Burg Ramelshoven

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Alfter
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Blick auf Burg Ramelshoven (2014)

    Blick auf Burg Ramelshoven (2014)

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    Burg Ramelshoven (2014)

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  • Haupthaus von Burg Ramelshoven (2014)

    Haupthaus von Burg Ramelshoven (2014)

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  • Schafe bei Burg Ramelshoven (2014)

    Schafe bei Burg Ramelshoven (2014)

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  • Alte Obstbäume an Burg Ramelshoven (2014)

    Alte Obstbäume an Burg Ramelshoven (2014)

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  • Burg Ramelshoven (2014)

    Burg Ramelshoven (2014)

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  • Landwirtschaftliche Nutzfläche bei Burg Ramelshoven (2014)

    Landwirtschaftliche Nutzfläche bei Burg Ramelshoven (2014)

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  • Viehgasse bei Burg Ramelshoven (2014)

    Viehgasse bei Burg Ramelshoven (2014)

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Geschichte und Namensherkunft
Burg Ramelshoven ist ein Gutshof, der aus einem einstigen Rittersitz hervorgegangen ist (Bursch 2009, S. 14). Eine urkundliche Ersterwähnung erfolgte im Jahr 1289. Von der eigentlichen Wasserburganlage, die einst ein kurfürstlich steuerfreies Lehensgut war, ist heute nichts mehr vorhanden. Über den Ursprung des Namens gibt es lediglich verschiedene Theorien. Laut Horst Bursch (2009, S. 14) rührt der Name Ramelshoven von einem Ritter Rembold von Orsbeck her. Bei der zweiten Variante werden die Namensbestandteile „Ramen“ und „Loh“ auf das Schlagen von Rebstöcken für den damals in dieser Gegend weit verbreiteten Weinbau bezogen (www.cenfoto.com).

Heutiger Zustand und Kulturhistorische Bedeutung
Die Vierseithofanlage mit Fachwerkelementen ist gelb verputzt und liegt im Tal des Katzenbachs, im Westen des zugehörigen Weilers Ramelshoven, inmitten landwirtschaftlicher Nutzflächen. Das Herrenhaus des Gutshofes wurde im Jahr 1665 errichtet (Bursch 2009, S. 14). Von Burg Ramelshoven aus verläuft in südöstlicher Richtung in die Flur eine alte Viehgasse, teils als Hohlweg mit bis zu drei Meter hohen Böschungskanten ausgeprägt und teils von Resten einer Obstbaumallee begleitet. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen stellen sich als Weideflächen, hochstämmige Obstwiesen und Ackerflächen im flachwellig reliefierten Katzenbachtal dar.
Heute werden auf den umgebenden Weideflächen des landwirtschaftlichen Betriebs Hof Frizen Fleischrinder der Rassen Blonde d'Aquitaine und Limousin gehalten, deren Fleisch auch direkt auf dem Hof erworben werden kann.

Wegen seiner funktionalen und baulichen Kontinuität sowie erhaltenen räumlich-funktionalen Zusammenhängen und der isolierten Lage von der übrigen Bebauung des Weilers Ramelshoven inmitten landwirtschaftlicher Nutzfläche ist eine sehr hohe Ablesbarkeit von bäuerlichen Nutzungsstrukturen in der hofnahen Umgebung (Weide, Obstallee, Viehtrift, Hohlweg) und somit ein sehr hoher historischer Zeugniswert gegeben.

Hinweise
Das Objekt „Burg Ramelshoven“ ist wertgebendes Merkmal des historischen Kulturlandschaftsbereichs Burg Ramelshoven (Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Köln 264).

(Nicole Schmitz, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege, 2017)

Internet
www.cenfoto.com: 600 Jahre Ramelshoven (abgerufen 17.08.2016)

Literatur

Bursch, Horst (2009)
Burgen, Schlösser und befestigte Höfe im Vorgebirge. 14, Bonn.

Burg Ramelshoven

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Burgstraße
Ort
53347 Alfter - Impekoven-Ramelshoven
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung, Auswertung historischer Karten
Historischer Zeitraum
Beginn 1289 bis 1665
Koordinate WGS84
50° 42′ 15,18″ N, 7° 00′ 41,11″ O / 50.70422°, 7.01142°
Koordinate UTM
32U 359582.34 5618819.51
Koordinate Gauss/Krüger
2571492.7 5619230.41

Empfohlene Zitierweise

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Empfohlene Zitierweise
„Burg Ramelshoven”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-136806-20150819-18 (Abgerufen: 21. August 2018)
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