Jüdischer Friedhof Königswinter

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Königswinter
Kreis(e): Rhein-Sieg-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Jüdischer Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße, Blick über das nord-östliche Gräberfeld in Richtung Rhein (2018).

    Jüdischer Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße, Blick über das nord-östliche Gräberfeld in Richtung Rhein (2018).

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  • Detail eines Grabsteins auf dem jüdischen Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße (2018).

    Detail eines Grabsteins auf dem jüdischen Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße (2018).

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  • Jüdischer Friedhof Königswinter (2018), Blick über die Friedhofsmauer an der Haltestelle Clemens-August-Straße der Siebengebirgsbahn zwischen Bonn und Bad Honnef (Linie 66).

    Jüdischer Friedhof Königswinter (2018), Blick über die Friedhofsmauer an der Haltestelle Clemens-August-Straße der Siebengebirgsbahn zwischen Bonn und Bad Honnef (Linie 66).

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  • Jüdischer Friedhof Königswinter, die Eingangspforte Ecke Rheinallee / Clemens-August-Straße (2018).

    Jüdischer Friedhof Königswinter, die Eingangspforte Ecke Rheinallee / Clemens-August-Straße (2018).

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  • Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße (2018).

    Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße (2018).

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  • Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße (2018).

    Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße (2018).

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  • Jüdischer Friedhof Königswinter, Blick über das Gräberfeld entlang der Clemens-August-Straße (2018).

    Jüdischer Friedhof Königswinter, Blick über das Gräberfeld entlang der Clemens-August-Straße (2018).

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  • Jüdischer Friedhof Königswinter, Blick über das Gräberfeld entlang der Clemens-August-Straße (2018).

    Jüdischer Friedhof Königswinter, Blick über das Gräberfeld entlang der Clemens-August-Straße (2018).

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  • Jüdischer Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße, Blick über das nord-östliche Gräberfeld (2018).

    Jüdischer Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße, Blick über das nord-östliche Gräberfeld (2018).

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  • Jüdischer Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße, Blick über das Gräberfeld (2018).

    Jüdischer Friedhof Königswinter in der Clemens-August-Straße, Blick über das Gräberfeld (2018).

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  • Jüdischer Friedhof Königswinter, die gegen den Grabstein gelehnte Gedenkplatte am Grabstein von Moses Sommer (2018).

    Jüdischer Friedhof Königswinter, die gegen den Grabstein gelehnte Gedenkplatte am Grabstein von Moses Sommer (2018).

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  • Jüdischer Friedhof Königswinter, Informationstafel an der Eingangspforte (2018).

    Jüdischer Friedhof Königswinter, Informationstafel an der Eingangspforte (2018).

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  • Das Gräberfeld des Jüdischen Friedhofs Königswinter, Ecke Clemens-August-Straße / Rheinallee (2010).

    Das Gräberfeld des Jüdischen Friedhofs Königswinter, Ecke Clemens-August-Straße / Rheinallee (2010).

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Der im 16. Jahrhundert angelegte Friedhof der jüdischen Gemeinde Königswinter wurde auch von den Juden in Oberkassel und Oberdollendorf benutzt. 1874 erweitert, wurde er bis 1934 belegt und dann geschlossen. Er ist mit 80 Grabsteinen erhalten (Reuter 2007).
Ausweislich der Informationstafel vor Ort fand hier 1957 nochmals eine Beerdigung statt.

„Der Friedhof wurde 1874 gegen den Willen der Stadt Königswinter erweitert, denn die Grundstücke am Rhein wurden zu einem attraktiven Wohngebiet. Am 9. März 1934 wurde auf Initiative des Bürgermeisters der Friedhof offiziell geschlossen und im gleichen Jahr wegen der Erweiterung der heutigen Clemens-August-Straße wurde er verkleinert. So verblieb als Rest ein L-förmiges Grundstück mit einer Fläche von 723 m².“ (de.wikipedia.org)

Der jüdische Friedhof liegt unmittelbar an der Haltestelle Clemens-August-Straße der Siebengebirgsbahn zwischen Bonn und Bad Honnef (Linie 66). Der durch ein metallenes Eingangstor frei zugängliche frühere Begräbnisplatz ist von einer Mauer umgeben und mit Bäumen und Hecken bestanden. Der Friedhof macht einen sauberen und gepflegten Eindruck. Es lassen sich insgesamt 82 Grabsteine zählen. An der Eingangspforte erläutert eine Informationstafel seine Geschichte als „Ort der Erinnerung“ (Begehung am 10.06.2018).

Baudenkmal
Das Objekt „Jüdischer Friedhof“ (Königswinter‐Altstadt, Rheinallee / Clemens-August-Straße) ist ein eingetragenes Baudenkmal (Denkmalliste Königswinter, Eintragung vom 10. März 1993, lfd. Nr. A 231).

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2018)

Internet
koenigswinter.de: Denkmalliste Königswinter (PDF-Datei, undatiert, abgerufen 11.06.2018)
www.uni-heidelberg.de: Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland (abgerufen 23.06.2011)
de.wikipedia.org: Jüdischer Friedhof Königswinter (abgerufen 23.06.2011)

Literatur

Pracht, Elfi (1997)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.1.) S. 527-531, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 57, Bonn.

Jüdischer Friedhof Königswinter

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Clemens-August-Straße / Rheinallee
Ort
53639 Königswinter - Altstadt
Gesetzlich geschütztes Kulturdenkmal
Ortsfestes Denkmal gem. § 3 DSchG NW
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1501 bis 1600, Ende 1934 bis 1957
Koordinate WGS84
50° 40′ 36,34″ N, 7° 11′ 22,38″ O / 50.67676°, 7.18955°
Koordinate UTM
32U 372085.07 5615444.22
Koordinate Gauss/Krüger
2584125.04 5616363.71

Empfohlene Zitierweise

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Empfohlene Zitierweise
„Jüdischer Friedhof Königswinter”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12439-20110623-7 (Abgerufen: 22. Juli 2018)
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