Synagoge Klosterstraße in Dinslaken

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Dinslaken
Kreis(e): Wesel
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Synagoge in der Klosterstraße, ehemaliger Standort (2011)

    Synagoge in der Klosterstraße, ehemaliger Standort (2011)

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  • Die Lage der Synagoge und des alten Jüdischen Friedhofs auf dem Grundriß Dinslaken nach der Urkarte von 1825 (hier aus der Umzeichnung im Rheinischen Städteatlas).

    Die Lage der Synagoge und des alten Jüdischen Friedhofs auf dem Grundriß Dinslaken nach der Urkarte von 1825 (hier aus der Umzeichnung im Rheinischen Städteatlas).

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  • Synagoge in der Klosterstraße, ehemaliger Standort (2011)

    Synagoge in der Klosterstraße, ehemaliger Standort (2011)

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  • Synagoge in der Klosterstraße, ehemaliger Standort (2011)

    Synagoge in der Klosterstraße, ehemaliger Standort (2011)

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  • Synagoge und alter Jüdischer Friedhof Dinslaken

    Synagoge und alter Jüdischer Friedhof Dinslaken

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Die jüdische Gemeinde Dinslaken seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Seit 1854 gehörten die Juden von Dinslaken (mit Götterswickerhamm und Gahlen) zum Synagogenbezirk Duisburg. 1932 war Walsum (12 Personen) an die Synagogengemeinde Dinslaken angeschlossen.
Gemeindegröße um 1815: 90 (1822), um 1880: 217 (1885), 1932: 234 / 221 (1932), 2006: –.

Bethaus / Synagoge: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bestand eine Betstube in einem Privathaus, 1813 wurde die Synagoge in einem Teil eines ehemaligen Augustinerinnenklosters eingeweiht. 1894 konnte auf dem gleichen Grundstück ein Synagogenneubau errichtet werden, der 1938 durch Brandstiftung zerstört wurde (vorstehende Angaben alle nach Reuter 2007).

Die Lokaliserung des unweit des ehemaligen Friedhofs „auf dem Doelen“ gelegenen Standorts der Synagoge erfolgt hier über den Stadtgrundriss nach der Urkarte von 1825 (RhStA Dinslaken, Tafel 1.2). An die Synagoge erinnert vor Ort heute nichts mehr, auch ist kein entsprechender Hinweis am hier befindlichen Wohn- und Geschäftshaus angebracht.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011)

Literatur

Pracht-Jörns, Elfi (2000)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil II: Regierungsbezirk Düsseldorf. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.2.) S. 589-595, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 34, Bonn.
Wensky, Margret (2007)
Dinslaken. (Rheinischer Städteatlas, Lieferung XVI, Nr. 85.) S. 14, Köln.

Synagoge Klosterstraße in Dinslaken

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Klosterstraße
Ort
Dinslaken
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1813 bis 1894, Ende 1938
Koordinate WGS84
51° 33′ 45,6″ N, 6° 44′ 6,25″ O / 51.56267°, 6.73507°
Koordinate UTM
32U 343009.88 5714829.64
Koordinate Gauss/Krüger
2551016.26 5714501.03

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„Synagoge Klosterstraße in Dinslaken”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-13607-20110720-2 (Abgerufen: 19. Oktober 2017)
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