Zisterzienserabtei Altenberg

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Landeskunde
Gemeinde(n): Odenthal
Kreis(e): Rheinisch-Bergischer Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Zisterzienserabtei Altenberg, Kupferstich von Johann Jakob Sartor (1707)

    Zisterzienserabtei Altenberg, Kupferstich von Johann Jakob Sartor (1707)

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  • Zisterzienserabtei Altenberg, Sicht von Norden auf die Klosterkirche (2012).

    Zisterzienserabtei Altenberg, Sicht von Norden auf die Klosterkirche (2012).

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  • Zisterzienserabtei Altenberg auf einer Umzeichnung eines Kupferstichs von 1707.

    Zisterzienserabtei Altenberg auf einer Umzeichnung eines Kupferstichs von 1707.

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Patrozinium: Maria und Markus (?).
Orden: Zisterzienserabtei, von Morimond besiedelt (Männerkloster).
Geschichte (Gründung und Entwicklung bis um 1200):
Die Zisterzienserabtei Altenberg wurde 1133 von den Grafen von Berg als Hauskloster gegründet, sie war zugleich Grablege der gräflichen Familie; der Graf von Berg hatte stets die Vogtei des Klosters inne. Bald von der Anhöhe in das Dhünntal verlegt. Kirchweihe der ersten Kirche 1160, gotischer Neubau 1255.
Altenberg zählte zu den bedeutenden Zisterzienserabteien im Rheinland. Das Patronat hatte sie inne über die Kirchen in Bechen (Rhein-Wupper-Kreis), Eppinghoven (bei Dinslaken), Meer (bei Amelo), Rheindorf (bei Hitdorf) und in Solingen. Ihre Tochtergründungen (mehrere nach 1200, vgl. dazu auch das übergeordnete Objekt), teils Männerklöster, teils affilierte Frauenklöster, waren Derneburg (Bistum Hildesheim), St. Agnes, Benden (Stadt Brühl), Georgenbusch (bei Aachen), Heina (Oberhessen), Hoven (Stadt Zülpich), Kentrop (bei Hamm), Lekno (Polen), Lond (Polen), Marienrode (bei Hildesheim), Marienthal (bei Helmstedt), Wöltingerode (Bistum Hildesheim) und Zinna (bei Jüterbog). Die beiden Tochterklöster in Polen wurden bis in das 16. Jahrhundert nur mit Mönchen rheinischer Herkunft beschickt.
Das Patrozinium des Evangelisten Markus ist unsicher, jedenfalls ist im Klostergelände eine Kapelle dieses Heiligen bezeugt (Engels 2006).

1803 aufgehoben (Bönnen / Hirschmann 2006).

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011)

Literatur

Bönnen, Gerold; Hirschmann, Frank G. (2006)
Klöster und Stifte von um 1200 bis zur Reformation. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, IX.3.) Bonn.
Engels, Odilo (2006)
Klöster und Stifte von der Merowingerzeit bis um 1200. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, IX.2.) Bonn.

Zisterzienserabtei Altenberg

Schlagwörter
Ort
51519 Odenthal - Altenberg
Fachsicht(en)
Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1133, Ende 1803
Koordinate WGS84
51° 03′ 17,93″ N, 7° 08′ 1,19″ O / 51.05498°, 7.13366°
Koordinate UTM
32U 369199.68 5657595.94
Koordinate Gauss/Krüger
2579528.81 5658374.81

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„Zisterzienserabtei Altenberg”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-13303-20110714-6 (Abgerufen: 24. September 2017)
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