Jüdisches Bethaus in Fischeln

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Krefeld
Kreis(e): Krefeld
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Gebäude in der Marienstraße 37 in Krefeld-Fischeln, früheres das Bethaus der hiesigen jüdischen Gemeinde (2014).

    Gebäude in der Marienstraße 37 in Krefeld-Fischeln, früheres das Bethaus der hiesigen jüdischen Gemeinde (2014).

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  • Historische Aufnahme zwischen 1900 und 1930 des Gebäudes Marienstraße 37 in Krefeld-Fischeln, in dem sich früher das jüdische Bethaus befand. Das Bild ist auf der Hinweis- und Informationstafel der "Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V." neben dem Hauseingang zu sehen (2014).

    Historische Aufnahme zwischen 1900 und 1930 des Gebäudes Marienstraße 37 in Krefeld-Fischeln, in dem sich früher das jüdische Bethaus befand. Das Bild ist auf der Hinweis- und Informationstafel der "Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V." neben dem Hauseingang zu sehen (2014).

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  • Historisches Foto des früheren Bethauses der jüdischen Gemeinde in Krefeld-Fischeln in der Marienstraße 37 (Aufnahme vor 1960)

    Historisches Foto des früheren Bethauses der jüdischen Gemeinde in Krefeld-Fischeln in der Marienstraße 37 (Aufnahme vor 1960)

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  • Hinweis- und Informationstafel der "Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V." neben dem Hauseingang des Hauses in der Marienstraße 37 in Krefeld-Fischeln (2014).

    Hinweis- und Informationstafel der "Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V." neben dem Hauseingang des Hauses in der Marienstraße 37 in Krefeld-Fischeln (2014).

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  • Das Gebäude in der Marienstraße 37 in Krefeld-Fischeln, früher das Bethause der jüdischen Gemeinde (2014).

    Das Gebäude in der Marienstraße 37 in Krefeld-Fischeln, früher das Bethause der jüdischen Gemeinde (2014).

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Die jüdische Gemeinde Fischeln seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Die Fischelner Juden besuchten bis etwa 1848 die Synagoge in Linn. Ab 1858 war Osterath-Fischeln eine Filialgemeinde von Krefeld.
Gemeindegröße um 1815: 5 (1806), um 1880: 28 (1885), 1932: –, 2006: –.
Bethaus: 1848 wird erstmals ein Betraum in Fischeln genannt. Nach 1910 wurde dort kein Gottesdienst mehr gefeiert (vorstehende Angaben nach Reuter 2007).

„Die Juden in Fischeln hatten keine eigene Synagoge. Sie gehörten bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zur Synagogengemeinde Linn. In Fischeln wird ein erstes Bethaus 1848 erwähnt, aber erst durch den Zuzug der Familie David aus Hüls in den 1860er Jahren waren genügend männliche Gemeindemitglieder vorhanden, um einen eigenen Gottesdienst abzuhalten. Dazu kam man im Privathaus der Gebrüder Falkenstein zusammen. Ab 1880 fanden die Gottesdienste im Haus Marienstraße 37 statt, in dessen oberem Stockwerk ein Betraum eingerichtet worden war.“ (Mathias, S. 18)

Das Gebäude in der Fischelner Marienstraße 37 ist heute äußerlich als „normales“ Wohnhaus erkennbar, es befindet sich in Privatbesitz. Ausweislich einer Hinweis- und Informationstafel der Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V. neben dem Hauseingang befand sich der Betraum der jüdischen Gemeinde im ersten Stockwerk mit den Rundbogenfenstern.
Die Backsteinbauweise des früheren Bethauses setzt dieses heute optisch von seinem neuerem Nachbargebäude ab; ein altes Foto auf der Infotafel zeigt jedoch, dass die benachbarte Bebauung früher in gleicher Weise ausgeführt war (Begehung am 22.10.2014).

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2014)

Internet
www.fischelner-schuetzen.de: Historischer Rundgang, Nr. 22: Früheres Bethaus (abgerufen 27.10.2014)

Literatur

Mathias, Stan (2008)
Das neue jüdische Gemeindezentrum in Krefeld ist Glaubensmittelpunkt für Juden vom gesamten Niederrhein. In: Die Heimat 79/2008, S. 16-21. o. O. Online verfügbar: http://www.heimat-krefeld.de/website/dieheimat/2008/29_2008_gesamt/016-021.pdf, abgerufen am 31.08.2011
Pracht-Jörns, Elfi (2000)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil II: Regierungsbezirk Düsseldorf. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.2.) S. 160-161, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) Bonn.

Jüdisches Bethaus in Fischeln

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Marienstraße
Ort
47807 Krefeld - Fischeln
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1848 bis 1880, Ende nach 1910
Koordinate WGS84
51° 18′ 25″ N, 6° 35′ 2,41″ O / 51.30694°, 6.584°
Koordinate UTM
32U 331602.38 5686730.96
Koordinate Gauss/Krüger
2540767.88 5685956.14

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„Jüdisches Bethaus in Fischeln”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-15543-20110831-3 (Abgerufen: 25. September 2017)
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