Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof

Judenfriedhof Willy-Brandt-Straße, früher Wasserturmstraße

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Dinslaken
Kreis(e): Wesel
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof (2011)

    Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof (2011)

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  • Das im Jahr 2000 freigelegte Fundament der Trauerhalle (oder Taharahaus) auf dem jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof.

    Das im Jahr 2000 freigelegte Fundament der Trauerhalle (oder Taharahaus) auf dem jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof.

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  • Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof. Lageplan (2011)

    Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof. Lageplan (2011)

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  • Der Eingangsbereich zum Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof in der Willy-Brandt-Straße (2011)

    Der Eingangsbereich zum Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof in der Willy-Brandt-Straße (2011)

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  • Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof (2011)

    Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof (2011)

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  • Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof (2011)

    Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof (2011)

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  • Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof (2011)

    Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof (2011)

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  • Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof (2011)

    Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof (2011)

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  • Eingangsbereich zum jüdischen Friedhof (2011)

    Eingangsbereich zum jüdischen Friedhof (2011)

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  • Eingangsbereich zum jüdischen Friedhof (2011)

    Eingangsbereich zum jüdischen Friedhof (2011)

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  • Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof (2011)

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  • Grabsteine vom ehemaligen Dinslakener Judenfriedhof "auf dem Doelen", die sich heute auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof, Willy-Brandt-Straße, befinden (2011)

    Grabsteine vom ehemaligen Dinslakener Judenfriedhof "auf dem Doelen", die sich heute auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof, Willy-Brandt-Straße, befinden (2011)

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  • Grabsteine vom ehemaligen Dinslakener Judenfriedhof "auf dem Doelen", die sich heute auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof, Willy-Brandt-Straße, befinden (2011)

    Grabsteine vom ehemaligen Dinslakener Judenfriedhof "auf dem Doelen", die sich heute auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof, Willy-Brandt-Straße, befinden (2011)

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  • Grabsteine vom ehemaligen Dinslakener Judenfriedhof "auf dem Doelen", die sich heute auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof, Willy-Brandt-Straße, befinden (2011)

    Grabsteine vom ehemaligen Dinslakener Judenfriedhof "auf dem Doelen", die sich heute auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof, Willy-Brandt-Straße, befinden (2011)

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  • Ein Grabstein vom ehemaligen Dinslakener Judenfriedhof "auf dem Doelen", der sich heute auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof, Willy-Brandt-Straße, befindet (2011)

    Ein Grabstein vom ehemaligen Dinslakener Judenfriedhof "auf dem Doelen", der sich heute auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof, Willy-Brandt-Straße, befindet (2011)

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  • Grabsteine vom ehemaligen Dinslakener Judenfriedhof "auf dem Doelen", die sich heute auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof, Willy-Brandt-Straße, befinden (2011)

    Grabsteine vom ehemaligen Dinslakener Judenfriedhof "auf dem Doelen", die sich heute auf dem Jüdischen Friedhof auf dem Parkfriedhof, Willy-Brandt-Straße, befinden (2011)

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  • Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof (2011)

    Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof (2011)

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Jüdische Friedhöfe in Dinslaken: Der alte jüdische Friedhof „auf dem Doelen“ bzw. „am Doel“ wurde nach 1722 angelegt und bis Anfang des 20. Jahrhunderts belegt.

Um 1906 entstand der neue, von 1906 bis 1957 belegte jüdische Friedhof; die Eröffnung erfolgte 1907. Er befindet sich auf dem heutigen Dinslakener Kommunalfriedhof, dem Parkfriedhof an der Bundesstraße 8 (Willy-Brandt-Straße, früher Wasserturmstraße). Der jüdische Friedhof ist Eigentum des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden Nordrhein, unterhalten wird er von der Stadt Dinslaken.
Am Eingang des Parkfriedhofs ist der jüdische Begräbnisplatz auf einem Lageplan verzeichnet, ansonsten findet sich hier und in der näheren Umgebung kein Hinweis auf ihn.

Die sehr gepflegt wirkende Anlage inmitten des Kommunalfriedhofs ist öffentlich zugänglich, entgegen jüdischem Brauchtum auch am Samstag (am Sabbat ist es nicht gestattet, Tote zu bestatten oder entsprechende Tätigkeiten zu verrichten). Eine Hinweistafel am Eingang zum jüdischen Teil des Friedhofs erläutert die Geschichte der Dinslakener jüdischen Gemeinde und der Friedhöfe.
Hier ist auch die während der Novemberpogrome 1938 zerstörte Leichenhalle erwähnt, deren Fundament im Jahre 2000 freigelegt wurde seitdem erkennbar ist (auch Trauerhalle oder Taharahaus: das Gebäude, in dem die Leichenwaschung – hebräisch Tahara – an verstorbenen Juden vor der Bestattung stattfindet).
Nach Auskunft der Hinweistafel befinden sich heute noch 138 Grabsteine auf dem Gräberfeld (Jüdische Friedhöfe in Deutschland nennt 135 auf dem Friedhof in der „Wasserturmstraße“). Eine Reihe von weiteren 60 älteren Grabsteinen stammt vom ehemaligen jüdischen Friedhof „auf dem Doelen“, diese sind in einer langen Reihe im hinteren Teil des Gräberfelds aufgestellt (Begehung 14.11.2011).

(Franz-Josef Knöchel, LVR-Redaktion KuLaDig, 2011 / freundliche Hinweise von Herrn Sepp Aschenbach, Dinslaken, 2014)

Internet
uni-heidelberg.de, Jüdische Friedhöfe in Deutschland: Dinslaken (abgerufen 14.11.2011)

Literatur

Aschenbach, Sepp (2006)
Steine der Erinnerung – der jüdische Friedhof in Dinslaken. (Dinslakener Beiträge zur Geschichte und Volkskunde 26.) Voerde.
Pracht-Jörns, Elfi (2000)
Jüdisches Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen, Teil II: Regierungsbezirk Düsseldorf. (Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland 34.2.) S. 589-595, Köln.
Reuter, Ursula (2007)
Jüdische Gemeinden vom frühen 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. (Geschichtlicher Atlas der Rheinlande, VIII.8.) S. 34, Bonn.
Wensky, Margret (2007)
Dinslaken. (Rheinischer Städteatlas, Lieferung XVI, Nr. 85.) Köln.

Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Geländebegehung/-kartierung, Literaturauswertung
Historischer Zeitraum
Beginn 1906 bis 1907
Koordinate WGS84
51° 33′ 38,97″ N, 6° 43′ 24,63″ O / 51.56082°, 6.72351°
Koordinate UTM
32U 342202.23 5714649.63
Koordinate Gauss/Krüger
2550216.57 5714288.02

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„Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-12244-20110614-15 (Abgerufen: 12. Dezember 2017)
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