbandsgemeinde Kelberg
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    Peter Burggraaff; Melanie Richter
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  • Die St.-Bernardskapelle mit dem Naturdenkmal Kastanie im Ortskern von Borler bei Kelberg (2007).

    Die St.-Bernardskapelle mit dem Naturdenkmal Kastanie im Ortskern von Borler bei Kelberg (2007).

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    Burggraaff, Peter
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    Peter Burggraaff
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Die dem heiligen St. Bernhard und den 14 Nothelfern geweihte Kapelle in Borler ist Ausdruck tief verwurzelter Volksfrömmigkeit. Errichtet wurde sie 1752-1753. Wahrscheinlich hatte sie einen Vorgäbgerbau, denn um 1730 müsste die Kastanie vor der Kapelle gepflanzt worden sein, deren Stamm heute inzwischen einen Umfang von über 2,85 m erreicht hat. Die Kapelle ist eine Filiale der Pfarrei Bodenbach.

Die Kapelle steht seit dem 20.11.1992 unter Denkmalschutz.

Der Heilige Bernhard von Clairvaux (Namenstag: 20. August) wird als Patron der Imker und Helfer bei Kinderkrankheiten, Unwettern und Tierseuchen verehrt.
An der Kapelle befindet sich noch ein Gedenkstein von 1913, der an die Völkerschlacht von 1813 bei Leipzig erinnert.

Heute steht die Kapelle unter Denkmalschutz.

Nach der Umstellung der Geschichtsstraße 2020 auf thematische Rundwanderwege gehört die zugehörige Infotafel zum Rundwanderweg „Frieden, Wald und Kapelle“ (Geschichtsstraße der Verbandsgemeinde Kelberg, Abschnitt 2, Station 24).

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2013, 2021)

Internet
denkmallisten.gdke-rlp.de: Denkmalliste Kreis Vukkaneifel (abgerufen 12.07.2021)

Literatur

Burggraaff, Peter (2009)
Die Geschichtsstraße Kelberg als vermittelndes interkommunales Projekt. In: Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (Hrsg.): Vermittlung von Kulturlandschaften. Initiative zur Förderung des Kulturlandschaftsbewusstseins, S. 73-83. Bonn.
Burggraaff, Peter; Kleefeld, Klaus-Dieter / Bundesamt für Naturschutz und Bund Heimat und Umwelt (Hrsg.) (2010)
Landschaft erzählen – die Geschichtsstraße in Kelberg (Eifel) als Fallbeispiel für die Erläuterung von Natur- und Kulturerbe. In: Bund Heimat und Umwelt in Deutschland) (Hrsg.): Wege zu Natur und Kulturlandschaft, S. 56-71. Bonn.
Reuter, Hubert / Ortsgemeinde Borler (Hrsg.) (2009)
Borler im Wandel der Zeit. S. 51-53, Daun.

Sankt Bernhard-Kapelle in Borler

Schlagwörter
Ort
53539 Borler
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Archäologie, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Auswertung historischer Schriften, Auswertung historischer Karten, Auswertung historischer Fotos, Geländebegehung/-kartierung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 1752 bis 1753

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„Sankt Bernhard-Kapelle in Borler”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-61970-20130306-8 (Abgerufen: 22. Oktober 2021)
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