Gemeindegröße um 1815: –, um 1880: 15 (1885), 1932: –, 2006: – (vorstehende Angaben nach Reuter 2007).
Friedhof: Die Juden in Wormersdorf und im ehemaligen Stadtteil Ipplendorf hatten einen eigenen Friedhof im Kottenforst, in der Nähe der Tomburg gelegen. Dieser wurde seit dem 18. Jahrhundert bis 1895 belegt. Drei Grabsteine sind hier erhalten.
„Der Friedhof liegt … im Wald und ist vom Waldparkplatz auf einem Fußweg erreichbar. … Während nach dem Ersten Weltkrieg noch zehn Grabsteine (Mazewot) bezeugt sind, finden sich heute nur noch drei liegende Grabsteine, die in absehbarer Zeit überwuchert sein werden.
Der ursprünglich am Waldrand liegende Friedhof ist nicht eingezäunt und wird mehr und mehr von der Natur überwachsen.“ (de.wikipedia.org)
In der Dokumentation der Inschriften in der epigraphischen Datenbank epidat des Essener Steinheim-Instituts wird zur Geschichte des Friedhofs der jüdischen Gemeinde Wormersdorf angeführt, dass dieser „vermutlich im 18. Jahrhundert angelegt [wurde]. 1895 wurde er durch die Regierung in Köln geschlossen. Heute sind noch drei Grabsteine auf dem Begräbnisplatz erhalten.“
Baudenkmal
Die zum 1. Juni 1985 unter der Nr. 22 erfolgte Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Rheinbach (Baudenkmäler - Klein-Altendorf, Wormersdorf) lautet: „Judenfriedhof östlich der Ruine Tomburg, 3 Grabsteine mit Inschriften in hebräischer und lat. Schrift.“
(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2026)
Internet
de.wikipedia.org: Jüdischer Friedhof Wormersdorf (abgerufen 06.07.2011)
www.steinheim-institut.de: epidat, Jüdischer Friedhof Rheinbach Wormersdorf / Ipplendorf (1869-1882 / 3 Einträge) (abgerufen 29.07.2026)
www.rheinbach.de: Stadt Rheinbach, Denkmalliste (abgerufen 29.07.2026)
www.openstreetmap.org: Lokalisierung des Judenfriedhofs in OpenStreetMap (abgerufen 05.10.2020)
www.uni-heidelberg.de: Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Wormerdorf (abgerufen 05.07.2011, Inhalt nicht mehr verfügbar 29.07.2026)