Palastgarten des Kurfürstlichen Palais Trier

Schlagwörter:
Fachsicht(en): Kulturlandschaftspflege
Gemeinde(n): Trier
Kreis(e): Trier
Bundesland: Rheinland-Pfalz
  • Blick vom Palastgarten aus auf das spätbarocke kurfürstliche Palais in Trier (2009).

    Blick vom Palastgarten aus auf das spätbarocke kurfürstliche Palais in Trier (2009).

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  • Palastgarten Trier, im Hintergrund das spätbarocke kurfürstliche Palais und links davon die römische Palastaula, die so genannte Konstantinbasilika (2011).

    Palastgarten Trier, im Hintergrund das spätbarocke kurfürstliche Palais und links davon die römische Palastaula, die so genannte Konstantinbasilika (2011).

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  • Die Römische Palastaula in Trier, die so genannte Konstantinbasilika, aus südlicher Richtung vom Palastgarten aus gesehen (2004). Rechts im Bild schließt sich ein Gebäudeteil des kurfürstlichen Palais an.

    Die Römische Palastaula in Trier, die so genannte Konstantinbasilika, aus südlicher Richtung vom Palastgarten aus gesehen (2004). Rechts im Bild schließt sich ein Gebäudeteil des kurfürstlichen Palais an.

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  • Palastgarten und kurfürstliches Palais in Trier, hinter dem Palastgebäude die römische Palastaula, die so genannte Konstantinbasilika (2008).

    Palastgarten und kurfürstliches Palais in Trier, hinter dem Palastgebäude die römische Palastaula, die so genannte Konstantinbasilika (2008).

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Im Süden des Kurfürstlichen Palais befindet sich ein öffentlicher Park, der frühere Palastgarten des Palais. Im Park befinden sich Nachbildungen der Skulpturen des vielbeschäftigten Rokoko-Bildhauers Ferdinand Tietz (1708-1777), die Originale befinden sich im Städtischen Museum Simeonstift neben der Porta Nigra (Lutum, 2014). Von ihm stammt auch der 1761 erstmals erwähnte Spiegelbrunnen, der 1940 wieder aufgefunden wurde und später im nördlichen Teil des Parks neu aufgestellt wurde.

Der Palastgarten als Exerzierplatz in der Preußenzeit
Als Trier 1794 von Napoleon eingenommen wurde, wandelten die Franzosen den Palastgarten in einen öffentlichen Platz um. Nachdem die Herrschaft über die Stadt Trier den Preußen 1815 auf dem Wiener Kongress zugeteilt wurde, richteten diese an der Stelle einen Exerzierplatz ein. Der Existenz des Exerzierplatzes ist es zu verdanken, dass im Westen des Palastgartens noch heute ein Stück mittelalterliche Stadtmauer zu finden ist. Dieses Stück wurde im 19. Jahrhundert nicht abgetragen, da es als Abtrennung des Exerzierplatzes weiterhin Verwendung fand. Das Palais selbst nutzten die Preußen als Kaserne. In die Stadtmauer eingelassen ist eine Gedenkplatte für Franz Weißebach, der als Stifter des Parks auftrat. Er bestimmte die Stadt testamentarisch zu seiner Erbin, so dass trotz Geldmangels der Exerzierplatz ab 1936 in einen öffentlichen Park umgewandelt werden konnte.

Der Palastgarten heute
Der Palastgarten ist heute öffentlich zugänglich und ein beliebter Treffpunkt der Trierer Bürgerinnen und Bürger. Es gibt unter anderem eine Wasserfläche, einen Kinderspielplatz, verschiedene Ballsportflächen sowie die bereits erwähnten Skulpturen.

(Christoph Boddenberg, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, 2014)

Literatur

Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.) (2014)
Rheinland: Denkmal, Landschaft, Natur - 2015 (Jahreskalender 2015, 44. Jahrgang). Köln.

Palastgarten des Kurfürstlichen Palais Trier

Schlagwörter
Straße / Hausnummer
Am Palastgarten
Ort
54290 Trier
Fachsicht(en)
Kulturlandschaftspflege
Erfassungsmaßstab
i.d.R. 1:5.000 (größer als 1:20.000)
Erfassungsmethode
Literaturauswertung, Fernerkundung
Historischer Zeitraum
Beginn 1701 bis 1761
Koordinate WGS84
49° 45′ 7,48″ N, 6° 38′ 36,66″ O / 49.75208°, 6.64352°
Koordinate UTM
32U 330258.62 5513730.95
Koordinate Gauss/Krüger
2546418.35 5513032.01

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„Palastgarten des Kurfürstlichen Palais Trier”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-102291-20140904-3 (Abgerufen: 19. August 2018)
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