Schloss Strauweiler

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Odenthal
Kreis(e): Rheinisch-Bergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Burg (Schloss) Strauweiler bei Odenthal (2015)

    Burg (Schloss) Strauweiler bei Odenthal (2015)

    Copyright-Hinweis:
    Karl-Heinz Buchholz / Landschaftsverband Rheinland
    Fotograf/Urheber:
    Buchholz, Karl-Heinz
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Odenthal, Schloss Strauweiler, Parkanlage

    Odenthal, Schloss Strauweiler, Parkanlage

    Copyright-Hinweis:
    LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Jürgen Gregori
    Fotograf/Urheber:
    Gregori, Jürgen
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Odenthal, Schloss Strauweiler

    Odenthal, Schloss Strauweiler

    Copyright-Hinweis:
    LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Jürgen Gregori
    Fotograf/Urheber:
    Gregori, Jürgen
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Die ehemalige Burg Strauweiler wird zwar erst im Jahre 1347 erstmalig erwähnt, doch hatte wahrscheinlich bereits zur Mitte des 12. Jahrhunderts ein Heinrich von Udindara hier seinen Sitz. Nach ihrer Zerstörung im Jahre 1416 während einer Fehde zwischen dem Kurfürstentum Köln und den vereinigten Herzogtümern Jülich und Berg wurde die Burg als spätgotisch-frühneuzeitliches Wohnschloss auf den alten Grundmauern neu errichtet. Den Kern bildet ein viergeschossiger Wohntrakt der Zeit um 1500 im nordwestlichen Bereich der Gesamtanlage, der durch vier runde, leicht vorkragende Ecktürmchen sowie ein steil aufragendes Walmdach akzentuiert ist. Nach Nordosten hin wurde wohl im 16. Jahrhundert ein niedriger Trakt angefügt; ein weiterer Gebäudeteil, der sich in das Jahr 1665 datieren lässt, wurde nach Süden hin angebaut.


Als erhaltener Bestandteil der historischen Innenausstattung verdient das reich geschnitzte Geländer der Haustreppe Erwähnung.

Von den Nebengebäuden im äußeren Schlossbereich sind die langgestreckte Remise und das Torhaus, die aus dem 18. Jahrhundert stammen, beachtenswert; die imTorhaus untergebrachte Kapelle wird bis heute für Gottesdienste genutzt.

Im Jahre 1862 erfolgte eine durchgreifende Sanierung im Sinne des Historismus, während der eine Neuverputzung vorgenommen wurden, die Fenster eine Erneuerung erfuhren und das Wehrganggeschoss des Kerngebäudes wie auch die Ecktürmchen historisierend wiederhergestellt wurden.

(Christoph Kühn, im Auftrag des LVR-Fachbereichs Umwelt, 2012)

Literatur

Euskirchen, Claudia; Gisbertz, Olaf; Schäfer, Ulrich (2005)
Georg Dehio - Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen I, Rheinland. (Neubearbeitung durch die Dehio-Vereinigung). 1037, München.
Landschaftsverband Rheinland; Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft (Hrsg.) (2014)
Jakobswege. Wege der Jakobspilger im Rheinland, Band 1: In 8 Etappen von Wuppertal über Köln nach Aachen/Belgien (5. Auflage). Köln.

Schloss Strauweiler

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1347 bis 1665
Koordinate WGS84
51° 02′ 21,03″ N, 7° 07′ 32″ O / 51.03918°, 7.12556°
Koordinate UTM
32U 368586.64 5655853.09
Koordinate Gauss/Krüger
2578987.1 5656607.99

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Schloss Strauweiler”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-48337-20120515-2 (Abgerufen: 22. November 2018)
Wir verwenden Cookies, um die Nutzbarkeit unserer Seiten zu optimieren. Falls Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, finden Sie weitere Informationen auf unserer Internetseite.
Seitenanfang