Jüdischer Friedhof Flamersheim

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Euskirchen
Kreis(e): Euskirchen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Jüdischer Friedhof Flamersheim (2012)

    Jüdischer Friedhof Flamersheim (2012)

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  • Jüdischer Friedhof Flamersheim, Grabsteine (2012)

    Jüdischer Friedhof Flamersheim, Grabsteine (2012)

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    Jüdischer Friedhof Flamersheim, Grabstein (2012)

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    Jüdischer Friedhof Flamersheim, Grabplatte (2012)

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    Jüdischer Friedhof Flamersheim (2012)

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Die jüdische Gemeinde seit dem frühen 19. Jahrhundert:
Von 1852/70 bis 1919 war Flamersheim der Hauptort der gleichnamigen Spezialsynagogengemeinde in der Kreissynagogengemeinde Rheinbach, zu der alle Juden in der Bürgermeisterei Kuchenheim (Kuchenheim, Büllesheim, Schweinheim, Kirchheim, Stotzheim, Niederkastenholz) gehörten. Um 1911 waren 13 Prozent der Ortsbevölkerung jüdisch (95 Personen), 1933 waren es noch 5,8 Prozent.
Gemeindegröße um 1815: 22 (1808), um 1880: 66 (1885), 1932: 63 (1933), 2006: –.
Bethaus / Synagoge: Wohl schon im 18. Jahrhundert bestand ein Betraum. 1879 wurde ein Synagogenneubau eingeweiht. 1938 wurde die Inneneinrichtung zerstört, 1939 das Gebäude abgerissen.
(vorstehende Angaben alle nach Reuter 2007)

Friedhof: Der Friedhof bestand schon vor 1790 und wurde bis 1939 belegt. Er wurde auch von den in Kirchheim und Niederkastenholz ansässigen Juden genutzt. Während der NS-Zeit wurde der Begräbnisplatz verwüstet, befindet sich aber heute wieder in einem guten Zustand.
Nur wenige hundert Meter südlich befindet sich der jüdische Friedhof in der Mohrenweide in Kirchheim.

Das Gelände, auf dem 2012 noch 28 Grabstellen bzw. -steine vorhanden sind (Begehung 23. Juli 2012, Wikipedia nennt „etwa 30“ Steine), wird von einer Mauer und von Hecken begrenzt. Der Friedhof ist öffentlich zugänglich und macht einen sehr gepflegten Eindruck. Hinweise oder Informationen zum Objekt sind vor Ort nicht vorhanden.

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig / Clemens Küpper, Geographisches Institut der Universität Bonn, 2012)

Internet
www.uni-heidelberg.de, Projekt: Jüdische Friedhöfe in Deutschland (Abgerufen: 16.06.2011)
de.wikipedia.org: Jüdischer Friedhof (Flamersheim) (Lokalisierung nach der dortigen Karte, abgerufen 13.03.2012)

Literatur

Pracht, Elfi (1997)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil I: Regierungsbezirk Köln. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.1.) S. 349-352, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) Bonn.

Jüdischer Friedhof Flamersheim

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Nähe Arloffer Straße
Ort
53881 Euskirchen - Flamersheim
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn vor 1790
Koordinate WGS84
50° 36′ 59,66″ N, 6° 50′ 8,88″ O / 50.61657°, 6.8358°
Koordinate UTM
32U 346897.72 5609423.09
Koordinate Gauss/Krüger
2559196.81 5609326.21

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Empfohlene Zitierweise
„Jüdischer Friedhof Flamersheim”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12262-20110616-5 (Abgerufen: 14. Dezember 2017)
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