Jüdischer Friedhof Grimlinghausen

Judenfriedhof am Kuhweg / am Dormannsbusch

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Neuss
Kreis(e): Rhein-Kreis Neuss
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Jüdischer Friedhof am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen

    Jüdischer Friedhof am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen

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  • Grabstellen auf dem jüdischen Friedhof am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen (2014)

    Grabstellen auf dem jüdischen Friedhof am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen (2014)

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  • Jüdischer Friedhof am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen

    Jüdischer Friedhof am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen

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  • Die verschlossene Pforte des jüdischen Friedhofs am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen (2014).

    Die verschlossene Pforte des jüdischen Friedhofs am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen (2014).

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  • Grabstellen auf dem jüdischen Friedhof am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen (2014)

    Grabstellen auf dem jüdischen Friedhof am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen (2014)

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  • Jüdischer Friedhof am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen

    Jüdischer Friedhof am Kuhweg in Neuss-Grimlinghausen

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Die jüdische Gemeinde Grimlinghausen seit dem frühen 19. Jahrhundert:
In Grimlinghausen bestanden in den 1890er Jahren zwei private Betstuben, die auf Druck der Behörden geschlossen werden mussten.
Gemeindegröße um 1815: 11 (1806), um 1880: 16 (1885), 1932: –, 2006: –.
Bethaus / Synagoge: Schon 1843 ist ein Bethaus in Grimlinghausen bezeugt (vorstehende Angaben nach Reuter 2007).

Friedhof: Vermutlich hat es schon im 18. Jahrhundert beim „Judenbüsch nahe der Erftbrücke“ einen Begräbnisplatz gegeben (uni-heidelberg.de).
1851 wurde ein kleiner Friedhof am Kuhweg eröffnet, welcher bis 1936 belegt wurde. 18 Grabsteine und Grabsteinfragmente sind hier erhalten. 18 Inschriften aus den Jahren 1850 bis 1936 sind in der epigraphischen Datenbank epidat des Essener Steinheim-Instituts dokumentiert.

Der hecken- und baumumstandene Friedhof ist nicht weiter ausgeschildert, es finden sich vor Ort auch keine weiteren Information zu ihm. Der Begräbnisplatz ist durch ein Tor verschlossen nicht frei zugänglich. 18 Grabstellen sind hier erhalten. Der jüdische Friedhof befindet sich in einem sehr gepflegten Zustand (Begehung am 17.09.2014).

Das Objekt „Jüdischer Friedhof, Am Dormannsbusch“ ist ein eingetragenes Baudenkmal (LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Nr. 29221 / UDB-Nr. 9 / 8).

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2014)

Internet
www.uni-heidelberg.de, Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Grimlinghausen (abgerufen 20.06.2011)
www.steinheim-institut.de: epidat, Grimlinghausen (abgerufen 14.03.2014)

Literatur

Jehle, Manfred (1998)
Die Juden und die jüdischen Gemeinden Preußens in amtlichen Enquêten des Vormärz, 4 Teile. (Einzelveröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin 82.) S. 1355, München.
Pracht-Jörns, Elfi (2000)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil II: Regierungsbezirk Düsseldorf. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.2.) S. 488-489, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 45, Bonn.

Jüdischer Friedhof Grimlinghausen

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1851
Koordinate WGS84
51° 10′ 28″ N, 6° 44′ 51,26″ O / 51.17444°, 6.74757°
Koordinate UTM
32U 342550.06 5671635.69
Koordinate Gauss/Krüger
2552323.89 5671319.14

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„Jüdischer Friedhof Grimlinghausen”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12331-20110620-19 (Abgerufen: 15. Dezember 2017)
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