Jüdischer Friedhof Eschweiler

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Eschweiler
Kreis(e): Städteregion Aachen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Gedenkstein in Form eines Obelisken auf dem Jüdischen Friedhof in der Talstraße in Eschweiler (2014)

    Gedenkstein in Form eines Obelisken auf dem Jüdischen Friedhof in der Talstraße in Eschweiler (2014)

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  • Tor zum Jüdischen Friedhof in der Talstraße in Eschweiler und Teil der den Friedhof umgebenden Mauer (2014)

    Tor zum Jüdischen Friedhof in der Talstraße in Eschweiler und Teil der den Friedhof umgebenden Mauer (2014)

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  • Ausschnitt des Jüdischen Friedhofs in der Talstraße in Eschweiler mit liegenden Grabsteinen (2014)

    Ausschnitt des Jüdischen Friedhofs in der Talstraße in Eschweiler mit liegenden Grabsteinen (2014)

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  • Überblick über den Jüdischen Friedhof in der Talstraße in Eschweiler (2014)

    Überblick über den Jüdischen Friedhof in der Talstraße in Eschweiler (2014)

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  • Ausschnitt des Jüdischen Friedhofs in der Talstraße in Eschweiler (2014). Zu erkennen sind liegende Grabsteine, zwei Gedenksteine sowie die umgebende Friedhofsmauer.

    Ausschnitt des Jüdischen Friedhofs in der Talstraße in Eschweiler (2014). Zu erkennen sind liegende Grabsteine, zwei Gedenksteine sowie die umgebende Friedhofsmauer.

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Die Angaben zur Gründung und zur Belegungszeit des jüdischen Begräbnisplatzes in Eschweiler variieren:

„Der Friedhof wurde seit etwa 1820 belegt. In den 1950er Jahren verfügte die Stadt die Umbettung der Begräbnisse, musste dies aber nach Protesten wieder rückgängig machen.“ (Reuter 2007)

„Der ca. 1870 angelegte jüd. Friedhof ist erhalten (kein Originalzustand, Wiederherstellung der 1950er Jahre).“ (Handbuch Historische Stätten 2006)

„Der Friedhof wurde zwischen 1942-45 völlig zerstört. Anfang 1956 verfügte die Stadtverwaltung die Aufhebung des jüdischen Friedhofes und veranlasste die Exhuminierung und Umbettung der Leichen auf den städtischen Friedhof in Eschweiler-Pumpe. Nach Protesten der jüdischen Gemeinde in Aachen musste die Eschweiler Stadtverwaltung die jüdischen Verstorbenen wieder auf den herzustellenden Friedhof an der Talstrasse umbetten. Anhand von Standesamtunterlagen konnten die Namen der Bestatteten ermittelt und Gedenksteine gesetzt werden, wodurch die Anlage heute einen einheitlichen, nicht historisch gewachsenen Eindruck macht.“ (uni-heidelberg.de)

Auf dem von einer Mauer umgebenen sowie mit Bäumen und Hecken bestandenen Friedhofsgelände befinden sich heute noch etwa 80 Grabsteine. Zentral ist ein Gedenkstein in Form eines Obelisken aufgestellt.

(LVR-Redaktion KuLaDig, 2011/2014)

Internet
www.uni-heidelberg.de, Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland, Eschweiler (abgerufen 15.06.2011 und 08.04.2014)

Literatur

Groten, Manfred; Johanek, Peter; Reininghaus, Wilfried; Wensky, Margret / Landschaftsverband Rheinland; Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.) (2006)
Handbuch der Historischen Stätten Nordrhein-Westfalen. HbHistSt NRW, Kröners Taschenausgabe, Band 273, 3. völlig neu bearbeitete Auflage. S. 330-331, Stuttgart.
Pracht, Elfi (1997)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.1.) S. 57-60, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 39, Bonn.

Jüdischer Friedhof Eschweiler

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Talstraße
Ort
52249 Eschweiler
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1820 bis 1870
Koordinate WGS84
50° 48′ 42,86″ N, 6° 16′ 18,9″ O / 50.81191°, 6.27192°
Koordinate UTM
32U 307813.2 5632456.01
Koordinate Gauss/Krüger
2519209.01 5630757.09

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„Jüdischer Friedhof Eschweiler”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12274-20110615-26 (Abgerufen: 20. Oktober 2017)
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