Jüdischer Friedhof Wormersdorf

Judenfriedhof an der Tomburg, Jüdischer Friedhof Ipplendorf

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Landeskunde
Gemeinde(n): Rheinbach
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Koordinate WGS84 50° 35′ 23,79″ N: 6° 58′ 19,15″ O 50,58994°N: 6,97199°O
Koordinate UTM 32.356.450,15 m: 5.606.189,57 m
Koordinate Gauss/Krüger 2.568.873,92 m: 5.606.481,38 m
  • Blick auf das überwachsene Gräberfeld des jüdischen Friedhofs an der Tomburg in Rheinbach-Wormersdorf (2010).

    Blick auf das überwachsene Gräberfeld des jüdischen Friedhofs an der Tomburg in Rheinbach-Wormersdorf (2010).

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  • Die Ruine der Tomburg auf dem Tomberg bei Rheinbach-Wormersdorf (2008).

    Die Ruine der Tomburg auf dem Tomberg bei Rheinbach-Wormersdorf (2008).

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Die jüdische Gemeinde Wormersdorf seit dem frühen 19. Jahrhundert: Die jüdische Gemeinde Wormersdorf gehörte zu Rheinbach.
Gemeindegröße um 1815: –, um 1880: 15 (1885), 1932: –, 2006: – (vorstehende Angaben nach Reuter 2007).

Friedhof: Die Juden in Wormersdorf und im ehemaligen Stadtteil Ipplendorf hatten einen eigenen Friedhof im Kottenforst, in der Nähe der Tomburg gelegen. Dieser wurde seit dem 18. Jahrhundert bis 1895 belegt. Drei Grabsteine sind hier erhalten.

„Der Friedhof liegt … im Wald und ist vom Waldparkplatz auf einem Fußweg erreichbar. … Während nach dem Ersten Weltkrieg noch zehn Grabsteine (Mazewot) bezeugt sind, finden sich heute nur noch drei liegende Grabsteine, die in absehbarer Zeit überwuchert sein werden.
Der ursprünglich am Waldrand liegende Friedhof ist nicht eingezäunt und wird mehr und mehr von der Natur überwachsen.“
(de.wikipedia.org)

In der Dokumentation der Inschriften in der epigraphischen Datenbank epidat des Essener Steinheim-Instituts wird zur Geschichte des Friedhofs der jüdischen Gemeinde Wormersdorf angeführt, dass dieser „vermutlich im 18. Jahrhundert angelegt [wurde]. 1895 wurde er durch die Regierung in Köln geschlossen. Heute sind noch drei Grabsteine auf dem Begräbnisplatz erhalten.“

Baudenkmal
Die zum 1. Juni 1985 unter der Nr. 22 erfolgte Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Rheinbach (Baudenkmäler - Klein-Altendorf, Wormersdorf) lautet: „Judenfriedhof östlich der Ruine Tomburg, 3 Grabsteine mit Inschriften in hebräischer und lat. Schrift.“

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2026)

Internet
de.wikipedia.org: Jüdischer Friedhof Wormersdorf (abgerufen 06.07.2011)
www.steinheim-institut.de: epidat, Jüdischer Friedhof Rheinbach Wormersdorf / Ipplendorf (1869-1882 / 3 Einträge) (abgerufen 29.07.2026)
www.rheinbach.de: Stadt Rheinbach, Denkmalliste (abgerufen 29.07.2026)
www.openstreetmap.org: Lokalisierung des Judenfriedhofs in OpenStreetMap (abgerufen 05.10.2020)
www.uni-heidelberg.de: Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Wormerdorf (abgerufen 05.07.2011, Inhalt nicht mehr verfügbar 29.07.2026)

Literatur

Pertz, Dietmar (Hrsg.) (2013)
Ihre Namen werden bleiben! Dokumentation zur Geschichte der Meckenheimer und Rheinbacher Juden und ihrer Friedhöfe. (Zeugnisse jüdischer Kultur im Rhein-Sieg-Kreis, Band 5.) Siegburg.
Pracht, Elfi (1997)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.1.) S. 543-545, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 93, Bonn.

Jüdischer Friedhof Wormersdorf

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Tomberger Straße
Ort
53359 Rheinbach - Wormersdorf
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger, Übernahme aus externer Fachdatenbank
Historischer Zeitraum
Beginn 1701 bis 1800, Ende nach 1895

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„Jüdischer Friedhof Wormersdorf”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-13008-20110706-2 (Abgerufen: 1. August 2026)
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