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Das Foto zeigt die Hofanlage Spickstr.75 in Kalkar-Hanselaer.
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Marcin Radziszewski, Stadt Kalkar
Fotograf/Urheber:
Marcin Radziszewski, Stadt Kalkar
Medientyp:
Bild
Anfang 20. Jahrhundert Hauptgebäude der Hofanlage ist ein typisches niederrheinisches T-Haus mit 1-geschossigem, im rechten Teil unterkellertem Vorderhaus mit 5:2 Achsen, unter einem mit Doppelmuldenpfannen aus Beton gedecktem Satteldach. Eingangsfassade mit risalitartig ausgebildeter Mittelachse mit Querverdachung und Freigespärre; darin über 3-facher Stufenlage originaler Eingang mit 2-flügeliger originaler Eingangstür sowie ungeteiltem Oberlicht. Tür und Fensteröffnungen original hochrechteckig mit leichtem Stichbogen sowie Zementrahmung, die Fenster mit vorspringenden Sohlbänken und Fenster und Türen mit gemauerten Stürzen, von vorspringendem Klinkerband über Konsolen gerahmt. Die Giebel mit 2 kleineren, ebenfalls segmentbogigen Fensteröffnungen im Giebeldreieck; die Ortgänge gestuft mit 3-lagigen Klinkerkonsolen; originale Ortgangpfannen, Zieranker in der Giebelspitze. Auf der Rückseite im rechten Winkel bei annähernd gleicher Firsthöhe anschließend Mittelhaus und Stalltrakt aus Backstein; 2-achsiges Mittelhaus gedeckt mit Doppelmuldenpfannen aus Beton; Fenster- und Türöffnungen in der Formensprache wie am Vordergebäude. Der Stallteil, vom Stallgiebel aus gesehen, mit abgeschlepptem Anbau auf der rechten Seite in üblicher Gestaltung mit rechtwinkligem Tor im rechten Teil, Mittelkamin als Pfeilervorlage und gestuftem Ortgang. Im südwestlichen Hofbereich Backsteinscheune unter Steildach, Giebelseiten erneuert, Traufseiten mit Pfeilergliederung, die ebenso zur Hofanlage gehört und diese abrundet wie das im rechten Winkel an den Stallteil des T-Hauses angebaute Backsteinschweinehaus, das separate, zur Straße hin zementverputzte Wirtschaftsgebäude im südlichen Teil des Hofes und die Backsteinremise im südwestlichen Teil des Hofes, alle unter Satteldächern. Die o.g. Hofanlage in der Spickstraße 75 ist bedeutend für die Geschichte des Menschen als Ausdruck der Lebensform im frühen 20. Jahrhundert im ländlichen Raum sowie die Arbeits- und Produktionsverhältnisse einer größeren Hofanlage dieses Zeitrahmens. Die Erhaltung und Nutzung dieser Hofanlage liegt im öffentlichen Interesse aus wissenschaftlichen, insbesondere architekturgeschichtlichen und hauskundlichen (sehr anschaulich erhaltener, bis zu den Nebengebäuden erhaltener Hofkomplex mit Nutzungsaufteilung und Formensprache des beginnenden 20. Jahrhunderts) sowie aus ortsgeschichtlichen und städtebaulichen Gründen als wichtiger Bestandteil des Ensembles Umfeld katholische Pfarrkirche St. Antonius Abbas in Kalkar Hanselaer.
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