Bronzefigur „Marktfrau Ringelstein“

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Gemeinde(n): Koblenz
Kreis(e): Koblenz
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Bronzefiguren "Der Schutzmann Otto" und die "Marktfrau Ringelstein": eines der Kleindenkmäler aus der Reihe der Koblenzer Originale auf dem Münzplatz in der Koblenzer Altstadt (2014).

    Bronzefiguren "Der Schutzmann Otto" und die "Marktfrau Ringelstein": eines der Kleindenkmäler aus der Reihe der Koblenzer Originale auf dem Münzplatz in der Koblenzer Altstadt (2014).

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  • Zwischen den beiden Bronzefiguren "Der Schutzmann Otto" und "Marktfrau Ringelstein" ist auf einer Bronzetafel folgender Spruch zu lesen: "Die Maatfrau sät zom Schutzmann. Dat es mir jetzt zo bont! Do hat gepinkelt an mein Mann (= Weidenkorb mit Gemüse), dä Nobersch ihre Hond!" (Kleindenkmäler aus der Reihe der Koblenzer Originale auf dem Münzplatz in der Koblenzer Altstadt, 2014).

    Zwischen den beiden Bronzefiguren "Der Schutzmann Otto" und "Marktfrau Ringelstein" ist auf einer Bronzetafel folgender Spruch zu lesen: "Die Maatfrau sät zom Schutzmann. Dat es mir jetzt zo bont! Do hat gepinkelt an mein Mann (= Weidenkorb mit Gemüse), dä Nobersch ihre Hond!" (Kleindenkmäler aus der Reihe der Koblenzer Originale auf dem Münzplatz in der Koblenzer Altstadt, 2014).

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Die Marktfrau Ringelstein befindet sich auf dem Münzplatz und steht in der Nähe des Polizeireviers, in dem von 1952 bis 1978 Polizisten ihren Dienst taten. Sie sitzt neben dem Schutzmann Otto. Ihr riefen die Kinder früher immer zu „Frau Ringelstein, Frau Ringelstein, doh, heft en gruße Hond sain Bein. Dä pinkelt an die Mann Spinat. Dat mischt dä Krom suh delikat“ („Mann“ ist der Weidenkorb). Noch bis in die 1960er Jahre war der Münzplatz der Marktplatz der Stadt. Auch heute findet jeden Samstag ein Wochenmarkt auf dem Münzplatz statt.

Die beiden Bronzefiguren sind vom Bildhauer Fritz Berlin (1924-1997) hergestellt worden. Die Schutzmänner (Polizisten) des legendären Polizeireviers 1 halfen die die Marktfrauen beim Tragen ihrer Ware und wurde dafür mit Gemüse belohnt.

Zwischen den beiden Branzefiguren ist folgender Spruch zu lesen: „Die Maatfrau sät zom Schutzmann, dat es mir jetzt zo bont. Do hat gepinkelt an mein Mann (= Weidenkorb mit Gemüse), dä Nobersch ihre Hond.“

Die Koblenzer Marktfrauen wurden als „Huckeweiber“ bezeichnet genannt, weil sie den ganzen Tag am Stand saßen und auf Kundschaft warteten. Neben Frau Ringelstein waren Borns Käth, Hassels Liss und Lewersch Bäb Marktfrauen mit dem Herzen am rechten Fleck.

(Peter Burggraaff, Universität Koblenz-Landau, 2014)

Internet
denkmalplatz.de Fritz Berlin (abgerufen: 13.03.2015)

Literatur

Gniffke, Manfred / Otto, Werner (2012)
Koblenz. Gudensberg-Gleichen.
Hoewer, Eugen (1950)
Koblenzer Originale. Koblenz-Pfaffendorf.

Bronzefigur „Marktfrau Ringelstein“

Schlagwörter
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege, Landeskunde
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger, Literaturauswertung, Geländebegehung/-kartierung
Historischer Zeitraum
Beginn 1978
Koordinate WGS84
50° 21′ 40,48″ N, 7° 35′ 40,94″ O / 50.36124°, 7.59471°
Koordinate UTM
32U 400045.19 5579740.81
Koordinate Gauss/Krüger
3400080.31 5581533

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„Bronzefigur „Marktfrau Ringelstein“”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-108162-20141120-2 (Abgerufen: 24. Februar 2018)
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