Synagoge Kerpen

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Kerpen
Kreis(e): Rhein-Erft-Kreis
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Die jüdische Gemeinde in Kerpen seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Seit Mitte des 17. Jahrhunderts ist eine kontinuierliche jüdische Präsenz nachgewiesen. Seit 1866 umfasste die Spezialgemeinde Kerpen in der Synagogengemeinde des Kreises Bergheim die Juden in den Bürgermeistereien Kerpen, Blatzheim, Buir und Türnich. 1932 waren Blatzheim (2 Personen) und Buir (2) angeschlossen.
Gemeindegröße um 1815: 53 (1806), um 1880: 125 (1885), 1932: 29 Familien / 75 (1933), 2006: –.
Bethaus / Synagoge: Um 1837 wurde die Synagoge errichtet, 1938 verwüstet. Das Gebäude wurde mehrfach umgebaut, ist aber noch erhalten (vorstehende Angaben nach Reuter 2007).

„1798 Antoniterhof (…) wird Synagoge (…) Vor 1838 jüd. Schule in K (…)“ (RhStA Kerpen, S. 9)

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011)

Literatur

Pracht, Elfi (1997)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.1.) S. 199-204, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 54-55, Bonn.
Wensky, Margret (1982)
Kerpen. (Rheinischer Städteatlas, Lieferung VII, Nr. 39.) S. 9f, Köln.

Synagoge Kerpen

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Antoniterstraße
Ort
50171 Kerpen
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1837
Koordinate WGS84
50° 52′ 3,82″ N, 6° 41′ 25,51″ O / 50.86773°, 6.69042°
Koordinate UTM
32U 337486.18 5637657.37
Koordinate Gauss/Krüger
2548646.92 5637159.1

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„Synagoge Kerpen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12376-20110622-8 (Abgerufen: 23. November 2017)
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