Jüdischer Friedhof Sinnersdorf

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Pulheim
Kreis(e): Rhein-Erft-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Der Verkehrskreisel bei Pulheim-Sinnersdorf mit der Einmündung der Roggendorfer Straße in die Landstraße L 183 (2016).

    Der Verkehrskreisel bei Pulheim-Sinnersdorf mit der Einmündung der Roggendorfer Straße in die Landstraße L 183 (2016).

    Copyright-Hinweis:
    Knöchel, Franz-Josef / Landschaftsverband Rheinland
    Fotograf/Urheber:
    Franz-Josef Knöchel
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
  • Roggendorfer Straße bei Pulheim-Sinnersdorf vor dem Verkehrskreisel mit der Einmündung in die Landstraße L 183 (2016).

    Roggendorfer Straße bei Pulheim-Sinnersdorf vor dem Verkehrskreisel mit der Einmündung in die Landstraße L 183 (2016).

    Copyright-Hinweis:
    LVR / Knöchel, Franz-Josef
    Fotograf/Urheber:
    Franz-Josef Knöchel
    Medientyp:
    Bild
    Anklicken öffnet eine größere Vorschau in Galerieansicht
Die jüdische Gemeinde Sinnersdorf seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Noch um 1800 sollen mehr Juden in Sinnersdorf als in Stommeln gelebt haben; 1892 hatten alle jüdischen Bewohner das Dorf verlassen.
Gemeindegröße um 1815: –, um 1880: 4 (1885), 1932: –, 2006: – (vorstehende Angaben nach Reuter 2007).

Friedhof: Der winzige Friedhof wurde wohl vor 1728 angelegt und von vor 1729 bis 1900 belegt. Er lag in der Flur „Am Judenkirchhof“, am heutigen Zubringer zur Bundesautobahn A 57 und fiel 1968/69 dem Bau der Autobahn zum Opfer. Grabsteine sind keine erhalten.
„Einen jüdischen Friedhof scheint es nach dem Ausweis der Flurnamen schon früher gegeben zu haben, wenngleich dazu genauere Daten fehlen.“ (www.sinnersdorf.de)

Vor Ort – heute im Bereich der Einmündung der Roggendorfer Straße in die Landstraße L 183 über einen Verkehrskreisel – finden sich keinerlei Spuren des ehemaligen Begräbnisplatzes. Dieser ist hier daher nur mit einer symbolischen Geometrie lokalisiert (Begehung am 13.04.2016).

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2016)

Internet
www.uni-heidelberg.de, Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland (abgerufen 04.07.2011)
www.sinnersdorf.de: Sinnersdorfer Friedhöfe (abgerufen 04.07.2011)

Literatur

Pracht, Elfi (1997)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.1.) S. 213, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) Bonn.

Jüdischer Friedhof Sinnersdorf

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Roggendorfer Straße
Ort
50259 Pulheim - Sinnersdorf
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1601 bis 1700, Ende 1968 bis 1969
Koordinate WGS84
51° 01′ 53,51″ N, 6° 49′ 35,48″ O / 51.03153°, 6.82652°
Koordinate UTM
32U 347598.9 5655579.16
Koordinate Gauss/Krüger
2558023.63 5655479.54

Empfohlene Zitierweise

Urheberrechtlicher Hinweis
Der hier präsentierte Inhalt ist urheberrechtlich geschützt. Die angezeigten Medien unterliegen möglicherweise zusätzlichen urheberrechtlichen Bedingungen, die an diesen ausgewiesen sind.
Empfohlene Zitierweise
„Jüdischer Friedhof Sinnersdorf”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12942-20110704-9 (Abgerufen: 20. September 2017)
Seitenanfang